Freitag, 7. Dezember 2012

Stephan Weil spricht

Smartphone in Richtung Rübe halten

Die SPD wird nun virtuell, da die realen Umfrageergebnisse noch nicht so prall sind. Prallt bis zum 20. Januar  2013 jemand auf ein Wahlplakat, das den SPD-Spitzenkandidaten zeigt, fängt der an zu sprechen. Dazu braucht man allerdings ein Smartphone. Richtet man das Handy auf den plakatierten Stephan Weil, verlässt der zumindest akustisch das Plakat und preist die Politik, die er als niedersächsischer Ministerpräsident machen will, in den höchsten Tönen, die jemand ohne Smartphone nicht hören kann. Dass die CDU inzwischen Sammelstellen für diese technischen Teile plant, um Schlimmeres für David McAllister zu verhindern, ist zurzeit nur ein Gerücht. Denn in der Parteizentrale ist man sich noch nicht einig darüber, wie man Anreize für die Rückgabe von Smartphones schaffen soll.

SPD-Mitglieder werden sich diesen technischen Schnickschnack jedoch nicht leisten können, denn Peer Steinbrück will während des niedersächsischen Landtagswahlkampfes fünf Vorträge halten. Was die kosten werden, ahnt jeder. Der spricht zwar auch ohne Smartphone in Richtung Rübe halten, aber seine Preise sind wesentlich gepfefferter als die von Elektronikmärkten. Da müssen die Genossinnen und Genossen in den nächsten Wochen schon jeden Cent zusammenkratzen, um den bezahlen zu können.

Der Smartphone-Wahlkampf-Gag könnte ungeahnte Folgen haben, wenn er sich als Erfolg entpuppt. Ehemänner werden zuhause ihre Ehefrauen plakatieren, damit die nur noch auf  Knopfdruck sprechen. Schülerinnen und Schüler plakatieren ihre Lehrerinnen und Lehrer - und schalten ganz ab. Schwiegermütter werden gar nicht erst plakatiert...

Ansonsten verteilt die SPD Kleiderbügel. Damit kann man so allerlei aufhängen - aber bitte Finger weg von der FDP...Die hängt nur durch.

Hängt auch durch: die Staatsanwaltschaft von Hannover

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

selten so gelacht. klasse :-)