Samstag, 12. März 2016

Nun Handball

96-Profiabteilung soll gemeinnütziger Verein werden

Das "Kreisblatt"-Projekt "Betreutes Absteigen" gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Projekten, die es in Deutschland je gegeben hat. Mit dem Fuß trafen die "Roten" das Kölner Tor wieder nicht, Handspiele waren dieses Mal verboten. Darauf reagierte 96-Boss unverzüglich mit einem Antrag an den Deutschen Handballbund auf sofortige Spielerlaubnis für die Handball-Bundesliga bis zum Ende der Saison.

Sonst noch im Köcher von Martin Kind: Die Anerkennung der Profiabteilung als gemeinnütziger Verein. Vereinszweck: Die ausschließliche Beschäftigung von Spielern, die keinem Gegner die Punkte stehlen. Dafür bürgen soll Thomas Schaaf als Trainer auf Lebenszeit, der so weiterarbeiten soll wie bisher.

Die Deutsche Fußball-Liga reagierte darauf bereits mit der Anforderung einer eidesstattlichen Versicherung. Text: "Hannover 96 versichert an Eides Statt, dass die Mannschaft keine Punkte mehr holen wird, um nicht die Gegner zu benachteiligen, die in der Rückrunde gegen Hannover 96 noch nicht gewonnen haben." 

Dazu Thomas Schaaf: "Wir bringen auch in Frankfurt auf den Rasen, was wir an Eides Statt eigentlich gar nicht versichern müssen, weil wir gar nicht anders können." Stuttgart bleibe die Ausnahme, sei ein "einmaliger Ausrutscher".

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