Donnerstag, 25. Februar 2016

Rabatt-Polizei

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Autowerkstatt und 30 Polizei-Mitarbeiter

Hannover. Ein Verdächtiger hat heute Morgen Besuch von der Staatsanwaltschaft bekommen, auch sein Büro wurde durchsucht. Die Vermutung: Er strich Rabatte ein, wenn sein Privatauto in einer Werkstatt repariert wurde. In den gleichen Verdacht gerieten rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei von Hannover bei Ermittlungen gegen diese Werkstatt, die im Sommer vorigen Jahres begannen. 

Dazu gab die  Polizeiführung heute eine Pressemitteilung heraus, in der hieß es: "Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich in der Mehrzahl aller Fälle  lediglich um geringe Summen, die an der unteren Grenze des möglicherweise strafbaren Bereichs liegen." Auf Deutsch: Rabatte waren gelegentlich auch höher als die bisher genannten 200 Euro. 

Einige Verdächtige sind inzwischen innerhalb der Behörde versetzt worden. 

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