Dienstag, 7. November 2017

Schulpolitik

Bildungschaos für die Kinder.
Die nächsten Flickschuster bitte

Mit der Schulpolitik ist es wie mit Fußball. Davon versteht angeblich jeder etwas. Sogar der Philologenverband. "Wir fordern, dass die zukünftige Landesregierung die Laufbahnempfehlung wieder einführt", sagt der Vorsitzende Horst Audritz. Der hat also auch schon einmal einen Ball, pardon ein Klassenzimmer gesehen. 

Man stelle sich in diesem Moment doch einmal eine Laufbahnempfehlung für Politiker vor. Dann säße Bernd Althusmann für die CDU nicht am koalitionären Verhandlungstisch, sondern würde VW´s zusammenschrauben, damit er endlich begreift, warum Stephan Weil seine Auto-Kenntnisse aus den Medien bezieht. 

Will deshalb die CDU die Inklusion stoppen? Wohl kaum. Althusmann versteht sich inzwischen ziemlich prächtig mit Stephan Weil. Oder muss jeder deutsche Bildungspolitiker professioneller Flickschuster sein? Wie wäre es denn mit einem großen Wurf? Längeres gemeinsames Lernen beispielsweise mit gleichzeitiger Anpassung der Schulformen in allen Bundesländern. Aber bitte nicht einführen und nach kurzer Zeit wieder zerreden.

Schickt die Flickschuster nach Hause, wenn es um die Bildungspolitik geht! Sonst geht es immer so weiter. Jede neue Landesregierung denkt sich etwas Neues für die Schulen aus. Weil alle schon einmal ein Klassenzimmer gesehen haben.   




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