Dienstag, 6. November 2018

Weil es doof ist

An der Börse besser aufgehoben?
Politiker sollten nicht spekulieren

Wer spekulieren will, sollte an die Börse gehen. Und nicht wie Stephan Weil in die Politik. Trotzdem scheint der niedersächsische Ministerpräsident jeden Morgen die Sprechperlen seines Wellensittichs zu futtern. Danach trifft er sich mit der Presse und äußert Vermutungen über die Zukunft der CDU und der großen Koalition in Berlin, die er jetzt schon gefährdet sieht, als hätte dieses Bündnis schon eine Zukunft gehabt. 

Wer den Vorsitz in der CDU übernimmt und welche Folgen diese Wahl hat, weiß natürlich auch Stephan Weil nicht. Aber Angst hat er jetzt schon. Besonders vor Friedrich Merz. Der jetzt selbst Angst haben muss, denn die Staatsanwaltschaft ist heute bei BlackRock in München gewesen. Aus der Angst könnte Furcht werden, denn Friedrich Merz leitet ein Unternehmen, das seinen Kunden die Möglichkeit bietet, Steuern erstattet zu bekommen, die diese nie bezahlt haben.

Der Merz bröckelt also schon. Bis Januar muss Stephan Weil also gar nicht warten. Dann will der niedersächsische Ministerpräsident Bilanz ziehen. Die große Koalition will aber erst im September Bilanz ziehen. So haben es die Union und die SPD vereinbart. Warum also quasselt der Stephan Weil so viel rum? Nur wegen der Sprechperlen? 


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