Mittwoch, 23. August 2017

Alles klar

Stephan Weil glaubwürdig wie nie

Seit dem 13. September 2016 ist in Niedersachsen alles klar, seitdem soll man nicht mehr die Pferde kennen und die Stärken des Landes schätzen lernen, an den Wahrheitsgehalt von Pressemitteilungen der Staatskanzlei soll man auch nicht mehr glauben. Klar. Überall wird gemauschelt. Das macht den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil so glaubwürdig. Der löscht nicht einmal gefälschte Pressemitteilungen. 

Nach dem Rauswurf von Staatssekretär Michael Rüter, der Niedersachsen in Berlin vertreten hat und 2013 den Wahlkampf von Stephan Weil organisierte, wähnt sich der niedersächsische Ministerpräsident in einem Interview nun auf dem Gipfel der Ehrlichkeit. Die Wählerinnen und Wähler sollen am 15. Oktober zu ihm klettern. Neue Wahlen sind schließlich wie ein neues Leben. 

Ob die Staatsanwaltschaft Hannover auch in diesem Vergabe-Skandal ermittelt, weiß man noch nicht. Die ehemalige Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens und Pressesprecher Stefan Wittke (ehemals Redakteur der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung") wissen bereits mehr. Was nicht unbedingt von Vorteil sein muss.

Nichts wissen ist auch für einen Ministerpräsidenten meistens vorteilhaft. Was VW macht, hat Stephan Weil schließlich auch nicht gewusst. Sagt er...


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