Donnerstag, 21. Mai 2015

Liga-Orakel (XXXIV)

Die Roten bleiben drin - basta!

Nun gibt es laut Dieter Schatzschneider also mit Bayern München eine Piss-Mannschaft in der Bundesliga - und deswegen schreiben Sportreporter nur noch Kacke? Der Freiburger Sieg gegen den alten, neuen und immer wieder Meister ist doch wie gemalt für einen letzten Spieltag, an dem sich zwei Freunde (Dirk Dufner von Hannover 96 und Fritz Keller vom SC Freiburg) nach dem Schlusspfiff in die Arme fallen können, weil auf der Anzeigetafel ein 0 : 0 oder 1 : 1 steht.

Glauben Sie nicht? Dann glauben Sie mir doch als Orakel-Jagdterrier nur ein einziges Mal. So sicher, wie ich niemals diesem Heini am anderen Ende der Leine, also diesem Heinz-Peter Tjaden, in die Pfoten fallen würde, so sicher werden doch die Roten und die Freiburger nichts riskieren, so lange in Paderborn kein Tor gefallen ist. Sollte Paderborn auch noch in Führung gehen, wird der Ball nur noch gestreichelt. Denn dann hätten die Roten und die Breisgauer 35 Punkte, Paderborn 34 und Stuttgart 33. Das Spiel in Hamburg wäre völlig uninteressant. Die Hamburger haben bisher so viele Tore geschossen wie ich an einem Tag Leckerlis verspeise.

Sollte in Hannover ein Tor in letzter Sekunde fallen, bliebe für den Verlierer auf jeden Fall die Relegation. Paderborn muss nur gewinnen oder Unentschieden spielen, der Hamburger SV müsste gewinnen. Aber: Wer glaubt denn an so was?

Gut orakelt, Mike Tjaden!

Hannover 96 gegen SC Freiburg 2 : 1

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