Samstag, 24. November 2012

Liga-Orakel (XVI)

Alle drei Jahre grüßt das 96-Murmeltier

Die Dussel aus Hamburg sind schon einmal im Dorf geblieben und zogen deshalb in der Tabelle nicht an Hannover 96 vorbei. Das dürfte auch Mainz nicht gelingen. Die Punkte, die von den Roten gegen Freiburg verschenkt worden sind, will sich heute Nachmittag Lars Stindl gegen die Bayern zurückholen, was nur mit einem meiner Tricks gelingen kann.

Der Trick sieht so aus: Wenn ich mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden daran hindern will, dass er mir weg läuft, während ich meine Schnupper-Nase irgendwo ins Gras halte, wickele ich die Leine um seine Beine. Bewegt sich dieser Tjaden, fällt er hin. Jeder Spieler von 96 muss also seinen Gegenspieler festzurren. Dann werden die Bayern lahm - und es steht auch nach 90 Minuten immer noch 0 : 0.

In der Nachspielzeit sollte sich Mirko Slomka ein Megaphon schnappen und verkünden: "Ich werde nie Trainer des FCB." Schon zucken alle beim Rekordmeister zusammen, der gerade eingewechselte Huszti schnappt sich die Pille und pfeffert sie an Neuer vorbei, der somit als dritter Torwart nach Kahn am 8. November 2006 und Rensing am 27. September 2009 begreifen müsste, dass alle drei Jahre das 96-Murmeltier grüßt.

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