Samstag, 15. März 2014

Liga-Orakel (XXVI)

Freigang bei korrekten Steuerzahlungen

Als Jagdterrier würde ich nie für den Zoll arbeiten, deswegen zolle ich Uli Hoeneß auch keinen Respekt dafür, dass der sich nach dem richten will, was ein Richter für ihn gerichtet hat, bevor für den ehemaligen Bayern-Chef die Zelle hergerichtet wird, die nach sechs Monaten einen Freigang bekommen soll, falls der Uli seine Einnahmen, die er beim Tüten kleben verdient, korrekt versteuert.

Da ich diesem Heini am anderen Ende der Leine, also diesem Heinz-Peter Tjaden, schon bei unserer ersten Begegnung klar gemacht habe, dass ich von ihm pünktliche Hundesteuerzahlungen verlange, bevor ich die wenigen Leckerlis verputze, die ich täglich in meinem Fressnapf suchen muss, hat mein Herrchen auf seinen Freilauf nie verzichten müssen. Das weiß er nun hoffentlich zu schätzen - wie meine Fans meine Liga-Orakel. Die Bayern gewinnen auch ohne Uli Hoeneß auf der Tribüne gegen Bayer Leverkusen. Die Werkself freut sich inzwischen schon, wenn sie achtbar verliert - und nicht achtstellig.

Die Roten sind derweil zu einer alten Tante gefahren, die in Berlin wohnt und Hertha heißt. Die hat schon 36 Punkte auf dem Konto. Mehr sollen es heute nicht werden, hat sich Hannover 96 vorgenommen. Die Punkte sollen mitgenommen werden. Hertha will sich aber nicht den Ramos vom Brot nehmen lassen. Deshalb nehme ich an: Unverhofft kommt oft.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

mike, wir sind ganz deiner meinung...