Mittwoch, 18. April 2018

Tiefer gelegte Clubs

Legt auch Dieter Schatzschneider
(links) Mannschaften tiefer?
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Die "Neue Presse" ist täglich ihre 1,50 Euro wert. Sag ich immer. Sag ich weiter. Manchmal staune ich auch. Wenn beispielsweise in Barsinghausen eine Leiche gefunden wird, bevor sie tot ist. Wenn Jesus angeblich beim letzten Abendmahl gekreuzigt worden ist. Und wenn der Sportredakteur Andreas Willeke "tiefer gelegte Clubs" erfindet. 

Das sollen gegenwärtig Freiburg, Wolfsburg und Mainz sein. Von wem diese Mannschaften "tiefer gelegt" worden sind, verrät Willeke nicht. Es könnte der Video-Schiedsrichter aus Köln gewesen sein, der neuerdings auch in der Halbzeitpause spielen lässt. Wenn ihm das Ergebnis nicht passt. Das ist erlaubt. So lange ein Schiedsrichter im Stadion weilt. Und davon gibt es auch unter den Fans reichlich.

Die "tiefer gelegten" Clubs müssen laut Willeke noch "teilweise gegeneinander spielen". Aus wie vielen Spielern eine "teilweise Mannschaft" besteht, erfahre ich leider nicht. Was die Sache noch rätselhafter macht: Freiburg, Mainz und Wolfsburg treffen bis Saisonende gar nicht mehr aufeinander. Sie spielen allenfalls noch gegen am "tiefsten gelegte" Clubs. Also gegen den Hamburger SV und den 1. FC Köln. Nur Mainz sinkt bei den Spielen gegen FC Augsburg, RB Leipzig, Borussia Dortmund und Werder Bremen nicht mehr so tief.

Ob das gut für Hannover 96 ist, geht aus der "Neuen Presse" nicht hervor. 

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