Donnerstag, 10. September 2015

Liga-Orakel 2015/16 (IV)

Man soll den Jens vom "Marktspiegel" nicht über den Kamm scheren

Auch als Orakel-Terrier sollte man nicht alle Sportreporter über einen Kamm scheren, auch nicht, wenn sie Jens heißen und für den "Marktspiegel" aus Burgdorf bei Hannover arbeiten. Manchmal aber schreiben die einen Unsinn zusammen, dass sich mir die Nackenhaare sträuben. Besonders bei Jens Kamm, der derzeit behauptet, die "Roten" hätten gegen Borussia Dortmund nichts zu verlieren.

"Ein Spiel elektrisiert nun bereits seit Wochen die Anhänger von Hannover 96", schreibt er und liefert auch gleich die Erklärung dafür, dass diese Behauptung nicht zutreffend sein kann: "Zu bescheiden sind die Ansprüche bei den 96-Anhängern nach den zuletzt gezeigten Leistungen geworden, um gegen den Tabellenführer ein Wunder zu erwarten."

Das elektrisiert mich keinesfalls, weil ich sofort an den Heini am anderen Ende der Leine, also an Heinz-Peter Tjaden, denken muss, von dem ich nicht nur nichts, sondern auch keine Wunder erwarte, obwohl meine Ansprüche eigentlich sehr hoch sind, die jedoch mit der Realität nicht in Einklang gebracht werden können, denn Wunder mag es geben, solche jedoch nicht. Bescheidenheit hat noch nie jemanden elektrisiert. 

Außerdem haben die "Roten" auch im Spiel gegen Dortmund etwas zu verlieren. Ist wie bei jedem Spiel - sind immer zwei oder drei Punkte. Gegen den Tabellenführer zwei Punkte verlieren, wäre schon ein Gewinn. Wundern würde ich mich darüber nicht, nur freuen. Jens Kamm könnte dann schreiben: "Die ´Roten´ haben gegen den gewesenen Tabellenführer doch etwas verloren." Das soll es für heute gewesen sein. 

Richtig orakelt, Mike Tjaden!

Bayern München gegen FC Augsburg 2 : 1

Nicht ganz richtig orakelt, Mike Tjaden! 

Hannover 96 gegen Borussia Dortmund 2 : 4  

Liga-Orakel (V)

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