Freitag, 23. Oktober 2015

Liga-Orakel (X)

Handball beim Fußball nicht unsportlich

Diese Woche hat nicht Jens Kamm, sondern Klaus Depenau den 96-Bericht für den "Marktspiegel" geschrieben. Dieser Reporter hat lange für eine Bank in Hänigsen gearbeitet, er war zwischendurch auch einmal Stadionsprecher im Niedersachsenstadion und hatte mit Albert Depenau einen Vater, der in Hänigsen als Lehrer, Chronist und freier Mitarbeiter mehrerer Zeitungen schon zu Lebzeiten eine Legende war, die auch noch im hohen Alter mit ihren Manuskripten den Bus nahm und nach Burgdorf fuhr, um die Redakionen mit den neuesten Nachrichten zu versorgen.

Klaus Depenau behauptet: "96 muss gegen Frankfurt nachlegen." Wenn das der Schiedsrichter sieht, wie Albert Depenau als freier Mitarbeiter in Hänigsen alles gesehen hat, dann wird daraus allerdings nichts. Oder soll Leon Andreasen bei seinem nächsten Tor den Arm anlegen? Wie soll dann der Ball über die Linie fliegen?

Inzwischen wissen allerdings alle Spieler von Hannover 96: Wenn die Mannschaft erfolgreich Handball spielt, kann sie auch in einem Fußballspiel erfolgreich sein. Dafür braucht man nur einen Schiedsrichter, der das eine Spiel nicht von dem anderen unterscheiden kann und der keine Fragen stellt, weil er sich das nicht anmerken lassen will. Dann ist Handball beim Fußball auch nicht unsportlich.

Gegen Frankfurt nachlegen können die "Roten" also so: Nach einer Ecke legt sich irgendein Spieler von Hannover 96 die Pille auf die linke Hand, dann geht er rechts am Schiedsrichter vorbei und fragt den gegnerischen Torwart: "Willst du auch noch Hand anlegen oder soll ich dir die Pille gleich reinlegen?"

Das Tolle am Handball ist auch: Abseits gibt es nicht. Nachgelegt werden darf also immer und überall. Deshalb orakele ich als Jagdterrier: Die "Roten" können gegen Frankfurt nachlegen, wenn der Schiedsrichter nicht nachfragt...

Gut orakelt, Mike Tjaden

Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt 1 : 2

Liga-Orakel (XI)



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