Donnerstag, 26. April 2018

Lena (11) ermittelt

Polizeihund mit getragener Rolle. 
720 Schülerinnen und Schüler bei Zukunftstag der Polizei

Hannover. Nach einem Einbruch hat die 11-jährige Lena am Tatort Spuren gesichert. Das fand sie während des Zukunftstages der Polizeidirektion Hannover spannend. Sie war eine von 720 Schülerinnen und Schülern, die sich über die Polizeiarbeit informierten. Sie schauten auch bei der Lage- und Führungszentrale "Hanno" vorbei.

Auf dem Programm standen zudem Vorführungen der Reiter- und der Diensthundestaffel. Nachgestellt wurde eine Festnahme.

Dienstag, 24. April 2018

Digitalisierte Welt

Lernen für die Zukunft. 
Ausgezeichnete Schule soll Konzepte entwickeln

Region Hannover. "Das ist eine tolle Nachricht, die zeigt, dass die Multi-Media BBS schon früh die Herausforderungen erkannt hat und eine exzellente Ausbildung für die Schülerinnen und Schüler in der Region Hannover bietet", sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. Die Schule gehört zu den zehn besten digitalen Berufsschulen in Deutschland und soll deshalb mit anderen Schulen Konzepte für den Einsatz digitaler Medien in der Berufsausbildung entwickeln. Gefördert wird dieses Projekt von der Telekom-Stiftung mit rund 20 000 Euro.

Welches Wissen müssen Berufsbildende Schulen jungen Menschen für die digitalisierte Welt vermitteln? Welche Technik muss ihnen zur Verfügung stehen? Wie müssen die Lehrkräfte und Lehrpläne auf digitales Lernen vorbereitet werden? Das sind Fragen, die bis Ende 2019 beantwortet werden sollen. 

"Wir freuen uns auf den gewinnbringenden Austausch mit anderen Schulen in ganz Deutschland. Sicherlich wird es auch für uns noch jede Menge Ideen geben, um auch in Zukunft weiterhin eine der Top-Schulen in Deutschland in Sachen digitales Lernen zu sein. Schließlich muss man am Ball bleiben", sagt Joachim Maiß, Schulleiter der Multi-Media BBS. 

Dorothée Rhiemeier, Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region, fügt hinzu: "Das Projekt wird sicherlich auch wichtige Impulse für die anderen Berufsbildenden Schulen der Region bereit halten. Wir wollen offensiv die Digitalisierung unterstützen."

Montag, 23. April 2018

Mittwoch, 18. April 2018

Tiefer gelegte Clubs

Legt auch Dieter Schatzschneider
(links) Mannschaften tiefer?
Diese Lokalzeitung ist ihr Geld wert

Die "Neue Presse" ist täglich ihre 1,50 Euro wert. Sag ich immer. Sag ich weiter. Manchmal staune ich auch. Wenn beispielsweise in Barsinghausen eine Leiche gefunden wird, bevor sie tot ist. Wenn Jesus angeblich beim letzten Abendmahl gekreuzigt worden ist. Und wenn der Sportredakteur Andreas Willeke "tiefer gelegte Clubs" erfindet. 

Das sollen gegenwärtig Freiburg, Wolfsburg und Mainz sein. Von wem diese Mannschaften "tiefer gelegt" worden sind, verrät Willeke nicht. Es könnte der Video-Schiedsrichter aus Köln gewesen sein, der neuerdings auch in der Halbzeitpause spielen lässt. Wenn ihm das Ergebnis nicht passt. Das ist erlaubt. So lange ein Schiedsrichter im Stadion weilt. Und davon gibt es auch unter den Fans reichlich.

Die "tiefer gelegten" Clubs müssen laut Willeke noch "teilweise gegeneinander spielen". Aus wie vielen Spielern eine "teilweise Mannschaft" besteht, erfahre ich leider nicht. Was die Sache noch rätselhafter macht: Freiburg, Mainz und Wolfsburg treffen bis Saisonende gar nicht mehr aufeinander. Sie spielen allenfalls noch gegen am "tiefsten gelegte" Clubs. Also gegen den Hamburger SV und den 1. FC Köln. Nur Mainz sinkt bei den Spielen gegen FC Augsburg, RB Leipzig, Borussia Dortmund und Werder Bremen nicht mehr so tief.

Ob das gut für Hannover 96 ist, geht aus der "Neuen Presse" nicht hervor. 

