Donnerstag, 15. August 2013

Disco-Urteil

Schadenersatz wegen Diskriminierung

Hannover (tj). Ein Deutscher türkischer Herkunft bekommt Schadenersatz, weil er nicht in eine Diskothek durfte. Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, hat das Urteil des hannoverschen Amtsgerichtes begrüßt.  In einem "weltoffenen Land wie Niedersachsen mit seiner Vielfalt der Kulturen" dürfe kein Mensch wegen seiner Herkunft von Veranstaltungen ausgeschlossen werden.

Zugleich forderte die Landesbeauftragte die Gaststättenbetreiber auf, ihr Personal besser zu schulen und zu größerer Sensibilität anzuhalten. Das Personal der Diskotheken müsse toleranter werden. Doris Schröder-Köpf: "Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist konsequent anzuwenden. Werden Menschen mit Migrationshintergrund nur wegen ihrer Herkunft von Diskotheken abgewiesen, muss das entsprechend geahndet werden."

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Eine Diskothekenbetreiber betreibt eine Diskothek um Umsatz zu machen. Je mehr Gäste, desto mehr Umsatz. Er hat also ein Interesse daran, daß möglichst viele Leute kommen, Eintritt zahlen und Getränke kaufen.

Wenn der Betreiber dennoch Kunden an der Türe schon abweisen lässt, dann muß er einen Grund haben, der schwerer wiegt als der entgangene Umsatz.

Es werden auch keine Asiaten, Skandinavier oder Lateinamerikaner abgewiesen, sondern Araber und das sicher nicht, weil diese bekannt sind für ihr friedfertiges und Frauen gegenüber respektvolles Verhalten. - Und die Diskobetreiber haben eben lieber das pflegeleichtere Publikum dass bei Einlass der Krawallos wegbleiben würde. - Aus rein wirtschaftlicher Erwägung und ganz sicher nicht aus rassischer.

Der Staat redet den Menschen immer mehr in ihr Leben rein und will mit aller Gewalt seine "alle-sind-gleich"-Ideologie durchdrücken. Solch ein System nennt man "Totalitär"