Sonntag, 9. Dezember 2012

93,45 Prozent


Peer Steinbrück schlägt großen Bogen

In seiner mit Spannung erwarteten Rede hat heute der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in Hannover einen großen Bogen geschlagen. Der 65-Jährige erinnerte an die Verfolgung im Kaiserreich und während des Hitler-Faschismus, er streifte die Verleumdungskampagnen gegen Willy Brandt und zitierte Otto Wels, der am 23. März 1933 in der Berliner Krolloper eine Rede gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz hielt: “Freiheit und das Leben kann man uns nehmen, die Ehre aber nicht.” Wegen Brandt sei er in die SPD eingetreten, sagte Steinbrück. Dieser Bundeskanzler wollte “mehr Freiheit wagen” und die Schule zur “Schule der Nation” machen. Willy Brandt schlug Schneisen in die Front der kalten Krieger – und war so Wegbereiter der deutschen Einheit, dem man einen Spion auf den Hals schickte.

Aus Steinbrück wird nie ein Brandt

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