Mittwoch, 15. April 2015

Liga-Orakel (XXIX)

Vorratsdatenspeicherung für Trainerwechsel beim Hamburger SV

Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat in dieser Woche die Vorratsdatenspeicherung eingeführt, weil sonst die Trainerwechsel beim Hamburger SV für die Bundesliga-Geschichtsbücher nicht mehr korrekt erfasst werden können. Gespeichert werden die Daten jeweils für vier Wochen, weil sich kein Trainer bei diesem Abstiegsverein länger halten kann.

HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer hat vor dem Nordderby angekündigt: "Der Bruno wird gegen Werder in beiden Halbzeiten auf der Bank sitzen. Einen Trainerwechsel in der Halbzeitpause schließe ich definitiv aus." Es sei denn, er überlege es sich nach 30 Minuten anders.

Für diesen Fall sind mehrere Trainer im Gespräch, die Namen werden noch geheim gehalten, meldet Bild.de. Dazu Dietmar Beiersdorfer: "Diese Meldung kann ich nicht bestätigen. Ob Bruno nach dem Spiel zur Pressekonferenz erscheint, teile ich den Journalisten vor dem Schlusspfiff mit."

Hannover 96 dagegen sorgt nicht für Trainerwechsel-Schlagzeilen. Tayfun Korkut hat eine Jobgarantie - und schon geht er aus sich heraus. Er faltete die Spieler nach der Hertha-Blamage zusammen, damit sie sich gegen Leverkusen entfalten. Einzelschicksale gebe es bei den Roten nicht mehr.

Damit stehe ich als Jagdterrier ab sofort allein, um mein Einzelschicksal kümmert sich niemand mehr. Ich werde aber als Orakel-Terrier weiter mitleiden. Besonders beim Spiel gegen Leverkusen.

Bayer Leverkusen gegen Hannover 96 4 : 0

Liga-Orakel (XXX): Abhol- statt Jobgarantie

Keine Kommentare: