Samstag, 27. Oktober 2012

Emsig in Burgdorf (II)

Dubiose Rolle des niedersächsischen Justizministeriums

Da mich die Staatsanwaltschaft von Hannover schmoren ließ und jeden Hinweis auf eine gegen mich laufende Verleumdungskampagne ignorierte, wendete ich mich in regelmäßigen Abständen an das Justizministerium von Niedersachsen, das mir ebenso regelmäßig eine Überprüfung versprach, für die der Oberstaatsanwalt zuständig sei, der meine Akte anfordern werde.

Siehe Bilder 14 bis 16 in diesem Bilderbogen

Doch eine Antwort bekam ich nie. In der Akte der Staatsanwaltschaft von Hannover, die nun in meinem Besitz ist und die lückenlos durchnummeriert wurde, gibt es auch keinen einzigen Hinweis darauf, dass eine solche Überprüfung jemals stattgefunden hat. Auch meine Schreiben an das Justizministerium von Niedersachsen finde ich nicht. Dafür kann es eigentlich nur zwei Erklärungen geben: Entweder hat das Justizministerium von Niedersachsen meine Beschwerden nicht weitergeleitet oder die Staatsanwaltschaft von Hannover hat sie verschwinden lassen.

Für die zweite Vermutung spricht weniger als für die erste, denn abgeheftet worden ist jedes Fitzelchen Papier in meiner Sache. Dazu gehören Schreiben eines Burgdorfer Geschäftsmannes, der sich lästerlich über mich geäußert hat, ebenso wie Hinweise des damaligen CDU-Ratsherrn Paul Rohde, der sich wohl zu den Ermittlern zählte und am 10. April 2004 der Staatsanwaltschaft von Hannover mitteilte, dass ich nun in der Krummen Straße 1 in 26384 Wilhelmshaven wohne. Was noch gar nicht stimmte. Denn diese Wohnung bezog ich erst am 15. April 2004. Offenbar hatte Rohde jemanden im Burgdorfer Rathaus sitzen, der ihn regelmäßig informierte. Damals lagerten meine Möbel in einem Gebäude der Stadt und sollten von einer Wilhelmshavener Spedition abgeholt werden.

Weihnachten 2003 hatte ich meine Eltern besucht. Meine Mutter schickte mir kurz vor Heiligabend per Brief Geld für die Fahrt nach Wilhelmshaven, das ich jedoch auch am 23. Dezember 2003 immer noch nicht bekommen hatte. Deswegen erkundigte ich mich bei meinem Postboten nach dem Verbleib. Der sagte: "Den Brief habe ich bei der Neuen Woche abgegeben. Dort arbeiten Sie doch." Ich klärte ihn darüber auf, dass ich für diese Burgdorfer Wochenzeitung schon seit Ende März 2003 nicht mehr arbeite und wunderte mich gleichzeitig darüber, warum mich meine ehemalige Verlegerin nicht darüber informiert hatte, dass bei der Neuen Woche ein Brief meiner Eltern angekommen war, der gar nicht an diese Wochenzeitung adressiert war, sondern an meine Wohnadresse in Burgdorf. Der Postbote radelte los und besorgte mir den Brief...

Nach den Feiertagen blieb ich in Wilhelmshaven, wohnte vorübergehend bei meinen Eltern und teilte das der Staatsanwaltschaft von Hannover am 2. Januar 2004 mit. Über meinen Umzug in die Krumme Straße 1 informierte ich die Staatsanwaltschaft von Hannover am 29. April 2004. Dennoch schickte die Staatsanwaltschaft Hannover am 28. September 2004 ein Auskunftsersuchen an das Einwohnermeldeamt in Wilhelmshaven und wies im Briefkopf darauf hin, dass es um die "Bekämpfung gewaltdarstellender, pornographischer oder sonst jugendgefährdender Schriften" ging. Man hätte mich also gleich an einen Pranger auf dem Rathausplatz fesseln können, denn damals gaben wir in Wilhelmshaven eine Wochenzeitung heraus, was mich als Redakteur zu einer bekannten Persönlichkeit machte. Knapp fünf Monate später behauptete ein Anwalt der "Wilhelmshavener Zeitung", ich sei vorbestraft...

Emsig in Burgdorf (I)


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

dass lauber und dege solche widerlinge sind, habe ich nicht geahnt. entsetzlich. viele grüße hpt

Anonym hat gesagt…

anständig hat sich nur der marktspiegel verhalten. er berichtete nicht über all die gerüchte.