Dienstag, 29. August 2017

Zurück statt vorwärts

CDU bringt Niedersachsen mit Klagen von Eltern voran?

Angeblich will die CDU Niedersachsen voranbringen. Dennoch soll heute bei einem kleinen Parteitag in Hannover die Auflösung der Förderschulen beendet werden. Erst einmal im Wahlprogramm. Hat Bernd Althusmann als CDU-Spitzenkandidat nie gelesen, was ich am 7. Dezember 2009 in meinem blog "Kinderfeindesland Deutschland" geschrieben habe? Dann wird es aber Zeit:

„Ende des Aussortierens - Eine Konvention der UNO verändert den deutschen Bildungsalltag: Immer häufiger klagen Eltern mit Erfolg dagegen, dass ihre Kinder auf Sonder- oder Förderschulen geschickt werden“, berichtet der „Spiegel“ heute über Adrian Klinik. An der ersten Schule ist der inzwischen Elfjährige gemobbt worden, an der zweiten Schule bekam er ebenfalls keine Chance. Die Akte des Jungen war schneller in der neuen Schule als er selbst.

Die Förderschule ist ein teurer Irrweg, 2,6 Milliarden Euro geben die Bundesländer jährlich für zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer aus - damit Kinder immer mehr den Anschluss verlieren? Da muss erst mit einer UNO-Konvention ein Riegel vorgeschoben werden, damit sich etwas ändert? 


Wenn Bernd Althusmann sich gern in Gerichten herumtreibt, sollte er nicht Ministerpräsident von Niedersachsen werden wollen, sondern Anwalt.

Heinz-Peter Tjaden 

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