Samstag, 2. November 2013

Liga-Orakel (XI)

Nicht das Loch ist entscheidend

Da sitze ich nun, ich armer Orakel-Tor und nehme mir den nächsten Spieltag vor, der toll begonnen hat. Was die Dortmunder gestern gegen die Stuttgarter serviert haben, war allerfeinstes Leckerli, das ich nie in meinem Fressnapf habe. Die Saison wird spannend. Bayern München darf in Hoffenheim nicht patzen. Das Loch hat man dort sicherlich bereits gestopft, obwohl es dieses Loch laut Fußballgerichtsurteil gar nicht gegeben hat. Der Ball von Kießling war drin. Weil der Schiedsrichter das so entschieden hat. Da ist es heute wohl auch schnurzpiepegal, wohin die Spieler die Pille schießen. Das Ergebnis könnte also ein wenig höher ausfallen, den Rest erfahren wir aus dem Spielberichtsbogen des Schiris. Ich würde ein Unentschieden eintragen, denn irgendwie müssen die Hoffenheimer nach und nach die drei gestohlenen Punkte wieder bekommen.

Nicht nur die Bayern und die Dortmunder spielen oben in der Tabelle herum, auch Leverkusen mischt mit und die Braunschweiger auf, die als erster Absteiger bereits feststehen. Und die Roten? Die wollen endlich ihr erstes Auswärtstor schießen. Das klappt an der Weser. Wer dort kein Tor schießt, muss auf den Schiedsrichter geschossen haben. Um den Schiedsrichter machen die Roten nach dem Spiel gegen Hoffenheim sicherlich einen großen Bogen. Und was steht nach dem Spiel auf dessen Bogen? Drei Punkte für die Leine, mit der ich als Jagdterrier viel zu oft an selbst gestalteten Ausflügen gehindert werde.

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