Dienstag, 6. Mai 2014

Wie an MHH

Niedersachsen für freiwilliges wissenschaftliches Jahr

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung will bundesweit ein freiwilliges wissenschaftliches Jahr gesetzlich verankern. Eine entsprechende Bundesratsinitiative hat das Kabinett in seiner Sitzung am (heutigen) Dienstag beschlossen. Die Landesregierung setzt sich dafür ein, das wissenschaftliche Jahr neben dem freiwilligen sozialen und dem freiwilligen ökologischen Jahr im Jugendfreiwilligendienstegesetz festzuschreiben. Dann könnten beispiels­weise staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die gemein­sam von Bund und Ländern institutionell gefördert werden, kraft Gesetzes als Träger eines freiwilligen wissenschaftlichen Jahres zugelassen werden. Derzeit müssen Hochschulen als Träger eines Jugendfreiwilligendienstes noch von der zuständigen Landesbehörde zugelassen werden.

Im Rahmen eines Pilotprojekts bietet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) mit weiteren Partnern seit September 2011 bereits ein wissenschaftliches Jahr mit großem Er­folg an. Mit der Initiative knüpft die Landesregierung an diese positiven Erfahrungen an und will erreichen, dass zukünftig mehr jungen Menschen der Zugang zu einem freiwilligen wis­senschaftlichen Jahr offen steht, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić zur Begründung.

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