Freitag, 4. April 2014

Hannover Messe

Vernetzung wichtig für Industriestandort Deutschland

Hannover. Wirtschaftsminister Olaf Lies weist kurz vor der Hannover Messe auf das Potenzial vernetzter Technologien im Bereich modern organisierter Produktionsabläufe hin: „Die Entwicklung und der verstärkte Einsatz von „Industrie 4.0"-Technologien werden in der wissenschaftlichen und industriepolitischen Diskussion als besondere Chance betrachtet, die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland weiter abzusichern. Auch in Niedersachsen ist die industrielle Produktion ein zentraler Faktor des wirtschaftlichen Wohlstands. Hinsichtlich der Einsatzbereiche für „Industrie 4.0"-Technologien gehen wir davon aus, dass diese einen maßgeblichen Einfluss insbesondere auf zukünftige Produktions- und Lieferabläufe im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektrotechnik und der Automobilindustrie haben werden. Von einer Vernetzung dieser Bereiche mit der IT-Industrie erwarten wir ein starkes Wachstumspotenzial. Die diesjährige Hannover Messe mit dem spannenden Thema „Integrated Industry - next steps" gibt einen Einblick in diese Welt der Industrieproduktion."

Das Land Niedersachsen ist in diesem Jahr mit drei Gemeinschaftsständen vertreten.

In Halle 27, Stand E50, „Energie und Mobilität aus Niedersachsen". Hier präsentieren 22 Aussteller ihre Produkte aus den Bereichen Windenergie, Solartechnik, Bioenergie, Energiespeicher und -systeme, Geothermie, Energiemanagement, Elektromobilität und neue Antriebe.

In Halle 6, Stand A44, „Industrial Supply". Hier stellen 21 kleine und mittlere Unternehmen ihre innovativen Lösungen für Industrie und Handwerk in verschiedenen Bereichen aus. Im Bereich der Software werden hier zum Beispiel standardisierte Software für Unternehmen, bzw. die „Industrie 4.0" gezeigt. Auch gibt es hier Stände zu Fahrerinformations- und Assistenzsystemen für die E-Mobilität, Lösungen für Videoüberwachung, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle. Zum Thema Energie präsentieren die Aussteller Möglichkeiten für die kundenspezifische Herstellung von Katalysatoren, die Abgasmessung, das Recycling von Altkatalysatoren sowie Neuerungen im Bereich der Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersysteme, Blockheizkraftwerke, Elektrotankstellen und sogar Klein-Windkraftanlagen.

In Halle 2, Stand E08, „Kooperationen für nachhaltiges Wachstum", den das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur betreibt. Hier zeigen Unternehmen, Universitäten und zum ersten Mal auch Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft ihre Entwicklungen und Forschungsergebnisse. Mit ihnen soll den Herausforderungen der Zukunft, wie dem demografischen Wandel, dem globalen Klimawandel und der Knappheit der Ressourcen begegnet werden.

Am Dienstag verleiht das Wirtschaftsministerium auf dem Messegelände zum fünften Mal den Außenwirtschaftspreis. Ausgezeichnet werden wie im Vorjahr insbesondere mittelständische Unternehmen, die mit ihren Produkten echte Exportschlager entwickelt haben. Die Preisverleihung findet statt am 8. April, 14 Uhr, im NORD/LB-Forum. Wirtschaftsminister Lies wird die Preise überreichen.

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