Freitag, 21. August 2015

Liga-Orakel 2015/16 (II)

Drehen die Roten Leverkusen eine bittere Pille?

6 : 1 gegen Eintracht Frankfurt, Hertha BSC ist Tabellenführerin. Das ist 741 Tage her. 3 : 1 gegen Werder Bremen, Hertha BSC ist Spitze. Das könnte heute Abend so sein. Dafür reicht auch jeder andere Sieg und gegen Werder müsste es für die Hertha zu einem Sieg reichen. Wenn nicht Werder schlagen, wen dann? Der Hamburger SV steht nicht zur Verfügung. Der gewinnt morgen nicht gegen Stuttgart. 

In Darmstadt nicht gewonnen haben die Roten. Aber immerhin erfand die Mannschaft eine neue Taktik, die als zerstreutes Verteidigen in die Bundesligageschichte eingehen wird wie die Broschüre "Zerstreutes Wohnen" nicht in die Ratgeber-Geschichte für Senioren, wie mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden, also dieser Heini am anderen Ende der Leine, seit Tagen trotzdem immer wieder behauptet. Gut behauptet hat sich dagegen Erdinc als Schmidtchen Elfmeterschleicher. Als die Mannschaften bereits unter der Dusche standen, kam die Pille fast im Tor an. 

Für Pillen sind auch die Leverkusener berühmt. In Rom schluckten sie eine bittere, die nächste sollen sie in Hannover schlucken, deshalb empfiehlt die "Bild"-Zeitung eine Doppelspitze mit Erdinc und Benschop. Die soll immer dann als Frontzecke zubeißen, wenn die Gäste die neue Lustpille Addyi nicht schlucken wollen, weil sie erst nach vier Wochen wirkt und das 775-jährige Bestehen von Hannover so nah herbeigekommen ist wie in dieser Saison hoffentlich nie das Abstiegsgespenst. 

Gefeiert werden soll dieses Stadtjubiläum während des Schützenfestes, schlägt die Oberbürgermeisterin von Hannover, Rosamunde Schostok, vor - wie morgen hoffentlich die Roten Leverkusen schon einige Minuten vor dem Abpfiff geschlagen haben. Auch ohne Schützenfest...

Schlecht orakelt, Mike Tjaden!

Hertha BSC gegen Werder Bremen 1 : 1  
Hannover 96 gegen Bayer Leverkusen 0 : 1
Hamburger SV gegen VfB Stuttgart 3 : 2

Liga-Orakel (III)

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