Dienstag, 1. September 2015

Mehr Geld

Für ehemalige Heimkinder

Hannover. 2015 und 2016 legt das Land noch einmal 6,9 Millionen Euro drauf: Die niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am (heutigen) Dienstag beschlossen, den Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" aufzustocken. Bisher flossen 4,5 Millionen Euro aus Niedersachsen in diesen Fonds.

120 Millionen Euro von Bund, Ländern und Kirchen reichten für die Ansprüche ehemaliger Heimkinder nicht aus. Nun sind 302 Millionen Euro im Topf.

19 567 ehemalige Heimkinder meldeten sich bis Ende 2014 bei den regionalen Anlauf- und Beratungsstellen. 2219 waren es bis Ende Juli 2015 in Niedersachsen, die mit insgesamt 16,6 Millionen Euro entschädigt wurden. 

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