Freitag, 1. März 2013

Krebsregister

Krankenhäuser in Niedersachsen werden gesünder

Hannover. In seiner heutigen Sitzung hat sich der Bundesrat auch mit der wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser beschäftigt. Der Antrag zur Einrichtung eines Krebsregisters wurde mit niedersächsischer Unterstützung durch einen Antrag aus Hamburg ergänzt. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Finanzierungsgrundlage der Krankenhäuser unter den Bedingungen der diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG) zu überprüfen. Es soll zukünftig verhindert werden, dass sich Anbieter ausschließlich auf gut finanzierte Leistungen konzentrieren und finanziell unattraktive Fälle abweisen. Auch die Personalkosten sollen ausreichend berücksichtigt werden.

„Dies ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zur Verbesserung der Situation der Krankenhäuser in Niedersachsen", sagt Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. „Ziel des Antrags ist es, für die Menschen in Niedersachsen eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Wir werden uns weiterhin beim Bund für eine auskömmlichere Finanzierung der Krankenhäuser einsetzen."

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