Montag, 21. Juli 2014

Krankenhaus-Gerangel

MHH wirbt um Klinik-Chefin aus Wilhelmshaven

Wilhelmshaven/Hannover - 28. Mai 2014 (tj). Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) will Andrea Aulkemeyer an die Leine locken. Die 50-Jährige soll sich im MHH-Vorstand um Wirtschaftsführung und Administration kümmern. Derzeit leitet sie das städtische Reinhard-Nieter-Krankenhaus in Wilhelmshaven. Wirbel gibt es auch noch um ihren Vorgänger Jörg Brost, der nach seiner vorzeitigen Verabschiedung in den Ruhestand im Jahre 2011 bei der Stadt in Ungnade gefallen ist. Der 62-Jährige liefert sich gerade vor dem Landesarbeitsgericht in Hannover mit Wilhelmshaven einen juristischen Schlagabtausch, weil er nachträglich wegen angeblicher Untreue eine fristlose Kündigung bekommen hat. In dieser Sache ermittelt die Staatsanwaltschaft von Oldenburg auch gegen den ehemaligen Oberbürgermeister Eberhard Menzel.

Andrea Aulkemeyer, die von den Rhön-Kliniken kam, hat die Gesellschafterversammlung des Reinhard-Nieter-Krankenhauses bereits um vorzeitige Auflösung ihres bis Mitte 2017 geltenden Vertrages gebeten. Eigentlich sollte sie die inzwischen beschlossene Fusion mit dem katholischen Sankt-Willehad-Hospital über die Bühne bringen. Deshalb will Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner um die 50-Jährige kämpfen. Angeblich ist Andrea Aulkemeyer eine Gehaltserhöhung angeboten worden. Das wird von der Stadt weder dementiert noch bestätigt. 
Verfolgt man den Karriereverlauf von Andrea Aulkemeyer, dann taucht immer wieder das Wort "Angst" auf. Ihr Führungsstil ist umstritten.

Das Werben hat ein Ende

Wilhelmshaven/Hannover - 21. Juli 2014 (tj). Nun ist es amtlich: Andrea Aulkemeyer wird Vize-Präsidentin der Medizinischen Hochschule Hannover. Dieses Amt übernimmt sie spätestens am 1. Januar 2015.

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