Samstag, 29. Oktober 2011

Mail an Anzeiger

28. September 2011
An den Redaktionsleiter des Anzeigers für Burgdorf

Sehr geehrter Herr Taubald,

seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG). Diese Einrichtung wirbt mit familienorientierter Drogentherapie, hat aber unter der Leitung von Ruthard Stachowske Familien zerstört. Trägerin ist die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die Stachowske Anfang Juli 2011 fristlos entlassen hat.

Stachowske veröffentlichte am 24. Januar 2011 auf den TG-Seiten einen Beitrag, in dem er behauptete, seine Einrichtung werde von Cyber-Stalkern verfolgt. Das Hamburger Landgericht hat in einer einstweiligen Verfügung festgestellt, dass ich gemeint war. Stachowske behauptete, er habe gegen die Cyber-Stalker eindeutige juristische Erfolge erzielt, obwohl diese Behauptung aus der Luft gegriffen war. Inzwischen verlor er gegen mich ein Verfahren nach dem anderen. Außerdem erhob er den Vorwurf, die Cyberstalker hätten sich mit Eltern verbündet, die ihre Kinder schwer misshandelt hätten.

Dagegen wehre ich mich vor dem Landgericht in Hamburg. Termin ist der 11. November 2011. Vor einigen Tagen erwiderte der Anwalt von Ruthard Stachowske auf unsere Klage. Dieser Klageerwiderung wurde der Artikel beigefügt, den Martin Lauber am 7. November 2003 über die Durchsuchung meiner Wohnung veröffentlicht hat. Außerdem gehörte zu den Anlagen ein Artikel von Paul Rohde aus dem März 2004, in dem dieser behauptete, ich sei wohnungslos und hätte Streit wegen drei Domains, mit dem sich auch schon die Bezirksregierung, die Staatsanwaltschaft von Hildesheim und die Staatsanwaltschaft von Hannover beschäftige. War alles frei erfunden.

Meine Fragen: Hat sich Stachowske den Artikel aus dem Anzeiger für Burgdorf vom 7. November 2003 bei Ihnen besorgt? Haben Sie eine Erklärung dafür, warum Martin Laubers Bericht in den Akten gelandet ist?

Mit den Anlagen will Stachowske offenbar von der Klage ablenken und mich unglaubwürdig machen.

Unsere Erwiderung auf die Klageerwiderung  schicke ich per mail-Anhang an die Anzeiger-Redaktion.

Der Rechtsausschuss des Landtages beschäftigt sich gerade mit meiner Entschädigungsforderung wegen schlampiger Arbeit der Staatsanwaltschaft Hannover.

Weitere Informationen

11. Oktober 2011
Hat der Anzeiger geantwortet?

Nein...

17. Oktober 2011

Der Verleumder aus Lüneburg
Bekommt Unterstützung
Auch aus Burgdorf

18. Oktober 2011

Alle haben Angst?
Vor Staatsanwaltschaft Hannover und Justizministerium
Niedersächsischer Landtag kann sich nicht verwenden

29. Oktober 2011
Trotz Unterstützung aus Burgdorf
Immer größere Probleme für Sozialpädagogen

1 Kommentar:

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

Da mein Brief an den Redaktionsleiter Taubald seit einigen Tagen wieder oft gelesen wird, nur der Hinweis: Taubald hat nie geantwortet. Auch Rohde ist gefragt worden. Er reagierte ebenfalls nicht.