Samstag, 29. Oktober 2011

Gruselig

30. Oktober 2011
Gespenst wird nur noch abgestaubt

Ein Verleumdergespenst klappert in Burgdorf durch die Wallgartenstraße, krächzt beim Skat im Pfarrwitwenhaus "18, 20...Habt ihr schon gehört, dass...?" Auf dem Nachhauseweg weht eisiger Rufmord-Wind durch seine Rippen.

Doch nun steht dieses Skelett nur noch in einer Zimmerecke, wird einmal wöchentlich abgestaubt. Die knöcherne Hand, die so manches Gerücht verbreitete, ist abgefallen.

Aufgefallen ist inzwischen auch dem Letzten, dass dieses Gespenst nie wieder nachkrächzen wird, was ihm jemand vorgekrächzt hat, der ein Jahr später die Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland auffordert, doch endlich mit ihrem Holocaust-Gequatsche aufzuhören, auch zu einem Honorarprofessor aus Lüneburg wird dieses Gespenst nie wieder klappern, denn die Knochen wollen nicht mehr, wenn jemand trotz gemeinsamer Rufmord-Planung ein Verfahren nach dem anderen verliert.

Das Gespenst steht nur noch herum. Ist kein Fleisch mehr an den Knochen. Burgdorf ist schöner geworden.

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1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

:-)

gruß aus burgdorf