Samstag, 1. November 2014

Das Liga-Orakel (X)

Was soll ein 96-Spieler eigentlich in der gegnerischen Hälfte?

"Doch was soll ich hier?", singt Heinz Rudolf Kunze seit 1986. Das fragt sich seit Beginn der Saison auch jeder Spieler von Hannover 96, sobald er die eigene Hälfte verlassen hat. Seine Mitspieler halten den gebührenden Abstand, damit die Muskeln nicht über Gebühr strapaziert werden.

So gewinnt man nicht einmal gegen den VfR Aalen, hat Mehmet Scholl als Fußballexperte erkannt - und schon war er dem 96-Boss nicht mehr lieb Kind. Der sei doch viel zu weit weg, sagten auch andere aus der Führungsetage. So betrachtet könnte Scholl heute gegen Frankfurt mitspielen. Weiter weg als die anderen 96-er wäre er auch nicht. Außer bei ruhenden Bällen, die derzeit zur Fußballphilosophie der Roten passen wie der Pausentee. Nur per Freistoß schenkt 96 dem Gegner noch einen ein. Vielleicht auch heute.

In München dagegen gibt es heute einen Krimi, den mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden, also dieser Heini am anderen Ende meiner Leine, derzeit zu schreiben versucht. Hier klicken Der heißt "Mord und andere Fouls". Vor dem Spiel versuchen es die Bayern mit Giftmord und giften gegen den BVB. Die haben also Angst. Angst erhöht die Spannung. Das wird also ein tolles Spiel. Pfote drauf!

Gut orakelt, Mike!

Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt 1 : 0
Bayern München gegen Borussia Dortmund 2 : 1

Das Liga-Orakel (XI): Was will 96 am Bodensee?

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