Mittwoch, 10. Oktober 2012

Welthundetag

Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum. (Carl Zuckmayr)
Weitere Zitate zum Welthundetag

Mike Tjaden als Serdar-Saris-Jagdterrier. Foto: Heinz-Peter Tjaden














Sehr geehrter Herr Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover, die angeblich auch für die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zuständig ist, falls ich eine Pudeldame bin,

mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden hat Ihnen gestern in einer mail einen Beitrag angekündigt, den Sie möglicherweise lesen werden, wenn Sie nicht wieder bei der Step gGmbH Hannover alle Automaten angeschmissen haben. Dass ich als Jagdterrier diesen Beitrag schreibe, damit werden Sie nicht gerechnet haben, aber heute ist Welthundetag. Weltkindertag war schon.

Ich mag Kinder, bin am Sonntag erst wieder mit einem Jungen unterwegs gewesen, der in einer Einrichtung lebt, die dieses Kind so wenig fördert, wie die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg das jahrelang auch nicht gemacht hat. Jede Mutter, die aus dieser Einrichtung schnell wieder abhaute, tat gut an dieser Flucht. Die Kinder sind wohlauf, werden nicht mehr mit Minimalförderung abgespeist, damit von dem Geld, das die Kostenträger zahlen, möglichst viel übrig bleibt für Klagen gegen Kritiker, die fast alle mit Niederlagen endeten und somit teuer wurden.

Mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden ist einer dieser Kritiker, der auch heute noch Betroffenen hilft. Sogar Ihre Vorgängerin bat ihn um Hilfe und wollte ihn dafür bezahlen. Da stehen nach Auffassung meines Herrchens noch 1 000 Euro offen, wozu Sie sich nie geäußert haben. 1 000 Euro sind 40 000 Leckerlis, die mir nun an der Schnauze vorbei gehen sollen?

Wenn Sie, sehr geehrter Herr Serdar Saris, es schon nicht für nötig befinden, herauszufinden, was in der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geschehen ist, um Hilfe anzubieten, dann kommen Sie bitte nach Wilhelmshaven. Dort gibt es den JadeWeserPort, wo ich bereits ein Loch gebuddelt habe. Dort können Sie dann die Vergangenheit verschwinden lassen.

Wie das Ihre Vorgängerin auch versucht hat, als sie spitz (eine Hunderasse, die ich nicht so gern mag) bekam, dass mein Herrchen um das Wohl von Kindern kämpft und nicht um die Finanzen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Ich habe auf der Couch gelegen, wenn Ihre Vorgängerin meinem Herrchen mitteilte, sie habe "aus wichtigem Grund" ein Dokument geschreddert oder wenn sie seinem Anwalt Lügen erzählte.

Lügen haben bekanntermaßen kurze Beine, aber derzeit geht die Step gGmbH nicht einmal als Dackel Gassi. So kurze Beine hat nämlich kein Hund. Falls jetzt jemand sagen sollte, dass die Step gGmbH auf den Hund gekommen ist, bitte ich um Vorsicht. Wir Hunde sind anders...

Mike Tjaden
Erster terrieristischer Schriftsteller



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

mike, das hast du toll geschrieben. bis zum nächsten welthundetag :-)

Anonym hat gesagt…

toller beitrag, mike.