Dienstag, 4. September 2012

Neue Medien

Damit Kinder nicht in Internetfallen tappen

Hannover. Die Niedersächsische Landesregierung und die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) verteilen zum Schuljahresbeginn in einer gemeinsamen Aktion Informationsmaterialien zum Umgang mit den neuen Medien.

  • Alle Eltern der ABC-Schützen erhalten den aktuellen Fernsehprogrammberater „Flimmo". Dieser betrachtet das Fernsehen mit den Augen von Kindern und erläutert, worüber Kinder lachen, was sie faszinieren oder auch ängstigen kann. Das Beratungsprogramm wird von den Landesmedienanstalten finanziert und kann auch im Internet unter www.flimmo.de abgerufen werden.
  • Die Eltern der Drittklässler erhalten die neu konzipierte Broschüre „Wissen, wie's geht! Zeigen, wie's geht!" Diese enthält Tipps zum Einstieg von Kindern in das Online-Portal Internet-ABC. Hier finden sie konkrete Hilfestellungen und Informationen über den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem World Wide Web. Die Grundbegriffe des Internets und der Umgang mit Suchmaschinen werden ebenso erläutert wie die Möglichkeiten und Gefahren von E-Mails oder Chats. Zehn kompakt aufbereitete Themenbereiche liefern Hintergrundinformationen und die nötigen Tipps zu diesem Thema. Unter www.internet-abc.de können sich Eltern und Pädagogen auf eigens für sie eingerichteten Seiten umfassend informieren. Die Website der Landesmedienanstalten ist neutral, sicher und werbefrei.

Kultusminister Dr. Bernd Althusmann zu den jetzt vorgelegten Tipps zum kindgerechten Umgang mit neuen Medien: „Wir wollen in unserem Land mehr Medienkompetenz vermitteln. Die Vielfalt von Medieninhalten und ihre Verbreitungswege müssen wir als Chance, aber auch als Verantwortung begreifen. Erziehende und Lehrende in ihrer Rolle als Vermittler von Medienkompetenz zu stärken, ist Aufgabe verantwortlicher Bildungspolitik."

Die Chefin der Niedersächsischen Staatskanzlei, Dr. Christine Hawighorst, und der Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, Andreas Fischer: „Die Vermittlung von Medienkompetenz ist deshalb praktizierter präventiver Jugendschutz. Bereits im Grundschulalter sollten Kinder lernen, Medien entsprechend ziel- und altersgerecht zu nutzen."

In Zusammenarbeit mit Experten entwickelte die Landesregierung das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen - Meilensteine zum Ziel", das die Niedersächsische Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung am 14. Februar 2012 beschlossen hat. Dieses Konzept kann im Internet unter www.medienkompetenz-niedersachsen.de abgerufen werden. Es stellt die wesentlichen Maßnahmen und Planungen aller Ressorts dar.

Vertreter der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), der Landesstelle Jugendschutz (LJS), der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB), des Landeskriminalamtes (LKA), des Landespräventionsrates (LPR) und der Initiative n-21 Schulen in Niedersachsen online e. V. arbeiten mit der Landesregierung an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Konzepts.

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