Freitag, 16. September 2016

Salif Sané

Und täglich grüßt Lars Beike von der "Bild"-Zeitung

Jeder 96-Spieler sollte eigentlich keinen Lars Beike von "Bild"-Hannover haben. Da Salif Sané die "Roten" nicht verlassen und so diesem Redakteur eine Exklusiv-Meldung vermasselt hat, steht er nun täglich im Boulevardblatt. Fast immer negativ. Gestern auch: "Er lachte, nahm Kumpel Baba Gueye in den Arm, scherzte mit Felipe. Salif Sané gestern auf dem Weg zum Trainingsplatz. Dabei war es gar kein lustiger Tag für den 96-Star." Weil der 26-Jährige immer noch nicht Franck Ribery hieß, der für solche Fouls nicht einmal eine Karte bekommt?

Der Senegalese soll für seine Ausraster im Spiel gegen Dresden eine Sperre von fünf Spielen aufgebrummt bekommen. Diese Strafe hält 96-Geschäftsführer Martin Bader für zu hart. Er will Einspruch einlegen. Und wann schützt er endlich Salif Sané vor den täglichen Attacken des "Bild"-Redakteurs Lars Beike?

Die zudem immer peinlicher werden? Gestern rechnete der "Bild"-Redakteur vor, dass die Sperre 96 eine Million Euro koste. Zugrunde legte Lars Beike die Ablöse, die 96 von Wolfsburg bekommen hätte. Wegen der Sperre falle Salif Sané in 10 Prozent "der ganzen Zweitliga-Saison" aus. 10 Millionen Euro durch 10 mache 1 Million. Und wie viel Geld hat Salif Sané den Roten in die Kasse gespült, weil er in der Nachspielzeit der Nachspielzeit seine Mannschaft gegen Offenbach vor einem möglichen Aus im DFB-Pokal bewahrt und in der nächsten Runde einen schlagbaren Gegner beschert hat?

Immer wieder schwafelt Lars Beike von angeblicher Arbeitsverweigerung des 96-Spielers, sogar schlampige Zweikämpfe an der Seitenauslinie sollen dem Spieler angehängt werden. "Was kommt da in den nächsten Wochen noch alles?", fragt der "Bild"-Redakteur. Die Antwort sollte lauten: Hoffentlich nichts von Lars Beike mehr.

Siehe auch: Burgdorfer Kreisblatt, Ausgabe 25, hier klicken  


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