Montag, 16. April 2018

Bratpfanne nehmen

So muss ein Flur aussehen, wenn das
Jugendamt von Wilhelmshaven einen
Einbruch organisiert hat. 
Wieder macht ein Räuber ein dummes Gesicht

Vielleicht hat er erst einmal ein wenig geschlottert: Heute Nacht wurde auf dem Georgsplatz ein Taxifahrer überfallen. Doch der 56-Jährige schlug dem Räuber ein Schnippchen. Er drückte dem Maskierten eine Mappe in die Hand. Mit der machte sich der Räuber aus dem Staub. Er ahnte nicht einmal, dass er lediglich die Fahrzeugpapiere erbeutet hatte. 

Solche Meldungen häufen sich: Räuber treiben sich nachts herum, bringen es aber zu nichts. Mitarbeiter von Tankstellen schlagen überraschend zurück und entwaffnen Bewaffnete. Wer Opfer sein sollte, wird es nicht. Die Räuber sehen so dämlich aus wie sie es verdient haben. 

Und schon frage ich mich, ob ich mich am 17. Juni 2013 nicht anders hätte verhalten sollen, als gegen 21.40 Uhr zwei Männer mit Gewalt in meine Wohnung eingedrungen sind. Ich vermutete zwar nicht zu Unrecht, dass diese Einbrecher von der Polizei kamen, bewiesen hatten sie mir das aber nicht. Während des Einbruchs logen sie mir sogar noch falsche Namen ins Gesicht. Sie nannten sich Wiegand und Schweiger. Und ich schaltete nicht. Ich hatte nur ein flaues Gefühl im Magen.

Was wäre geschehen, wenn ich sofort darauf gekommen wäre, dass das Jugendamt von Wilhelmshaven diesen Einbruch organisiert hatte? Man vermutete amtsseitig nach zwei Gesprächen, die ich mit der Behörde führte, meinen Paten-Jungen bei mir. Der natürlich nicht bei mir war. Sondern bei seiner Mutter, wo er auch an diesem Abend hingehörte. Dass ich in Wilhelmshaven ein Kind vor Einbrechern verstecken musste, die vom Jugendamt geschickt wurden, war mir bis dahin noch gar nicht nicht klar gewesen.

Ich hätte warten sollen, bis Wiegand und Schweiger in der Stube sind. Dann hätte ich eine Bratpfanne nehmen können. Da ich aber ein friedlicher Mensch bin, hätte es auch gereicht, wenn ich die beiden Einbrecher in der Stube eingeschlossen hätte. Dann hätte ich zu meiner Mutter fahren sollen, um bei ihr zu übernachten. Die Frau, die vor meiner Tür stand, vom Jugendamt kam und nichts sagte, hätte dumm aus der Wäsche geschaut - und nach dem Einbruch wäre das Jugendamt außerstande gewesen, mich - wie geschehen - zu verleumden. Dass in meiner Stube zwei Polizeibeamte die Nacht verbracht hatten, hätte die vor meiner Tür schweigende Frau vor Gericht bestimmt nicht erzählt. 

Die Lügen, die von den Polizeibeamten und vom Jugendamt nach dem Einbruch verbreitet wurden, wären nie verbreitet worden. Der Peinlichkeit wegen.

Pressemitteilung über den Fall

Donnerstag, 12. April 2018

Geld für Kultur


Wird gefördert: Stadtmuseum in
Burgdorf. Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Förderweichen gestellt

Region Hannover. Die Förderweichen sind gestellt, nur der Regionsausschuss muss am 8. Mai noch grünes Licht geben. Dann fließt Geld, das in den nächsten drei Jahren ausgegeben werden darf. 

Die "Kunstspirale" in Hänigsen soll 20 000 Euro bekommen, das Nordhannoversche Bauernhaus Museum in Isernhagen 15 000 Euro, für die Museen in Burgdorf sind 17 500 Euro bestimmt. 

Gefördert werden sollen zudem das Fußballmuseum Springe (18 000 Euro), der Literarische Salon Hannover (6 000 Euro), das Heimatmuseum Seelze (17 500 Euro), das Kesselhaus Faustgelände in Hannover (20 000 Euro), das Niedersächsische  Museum für Kali- und Salzbergbau in Ronnenberg (20 000 Euro), das Kindermuseum Zinnober in Hannover (22 000 Euro)  und das Medienhaus Hannover (19 000 Euro). 

Die Förderung der Kulturfabrik Krawatte in Barsinghausen (25 000 Euro) beginnt  voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte.