Montag, 13. August 2012

Sprengel-Museum

Land zahlt 16,6 Millionen Euro für Erweiterungsbau
2014 tanzen die Räume

Hannover - 13. August 2012 - „Mit dem Erweiterungsbau wird es dem Sprengel Museum möglich sein, sein hohes Ansehen als herausragendes Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Deutschland und darüber hinaus zu stärken und auszubauen. Die Besucher können sich auf noch mehr Schätze aus den großartigen Sammlungsbeständen des Hauses freuen, die dann in den neuen Ausstellungsräumen präsentiert werden", sagt Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka.
„Der Zuwendungsbescheid ist ein Meilenstein für die Realisierung des Erweiterungsbaus Sprengel Museum. Wir sind mit allen vorbereitenden Maßnahmen zum Beginn der Bauarbeiten noch in diesem Jahr voll im Plan", sagt Oberbürgermeister Stephan Weil.

Hannover bekommt vom Land 16,6 Millionen Euro, also mehr als die Hälfte der voraussichtlichen Kosten, die von der Landeshauptstadt auf 28,5 Millionen Euro beziffert werden. 6,9 Millionen Euro zahlt Hannover, der Rest soll von Sponsoren und aus anderen Quellen aufgebracht werden.
Die Gründung des Museums geht auf den Sammler Bernhard Sprengel zurück, der seine Sammlung sowie 2,5 Millionen DM für den 1979 eröffneten ersten Bauabschnitt gestiftet hat. Die Sammlung Sprengel bildet heute noch den Kern des Sprengel Museum Hannover. Dazu kamen die Sammlungen zeitgenössischer Kunst der Stadt Hannover und des Landes Niedersachsen. Stadt und Land finanzieren von Beginn an gemeinsam den laufenden Unterhalt sowie die bisherigen Bauprojekte und Unterhaltungsmaßnahmen des Sprengel Museums.
Der Erweiterungsbau wurde notwendig, um den seit der Gründung bedeutend vermehrten Sammlungen des Sprengel Museums einen angemessenen Präsentationsraum zu bieten. Dazu wurde ein internationaler Architektenwettbwerb durchgeführt. Der Siegerentwurf stammt von den Schweizer Architekten Meili und Peter. Wesentliche Gestaltungsmerkmale sind die so genannten "tanzenden Räume", Ausstellungsräume, die sich gegeneinander verdrehen und durch unterschiedliche Größen und Höhen gekennzeichnet sind.
Der nun erteilte Zuwendungsbescheid sichert den Start für die geplanten Baumaßnahmen, die aufgrund der auslaufenden EU-Förderperiode bis Ende Dezember 2014 abgeschlossen werden müssen.

Keine Kommentare: