Mittwoch, 20. März 2019

Jugendamts-Satire

Bitterböse und witzig
Wenn ein Jugendamt Akten vertauscht
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Eine Satire mit Anhang

-Ritalin
-Das Schweigen der Suchthelfer (Step gGmbH Hannover)
-Die Frau, die schummelte (Jugendamt Hamburg)
-Die getrennten Geschwister aus Münster
-600 unerforschte Sekten

Mit linker Mousetaste vergrößern. 
Kartengruß eines Regionsabgeordneten
"Buch gefällt mir gut"
Lob aus der Region Hannover

Schlagzeilen










Step gGmbH Hannover
Marc will reden
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Auf Madeira
Tourismusexperte lernt Deutsch
Mit Broschüre von Heinz-Peter Tjaden


Der schnelle Abstieg
Die Saison ist aus
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Mathe-Bilderbuch
"Sowas von süß"
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Online
Über 2500 Fotos aus der Region
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Betr. Step gGmbH Hannover
Die Tatortreiniger
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Kriminalität sinkt
Beste Bilanz seit Jahrtausendwende
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Titelverteidigung
Der Region radelt niemand davon
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91, 92, 93, 94, 95
Sechsundneunzig - rot und blau

Spitz- und andere Buben

Hannover-Arnum
Falsche Handwerker stehlen Schmuck

Rosamundes Welt

Weitere Infos
Die Sterbende in Dundee
Die herzschmerzende Rosamunde
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Das Wetter



Aus dem Polizeibericht

Von Mercedes erfasst

Hannover-Oberricklingen-1. Januar 2019. Ein 29-Jähriger ist kurz nach Mitternacht auf der Göttinger Chaussee von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Auf dem Mittelstreifen zündete er Feuerwerkskörper, dann ging er ein paar Schritte zurück und übersah den Mercedes.

Ein Schwerverletzter bei Schlägerei

 Hannover-Mitte - 3. Januar 2019. Mehrere Männer haben gestern gegen 18.10 Uhr am Kröpcke einen 37-Jährigen verprügelt. Ein 47-Jähriger eilte herbei und wurde ebenfalls angegriffen. Deshalb nahm er Reißaus, einer der Schläger holte ihn kurz vor der U-Bahn-Station ein und schubste ihn die Treppe hinunter. Der 47-Jährige erlitt schwere Verletzungen.

Auf der Flucht vor Mercedes gerannt

Hannover-Oberricklingen - 4. Januar 2019. Auf der Flucht vor Zivilbeamten ist ein 24-Jähriger heute Nachmittag auf der Schierholzstraße von einem Mercedes erfasst und schwer verletzt worden. Die Polizei fand bei ihm Kokain.

Messeschnellweg: Zwei schwere Unfälle

Hannover-8. Januar 2019. Innerhalb weniger Minuten haben sich auf dem Messeschnellweg zwei Unfälle ereignet, die einen Toten und zwei Schwerverletzte forderten. Erst schleuderte zwischen Pferdeturm und Weidetor ein Nissan von der regennassen Fahrbahn und krachte gegen zwei Bäume. Der 23-jährige Fahrer starb an der Unfallstelle. Dann prallte ein Ford zwischen Seelhorst und Mittelfeld gegen die Mittelschutzplanke. Der 49-jährige Fahrer wurde eingeklemmt und musste befreit werden.

Matratze angesteckt

Hannover-Groß-Buchholz - 13. Januar 2019. Brandstifter haben gestern Abend im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses eine Matratze angesteckt. Mieter alarmierten die Feuerwehr, die den Schaden begrenzte. Das Feuer richtete einen Sachschaden von rund 10 000 Euro an.

Wieder machen falsche Polizisten große Beute

Hannover-Calenberger Neustadt - 15. Januar 2019. Wieder haben Trickbetrüger, die sich als Polizisten ausgeben, einen Rentner um viel Geld gebracht. Sie behaupteten am Telefon, dass sein Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei. Der Rentner hob 50 000 Euro ab und nahm auch Goldmünzen im Wert von 70 000 Euro mit. Da er darauf bestand, selbst zum Polizeirevier zu gehen, boten ihm die Gauner einen Streifenwagen an. Der Rentner und seine Frau warteten auf der Straße, ein 170 bis 180 Zentimeter großer und stämmiger Mann entriss dem Rentner den Beutel mit Bargeld und Goldmünzen und machte sich aus dem Staub.

Überfall auf offener Straße

Hannover-Stöcken - 16. Januar 2019. Ein 25-Jähriger ist heute Nacht auf der Stöckener Straße überfallen und ausgeraubt worden. Nach dem Überfall suchte er Hilfe auf einem Revier. Da er verletzt war, wurde er von der Polizei in ein Krankenhaus gebracht.

Der nächste Trickbetrug

Isernhagen/Hannover- 18. Januar 2019. Drei Tage lang haben Trickbetrüger ein Ehepaar (78 und 82 Jahre alt) aus Isernhagen bearbeitet, bis der Ehemann glaubte, dass sein Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei. Er tauschte 110 000 Euro in drei Goldbarren um, die er auf Anweisung eines falschen Kriminaloberkommissars in Hannover in einer Tiefgarage deponierte. Gestern informierte das Paar die Polizei.

Drei Automaten gesprengt

Hannover/Sehnde - 20. Januar 2019. In Hannover (Wissenschaftspark Marienwerder und Karl-Wiechert-Allee) und in Sehnde (Zuckerfabriksweg) sind am Wochenende zwei Üstra-Fahrkartenautomaten und ein Zigarettenautomat gesprengt worden.

Pizzabote überfallen

Hannover-Ricklingen - 21. Januar 2019. Zwei Männer und eine Frau haben gestern Abend in der Gesmannstraße einen Pizzaboten überfallen. Sie sprühten dem 20-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht und stahlen ihm zwei Pizzen und seine Geldbörse. Die Pizzen hatte eine Frau bei ihm bestellt.

Schnell verurteilt

Hannover-Mitte - 23. Januar 2019. Gestern hat der 30-Jährige versucht, am Kröpcke Diebesgut zu verhökern. Dabei geriet er an zwei Polizisten in Zivil, denen er einen Markenrasierer anbot. Heute stand er vor einer Richterin, die ihn zu einer Geldstrafe verurteilte. 

Enkeltrickser festgenommen

Hannover-Empelde - 24. Januar 2019. Die Polizei hat gestern Nachmittag einen 36-Jährigen festgenommen, der einen 63-Jährigen um 30 000 Euro erleichtern wollte. Er gab sich am Telefon als Enkelsohn "Frank" aus. Der 63-Jährige informierte die Polizei. Er hatte mehrere Anrufe bekommen. Am Ort der geplanten Geldübergabe wartete die Polizei auf den Enkeltrickser.

Rentnerin in ihrem Haus überfallen

Hannover-Groß-Buchholz - 25. Januar 2019. Ein stämmiger und etwa 180 Zentimeter großer Mann hat heute Morgen an der Haustür einer Rentnerin geklingelt. "Ich habe versehentlich meinen Spaten in Ihren Garten geworfen", behauptete er. Als er im Haus war, stahl er mit Gewalt ihre Armbanduhr und ihre Geldbörse.

Einfach weiter gefahren

Hannover-Bemerode - 29. Januar 2019. Beim Überholen hat heute Nacht ein Autofahrer auf der Anecampstraße einen 20-jährigen Radfahrer gestreift, der deswegen stürzte und sich leicht verletzte. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Kind bewusstlos geschlagen

Hannover-Mitte - 30. Januar 2019. Ein 25- bis 30-Jähriger hat gestern Nachmittag in einem Bus der Linie 121 einem Zwölfjährigen Prügel angedroht, weil sich der Junge angeblich zu laut mit seinen Freunden unterhielt. Beim Aussteigen schlug der Mann dem Zwölfjährigen ins Gesicht, der Junge schlug mit dem Kopf gegen das Fenster und wurde bewusstlos. Der Schläger wurde von einer jungen Frau mit Kinderwagen begleitet.

Auf Hecke gelandet

Altwarmbüchen-3. Februar 2019. Ein betrunkener Autofahrer ist gestern Abend mit seinem BMW auf einer Hecke gelandet. Danach machte er sich aus dem Staub. Die Polizei musste nicht lange nach ihm suchen. Der 38-Jährige hatte über zwei Promille.

17 Autos demoliert

Hannover-List - 3. Februar 2019. Ein 27-Jähriger ist heute Nacht randalierend durch die List gezogen. Er demolierte 17 Autos. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die den Betrunkenen festnahm. 

Lkw kracht in Stadtbahn

Hannover-Davenstedt - 6. Februar 2019. Der Lkw-Fahrer schwer verletzt, die Stadtbahn-Fahrerin und drei Fahrgäste leicht verletzt: Auf der Kreuzung Carlo-Schmid-Allee/Heisterbergallee/Zum Schleusengrund ist ein 52-Jähriger heute Nachmittag bei Rot weitergefahren. Deshalb krachte es. 

Überfall kurz vor Ladenschluss

Hannover-List - 8. Februar 2019. Kurz vor Ladenschluss hat ein Räuber (rund 170 Zentimeter groß, um die 20 Jahre alt) einen Supermarkt in der Pelikanstraße überfallen. Er ging direkt zur Kasse, bedrohte den Kassierer und forderte Geld. Mit seiner Beute flüchtete er in die Eilenriede. 

Von fünf jungen Männern überfallen

Hannover-Calenberger Neustadt - 11. Februar 2019. Ein 20-Jähriger ist vorgestern Morgen von fünf jungen Männern getreten und geschlagen worden. Die 20- bis 25-Jährigen stahlen ihm etwas Geld.

Taxifahrer überfallen

Hannover-Vahrenwald - 13. Februar 2019. Heute Nacht ist ein Taxifahrer in der Philipsbornstraße überfallen worden. Der Fahrgast schlug zu, als er bezahlen sollte. Er stahl die Einnahmen und machte sich aus dem Staub.

Zwölfjähriger schwer verletzt

Hannover-Badenstedt - 13. Februar 2019. Ein Zwölfjähriger, der sich mit seinem Rad durch einen Stau auf dem Soltekampe auf die andere Straßenseite begeben hat, wurde von einem Auto erfasst und schwer verletzt.

Unfallfahrer ist ein Dieb

Hannover-Ahlem - 17. Februar 2019. Ein betrunkener 25-Jähriger ist gestern Nacht in der Straße Am Dornbusch gegen eine Laterne gekracht. Ein Nachbar alarmierte die Polizei. Da der Betrunkene keinen Ausweis hatte, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Wohnung des Unfallfahrers durchsucht. Dort fanden die Beamten hochwertiges Diebesgut. 

Vier Unfälle auf A 2

Hämelerwald - 18. Februar 2019. Auf der A 2 haben sich  heute Vormittag zwischen Hämelerwald und Langenhagen vier Unfälle ereignet. Der vierte Unfall forderte ein Todesopfer. 

Die Nummer 11

Hannover-Vahrenheide - 20. Februar 2019. An der Straßenbahnhaltestelle im Zehlendorfweg ist heute Morgen der elfte Fahrkartenautomat seit dem 26. Dezember gesprengt worden.

Mord an der Oper/17-Jähriger festgenommen/21-Jähriger stellt sich

Hannover-Innenstadt - 23. Februar 2019. Ein 18-Jähriger tot, ein 18-Jähriger in Lebensgefahr, die Polizei fahndet fieberhaft nach zwei etwa 170 Zentimeter großen schlanken Verdächtigen: Vor der Oper sind gestern Abend vier Jugendliche mit spitzen Gegenständen angegriffen worden.

1. März 2019. Die Polizei hat einen 17-Jährigen festgenommen, der dringend tatverdächtig ist.

4. März 2019. Der zweite Tatverdächtige hat sich gestellt. Der 21-Jährige meldete sich bei der Polizei in Bad Fallingbostel.  

Taxifahrer überfallen

Hannover-Linden-Süd - 24. Februar 2019. Ein 63-jähriger Taxifahrer ist gestern Früh von einem etwa 25-Jährigen mit einem Schlagstock bedroht und ausgeraubt worden. Der Täter stieg am Goetheplatz ein und stieg in der Dreikreuzenstraße aus. Dann zückte er den Schlagstock.

Zusammenstoß auf Einsatzfahrt

 Hannover-Vahrenwald - 24. Februar 2014. Auf der Fahrt zu einer Schlägerei in der Nordstadt sind heute Morgen zwei Polizeifahrzeuge auf der Vahrenwalder Straße zusammen gestoßen. Ein 26-jähriger Polizist überquerte die Vahrenwalder Straße, als ein zweiter Streifenwagen von rechts kam. Die Beifahrerin des 26-Jährigen wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Zusammenstoß forderte sieben Verletzte.

In Apotheken eingebrochen?

Hannover-City - 26. Februar 2019. Die Polizei hat heute Nacht einen 43-Jährigen festgenommen, der in zwei Apotheken eingebrochen sein soll. In beiden Fällen wurde die Scheibe der Eingangstür mit einem Pflasterstein eingeschlagen. Die Registrierkasse wurde geplündert.

Schlag auf Schlag

Hannover-Stöcken - 27. Februar 2019. Ein 58-Jähriger und ein Paketzusteller sind gestern Abend aneinander geraten, weil der 58-Jährige den Paketwagen mit seiner Gehhilfe bearbeitete. Bei der anschließenden Rauferei wurde der Paketzusteller von einem Golf angefahren und leicht verletzt. Nun prügelten sich auch der Paketzusteller, der Golf-Fahrer und der 58-Jährige. Schließlich beteiligten sich etwa 10 Personen an der Schlägerei.

Betrunken auf der Autobahn

Kirchhorst - 28. Februar 2019. Eine betrunkene Autofahrerin hat heute Mittag auf der A 37 die Gewalt über ihr Fahrzeug verloren. Der Opel der 56-Jährigen krachte gegen eine Leitplanke und blieb auf dem Dach liegen. Sie wurde schwer verletzt.

Falscher Polizist überfällt 90-Jährigen

Hannover-Bothfeld - 3. März 2019. Ein Mann, der sich auf der Posener Straße als Polizist in Zivil ausgegeben hat, riss am Freitagabend einem 90-Jährigen die Geldbörse aus der Hand und machte sich aus dem Staub.

Er ballert nicht mehr

Hannover-Linden-Mitte - 6. März 2019. Bei der Durchsuchung einer Wohnung eines 52-Jährigen hat die Polizei heute illegale Pyrotechnik in großen Mengen gefunden.

82-Jährige überfallen

Hannover-Stöcken - 8. März 2019. Zwei 16- bis 18-Jährige haben heute Vormittag eine 82-Jährige überfallen. Sie hielten die Rentnerin fest, nahmen ihr den Rucksack ab und stahlen ihr die Geldbörse. Sie flüchteten in Richtung Bahnhof Leinhausen.

In Bus gekracht

Hannover-Ahlem - 10. März 2019. Ein 19-jähriger Opel-Fahrer, der von einem Parkplatz eines Discounters kam, ist am Freitag gegen 14.20 Uhr auf der Gegenfahrbahn der Wunstorfer Straße in einem Bus gekracht. Der Beifahrer des 19-Jährigen wurde schwer verletzt

Diebstahl verhindert

Hannover-Davenstedt-12. März 2019. Ein 24-Jähriger hat heute Nacht einen Motorroller-Diebstahl verhindert. Er beobachtete auf dem Heimweg einen 36-Jährigen, der sich mit einer Eisenstange an dem Motorroller zu schaffen machte, und alarmierte die Polizei, die den 36-Jährigen festnahm.

Betrunkener Einbrecher läuft Polizei in die Arme

Hannover-Südstadt-14. März 2019. Ein Betrunkener ist heute Nacht in einen Supermarkt eingebrochen und löste dabei die Alarmanlage aus. Zwei Anwohner alarmierten die Polizei. Der Einbrecher verlor seine Beute und sammelte sie wieder auf, dann lief er den Polizisten auf der Hildesheimer Straße in die Arme. 

Räuber stehen vor Bett

Neuwarmbüchen-17. März 2019. Ein 58-Jähriger ist am frühen Samstagabend von zwei Maskierten in seinem Haus in der Farster Straße überfallen worden. Die Räuber standen plötzlich vor seinem Bett und verprügelten ihn. Sie forderten von ihm Geld und Schmuck. Der 58-Jährige gab ihnen Wertsachen, bevor die Räuber flüchteten.

Missglückter Raubüberfall

Hannover-Linden-Süd - 18. März 2019. Ein 47-Jähriger, der gestern Nacht auf der Charlottenstraße unterwegs gewesen ist, wurde von zwei Männern von hinten angegriffen. Sie forderten seine Geldbörse. Doch der 47-Jährige setzte sich erfolgreich zur Wehr. Die beiden Männer machten sich ohne Beute aus dem Staub.

Falsche Handwerker stehlen Schmuck

Hannover-Arnum-20. März 2019. Zwei Gauner, die sich gestern Mittag als Handwerker ausgaben, haben eine Rentnerin ausgeraubt. Sie klingelten gegen 13 Uhr an ihrer Tür, behaupteten, dass auf dem Dach ein Ziegel locker sei und hielten heimlich Ausschau nach Wertgegenständen. Für die angebliche Arbeit kassierten sie von der Rentnerin 300 Euro, die anschließend auch noch feststellen musste, dass die Gauner Schmuck gestohlen hatten.   

Donnerstag, 7. März 2019

Weniger Kriminalität

Pressemitteilung der Polizei
Hannover (ots). Niedrigste Fallzahlen seit dem Jahr 2000, eine leicht gestiegene Aufklärungsquote sowie ein Rückgang bei den Eigentumsdelikten - diese wesentlichen Zahlen der bearbeiteten Straftaten in der Region Hannover hat Polizeipräsident Volker Kluwe heute (07.03.2019) vorgestellt. "Zurückgehende Zahlen im Bereich der Wohnungseinbrüche und des schweren Diebstahls an und aus Kraftfahrzeugen sowie ein Rückgang der Straßenkriminalität sind eine sehr erfreuliche Entwicklung und auch ein Ergebnis der engagierten Arbeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", betont der Behördenleiter.
Gesamtzahl der Straftaten
Im Jahr 2017 registrierte die Polizeidirektion Hannover in der Landeshauptstadt Hannover sowie im Umland noch 114.685 Straftaten. Im vergangenen Jahr waren es 105.931, was einen Rückgang um 7,63 Prozent (minus 8.754) und zeitgleich den niedrigsten Wert seit der Jahrtausendwende bedeutet. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 flossen 125.812 Straftaten in die Statistik ein.
Wurden 2018 auf dem Gebiet der Landeshauptstadt 70.212 Ermittlungsverfahren (2017: 77.886) von der Polizei Hannover abschließend bearbeitet, so waren es in den Umlandgemeinden 35.719 (2017: 36.799). Der signifikanteste Rückgang von 2017 auf 2018 lässt sich somit im Stadtgebiet von Hannover beobachten.
Besondere Fallzahlenanstiege verzeichnet die Behörde bei den Sexualdelikten um 247 Fälle (plus 31,42 Prozent) auf 1.033 Taten. Hervorzuheben ist die positive Entwicklung bei den Eigentumsdelikten (minus 10,19 Prozent) und dabei im Besonderen der Rückgang bei Wohnungseinbrüchen um 629 (minus 21,55 Prozent) auf 2.290 sowie beim schweren Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen um 643 (minus 18,65 Prozent) auf 2.804 Ermittlungsvorgänge.
Aufklärungsquote
Mit einem Anstieg um 1,03 Prozent ist bei der Gesamtaufklärungsquote der Polizeidirektion Hannover ein weiterhin positiver Trend zu beobachten. Der Wert bewegt sich mit nun 63,40 Prozent leicht über dem Landesdurchschnitt (62,81 Prozent). Damit handelt es sich um die zweithöchste Aufklärungsquote der letzten zwanzig Jahre - 2010 lag sie bei 63,56 Prozent.
Im vergangenen Jahr konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hannoverschen Behörde 67.162 von 105.931 Straftaten aufklären. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 71.532 von 114.685 Taten gewesen.
Bereinigt um die Delikte Erschleichen von Leistungen und Ladendiebstahl - bei diesen wird in der Regel ein Tatverdächtiger bei der Anzeigenaufnahme angetroffen - setzt sich der positive Trend bei der Aufklärungsquote fort. Diese lag 2018 bei 58,29 Prozent (2017: 56,51 Prozent). Klammert man zusätzlich Straftaten nach dem Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz bei der statistischen Betrachtung aus, so ergibt sich für das Jahr 2018 eine "bereinigte Aufklärungsquote" von 57,14 Prozent (2017: 55,03 Prozent).
Tötungsdelikte
Bei den Kapitaldelikten (Mord und Totschlag) ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 14 auf nun 60 Taten feststellbar. 2018 fanden 52 Versuche (13 Mordversuche) und acht vollendete Taten (davon vier Morde) Einzug in die Kriminalstatistik. Im Vorjahr registrierte die Polizeidirektion Hannover 38 versuchte und acht vollendete Tötungsdelikte. Die Aufklärungsquote lag bei diesen Delikten im Jahr 2018 bei 90,91 Prozent (2017: 92,06 Prozent).
Tatmittel Stichwaffe
Da in der Zwischenzeit die technischen Voraussetzungen geschaffen worden sind, können von der Polizeidirektion Hannover für die letzten beiden Jahre erstmalig Zahlen zum "Tatmittel Stichwaffe" veröffentlicht werden. Wurde im Jahr 2017 bei den 46 vorsätzlichen Tötungsdelikten in 18 Fällen (39,13 Prozent) das "Tatmittel Stichwaffe" vermerkt, so war es im vergangenen Jahr bei 26 von 60 Delikten der Fall (43,33 Prozent). Deutlich geringere Prozentsätze in Bezug auf das "Tatmittel Stichwaffe" registrierte die hannoversche Polizei bei den Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit - darunter fallen unter anderem neben Körperverletzungen auch Raubtaten sowie Bedrohungen - mit 3,89 Prozent im Jahr 2017 und 3,67 Prozent im letzten Jahr. Bei allen erfassten Straftaten der Polizei Hannover belaufen sich die Werte auf 0,82 (2017) bzw. 0,83 (2018) Prozent.
Sexualdelikte
Der Deliktsbereich Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung präsentiert sich im zweiten Jahr in Folge mit steigenden Zahlen und beläuft sich nun auf insgesamt 1.033 Ermittlungsverfahren (2017: 786). Damit bewegen sich die Zahlen auf dem Niveau aus dem Jahr 2000 (1.038 Fälle), die in der Folgezeit teilweise starken Schwankungen nach oben sowie unten ausgesetzt waren. Die Steigerung im vergangen Jahr verläuft, bis auf den sexuellen Missbrauch von Jugendlichen von elf auf sieben Verfahren, quer durch alle Deliktsfelder. Die Zahlen im Detail: Vergewaltigung und sexuelle Nötigung erhöhte sich von 192 Fälle auf 266 (plus 74), die der sexuellen Belästigung (§ 184i StGB) von 202 auf 256 (plus 54) und der sexuelle Missbrauch von Kindern von 111 auf 181 (plus 70). Weitere Steigerungen sind bei der exhibitionistischen Handlung mit 101 Verfahren auf 131 (plus 30) und der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse von 162 auf 180 (plus 18) zu beobachten. Darunter registrierte die Polizeidirektion Hannover im Jahr 2017 114 und im Folgejahr 124 Fälle (plus 10) von Kinderpornografie. Gestiegen ist die Aufklärungsquote in diesem Deliktsfeld um 2,72 Prozent auf nun 83,64 Prozent.
"Der erneute Anstieg der registrierten Sexualstraftaten ist sehr unerfreulich. Dennoch lässt sich anhand der steigenden Zahlen möglicherweise ein positiver Effekt der im Oktober 2017 aufkommenden #MeToo-Bewegung und damit einhergehend eine steigende Anzeigebereitschaft der Opfer beobachten. Dies würde eine Aufhellung des bei diesen Delikten stark ausgeprägten Dunkelfelds bedeuten", erläutert Polizeipräsident Volker Kluwe.
Raub
Im vergangenen Jahr hat die hannoversche Polizei 729 Raubdelikte bearbeitet. Dies bedeutet elf Fälle bzw. 1,49 Prozent weniger. Dabei ist die Aufklärungsquote geringfügig zurückgegangen (2017: 60,27 Prozent / 2018: 58,57 Prozent). Sie beläuft sich aber immer noch auf dem zweithöchsten Wert der letzten fünf Jahre. Bei einer detaillierten Betrachtung fallen folgende Werte auf: Die Zahlen der Raubüberfälle in Wohnungen und der Handtaschenraube sind auf 46 (plus 14) bzw. 30 (plus eins) gestiegen. Leicht rückläufig hingegen sind die Zahlen bei Raubüberfällen auf Kraftfahrer mit drei (minus fünf) und im Deliktsfeld Straßenraub mit 266 (minus drei). Bei Raubtaten auf Zahlstellen, Geschäfte und Geldinstitute ist eine deutlich erfreuliche Entwicklung mit einem Rückgang auf nun 53 Taten (minus 16) zu beobachten. Dabei wurde im vergangenen Jahr kein einziger Überfall auf Bank- bzw. Postfilialen statistisch erfasst (2017: sechs).
Körperverletzungsdelikte
In diesem Deliktsspektrum haben sich die Fallzahlen um 294 auf 10.804 Taten (minus 2,65 Prozent) reduziert, was nach 2017 einen erneuten Rückgang bedeutet. Besonders erfreulich ist, dass nicht nur weniger Ermittlungsvorgänge mit vorsätzlichen, leichten Körperverletzungen an die Staatsanwaltschaften abgegeben worden sind, sondern auch die Anzahl der qualifizierten Rohheitsdelikte (gefährliche und schwere Körperverletzung) rückläufig ist. Die Zahlen im Einzelnen: 2018 sind 7.747 (minus 232) leichte und 2.503 (minus 138) gefährliche/schwere Körperverletzungen in der Kriminalstatistik erfasst worden. Leicht gesunken ist auch die Aufklärungsquote auf 88,41 Prozent (2017: 89,17 Prozent).
Diebstahl
Ein erfreulicher Trend zeigt sich auch bei der Eigentumskriminalität mit einem deutlichen Rückgang der Fallzahlen um 4.238 auf 37.333 Delikte (minus 10,19 Prozent). Noch 1999 registrierte die Polizei Hannover etwa 20.000 Straftaten mehr in diesem Bereich (58.536). Die positive Entwicklung zieht sich nahezu durch alle Eigentumsdelikte. So sind die einfachen Diebstähle um 6,72 Prozent (minus 1.449 Fälle) auf 20.123 und die schweren Diebstähle sogar um 13,95 Prozent (minus 2.789 Fälle) auf 17.210 gesunken. Besonders hervorzuheben sind dabei die rückläufigen Zahlen beim einfachen Taschendiebstahl um 460 Taten auf nun 1.441 (minus 24,20 Prozent) sowie beim schweren Fahrraddiebstahl um 327 Taten auf nun 4.799 (minus 6,38 Prozent). Gestiegen sind hingegen die an die Staatsanwaltschaften abgegebenen Verfahren des schweren Ladendiebstahls - dabei hatte der Täter z.B. eine Waffe mitgeführt - um 103 auf 885 (plus 13,17 Prozent).
Im Kfz-Bereich zeigt sich eine zweigeteilte Entwicklung: Deutlich zurückgehende Zahlen beim schweren Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen um 643 Fälle auf 2.804 (minus 18,65 Prozent) stehen einem Anstieg bei den sogenannten "Komplettentwendungen" um 62 Fälle auf 644 (plus 10,65 Prozent) entgegen. Im Langzeitvergleich bewegen sich die Zahlen damit jedoch auf einem niedrigen Niveau. Erfreulicherweise ist die Quote der aufgeklärten Verfahren auf 15,12 Prozent (plus 4,21) bzw. 37,89 Prozent (plus 4,90) gestiegen.
Die Zahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls präsentieren sich behördenweit mit einem deutlichen Rückgang um 21,55 Prozent. Flossen 2017 noch 2.919 Einbrüche in die Kriminalstatistik ein, so waren es im vergangenen Jahr 2.290 (minus 629 Taten). Damit ist es in der Polizeidirektion Hannover zu einem stärkeren Rückgang der Fallzahlen gekommen als im restlichen Niedersachsen (landesweit minus 17,60 Prozent). Leicht gestiegen ist die Aufklärungsquote von 18,33 Prozent auf nun 21,14 Prozent. Kam es 2017 in der Landeshauptstadt - im Gegensatz zu den Umlandgemeinden - noch zu steigenden Einbruchzahlen, so ist der positive Trend 2018 nahezu identisch in beiden Gebieten zu beobachten. Die Zahl der angezeigten Delikte, in denen die Täter im Versuchsstadium aufgeben mussten, ist in der gesamten Polizeidirektion Hannover von 41,28 auf 43,97 Prozent angestiegen und beläuft sich 2018 auf 1.007 Taten. Zu den 2.290 bearbeiteten Fällen 2018 konnten insgesamt 285 Tatverdächtige ermittelt werden, davon 177 nichtdeutsche, was einem prozentualen Anteil von 62,11 entspricht. Im Vergleich dazu wurden 2017 zu 2.919 Einbrüchen 307 Verdächtige ermittelt, darunter 174 nichtdeutsche (56,68 Prozent).
"Trotz erfreulicherweise signifikant sinkender Einbruchzahlen bei parallel steigender Aufklärungsquote werden wir unsere Anstrengungen, auch unter Ausnutzung digitaler Systeme wie z.B. "PreMap", in diesem Deliktsbereich auch in Zukunft nicht zurückfahren. Uns ist sehr bewusst, dass jeder einzelne Wohnungseinbruchdiebstahl einen intensiven Eingriff in die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Weiterhin setzen wir darauf, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover unser Angebot der 'Technischen Prävention' nutzen und dadurch ihr Eigentum bestmöglich gegen Einbrüche sichern - dieser Trend zeigt sich in dem seit Jahren steigenden Versuchsanteil", resümiert Volker Kluwe.
Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Ermittlungsgruppe Trick des Zentralen Kriminaldienstes ausschließlich mit Verfahren, in denen die Tatverdächtigen trickreich vorgehen, so z.B. dem Enkeltrick und Diebstählen falscher Polizeibeamter. Nun können erstmals Fallzahlen des Phänomens veröffentlicht werden: Fielen 2017 noch 878 Verfahren, davon 105 Mal Enkeltrick/Schockanrufe und 569 Fälle von Trickdiebstählen (teilweise durch falsche Polizeibeamte), in den Arbeitsbereich der Ermittlungsgruppe, so waren es im letzten Jahr 680, davon 50 Mal Enkeltrick und 453 Trickdiebstähle. Die Täter verursachten dadurch im Jahr 2017 einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro. Im Folgejahr erhöhte sich die Summe, trotz zurückgehender Taten, auf circa 1,9 Millionen Euro.
"Besonders verwerflich finde ich bei der Tatbegehung der falschen Polizeibeamten, dass sie das hohe Vertrauen der Gesellschaft in unseren Berufsstand ausnutzen, um so trickreich an das Vermögen der vornehmlich älteren Menschen zu gelangen. Hier haben wir in den vergangenen Wochen mit präventiven Aktionstagen gegengewirkt und werden dies auch weiterhin tun", sagt der Polizeipräsident.
Betrug
Bei den Betrugsdelikten ist im zweiten Jahr in Folge ein Rückgang der Fallzahlen zu beobachten. Wurden 2017 noch 26.901 Verfahren abschließend bearbeitet, verringerte sich die Zahl im vergangenen Jahr auf 21.994 (minus 18,24 Prozent). Dieser Trend zieht sich bis auf die Ausnahme des Bankrotts mit 87 Taten (plus 30) durch alle Deliktsfelder und ist am deutlichsten beim sogenannten Schwarzfahren mit 7.024 Fällen (minus 2.686) zu beobachten. Bei den sonstigen Betrugsarten beläuft sich der Rückgang um 1.122 auf nun 3.948 Taten und bei dem Waren- und Warenkreditbetrug um minus 861 auf 4.424 Taten. Die Aufklärungsquote in diesem Phänomenbereich bewegt sich 2018 mit 83,53 Prozent (minus 1,23 Prozent) auf einem ähnlichen Niveau wie 2017. Damit liegt sie weiterhin über dem Landestrend (76,90 Prozent).
Rauschgiftkriminalität
Im vergangenen Jahr sind im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover 7.477 Rauschgiftdelikte bearbeitet worden und damit 625 mehr als 2017. Wie bereits im Vorjahr ist es auch 2018 im Bereich der allgemeinen Verstöße zum größten Anstieg der Fallzahlen (plus 536 auf 5.942) gekommen. Die Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit qualifizierten Rauschgiftdelikten - darunter fallen u.a. der illegale Handel und die illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln - haben um 89 zugenommen und belaufen sich nun auf 1.535 Vorgänge. 2018 sind zwölf Drogenabhängige infolge ihres Konsums in der Region Hannover verstorben (2017:12).
Polizeibeamte und Rettungskräfte als Opfer von Straftaten
2018 hat die hannoversche Behörde insgesamt 694 Ermittlungsvorgänge mit der Opfereigenschaft Polizeibeamte erfasst. Das bedeutet, dass bei jedem der Vorgänge mindestens eine Beamtin oder ein Beamter Opfer einer Straftat geworden ist. Damit ist eine leichte Steigerung der Fallzahlen um 23 Fälle (plus 3,43 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2017 zu beobachten. Bei einer genaueren Betrachtung fällt auf, dass analog zu einem deutlichen Anstieg der Widerstandsverfahren um 270 auf nun 582 (plus 86,54 Prozent), ein Rückgang der einfachen Körperverletzungen um 252 auf 16 Verfahren (minus 94,03 Prozent) vorliegt. Die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen ist mit 43 nahezu identisch zum Vorjahr (44) geblieben. Die starken Veränderungen bei den Widerständen sowie der einfachen Körperverletzung beruht in Großteilen auf einer im Mai 2017 erfolgten Strafrechtsreform. Seit diesem Zeitpunkt findet bei Vorliegen einer Widerstandshandlung in Tateinheit mit einer einfachen Körperverletzung nur noch der Widerstand Beachtung in der Kriminalstatistik.
Auch bei der Gewalt gegen Angehörige anderer "Blaulichtorganisationen" ist eine Steigerung der Fälle festzustellen. Die Zahl der registrierten Ermittlungsverfahren, bei denen mindestens eine Rettungskraft Opfer einer Straftat geworden ist, erhöhte sich seit 2017 von 44 auf nun 53. Dies bedeutet eine prozentuale Steigerung um 20,45 Prozent.
"Mit Sorge blicke ich auf die steigenden Zahlen bei der Gewalt gegen Polizeibeamte und andere Rettungskräfte. Diese Entwicklung betrachten wir fortlaufend und passen unsere Konzepte entsprechend an. Die Polizeidirektion Hannover versucht, mit Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, einer modernen Ausrüstung sowie Erkenntnissen aus der Forschung im Idealfall gewalttätige Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Dennoch: Es ist uns ein Anliegen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychisch und physisch bestmöglich auf derartige Szenarien vorzubereiten", betont Savas Gel, Dezernatsleiter für Prävention und Kriminalitätsbekämpfung.
Straßenkriminalität
Unter dem Begriff "Straßenkriminalität" werden alle Straftaten erfasst, die vornehmlich im öffentlichen Raum stattfinden und das Sicherheitsempfinden der Menschen nachhaltig beeinflussen. Seit 2015, mit 24.825 Delikten, sanken die Zahlen in den letzten drei Jahren auf nun 20.405 Ermittlungsvorgänge. Zeitgleich erhöhte sich die Aufklärungsquote von 19,93 Prozent (2015) auf nun 23,01 Prozent. Die deutlichsten Rückgänge verzeichnete die Behörde im Vergleich der Jahre 2017/2018 in den Deliktsfeldern einfacher und schwerer Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen auf 4.444 (minus 770 Fälle), einfacher Taschendiebstahl auf 1.441 (minus 460 Fälle), schwerer Fahrraddiebstahl auf 4.799 (minus 327) sowie Sachbeschädigung auf 2.319 (minus 127 Fälle).
Straftaten unter Alkoholeinfluss
Bei den im Jahr 2018 registrierten Gesamtstraftaten (105.931) standen in 8.185 Fällen die Täter zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Prozentual ausgedrückt bedeutet dies einen Wert von 7,73 Prozent. Damit stagniert die Anzahl der "Straftaten unter Alkoholeinfluss" auf einem nahezu gleichbleibendem Niveau wie 2017 (7,67 Prozent). Ein positiveres Bild zeigt sich bei den minderjährigen Tatverdächtigen: Standen 2017 in 371 Fällen die Protagonisten unter Alkoholeinfluss, war dies 2018 nur noch bei 282 Personen der Fall.
Betrachtet man Deliktsbereiche wie "Körperverletzungen" und "Häusliche Gewalt", so liegt der Anteil der alkoholisierten Täter bei 26,68 bzw. 23,58 Prozent (2017: 28,79 und 23,45 Prozent).
Kriminalität im Flüchtlingskontext
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover sind 2018 insgesamt 8.442 Ermittlungsvorgänge in diesem Kontext abschließend bearbeitet worden (6.105 ohne ausländerrechtliche Verstöße), was einen Rückgang um 884 Taten (130 ohne ausländerrechtliche Verstöße) bedeutet. Neben rückläufigen Zahlen bei Aufenthalts- und Asylverstößen auf 2.337 (minus 754) lässt sich das Ergebnis auf zurückgehende Ermittlungsvorgänge beim Erschleichen von Leistungen auf 890 (minus 158) sowie dem Waren- und Warenkreditbetrug auf 112 (minus 153) zurückführen. Geringfügig steigende Fallzahlen verzeichnet die Behörde jedoch beim einfachen Ladendiebstahl auf 663 (plus 75), den Rohheitsdelikten auf 1.215 (plus 37) sowie den Sexualdelikten auf 103 (plus 12).

Sonntag, 3. März 2019

Die Saison ist aus

Immer wieder Zweite Liga.
Der schnelle Abstieg

Was jahrelang für Spitzenmannschaften der Titelkampf gewesen ist, ist in dieser Saison für Unterdurchschnittsmannschaften der Abstiegskampf. Schon am 24. Spieltag verabschiedeten sich der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 aus der Fußballbundesliga. Die "Roten" unterstrichen auch in Stuttgart ihre absolute Unfähigkeit. Und das sehr eindrucksvoll. 

Interessant war das Ergebnis. Das Spiel in Stuttgart ging mit 1 : 5 verloren. So hoch verlor die Mannschaft auch in Dortmund. Anschließend wurde André Breitenreiter als Trainer entlassen.  

Bis zum Saisonende sind weitere Breitenreiter-Gedächtnisergebnisse geplant. Mannschaft, Trainer und Vorstand wollen in dieser Woche über ihre beschränkten Möglichkeiten diskutieren. 

Für ausgeschlossen halten es die Verantwortlichen allerdings, dass Thomas Doll so viele Punkte holt wie sein Vorgänger.  

  


Freitag, 1. März 2019

Impressum

Verantwortlich für diesen blog

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
05139/95 19 599

heinzpetertjaden02@gmail.com
https://twitter.com/Peter_Tjaden

1984 und 1985 Lokal- und verantwortlicher Redakteur beim "Burgdorfer Kreisblatt"
1989 bis 2003 Redakteur und verantwortlicher Redakteur bei der "Neuen Woche"

Sachbücher und ironische Erzählungen bei www.lulu.com, die auch bei Amazon bestellt werden können.

Montag, 25. Februar 2019

Step gGmbH Hannover

Marc will reden

25. Februar 2019. Wird sich jemand von der Step gGmbH Hannover bei Marc melden? Hier klicken

In Satire erwähnt

6. März 2018. Vor einigen Tagen ist meine Jugendamts-Satire "Holger heißt gar nicht Hannes" erschienen. Im Anhang erwähne ich auch die Step gGmbH Hannover. Hier bestellen als Print und als e-book.


Wenn Sie etwas zu meckern haben, dann wenden Sie sich bitte nicht an den Geschäftsführer

29. April 2013. Wie mag so ein Tag bei der Step gGmbH aussehen, die irgendwo in Hannover ihren Sitz hat und von Serdar Saris, ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, geleitet wird? Was macht der, wenn er nicht gerade den Maschsee mit dem Bosporus verwechselt? Briefe lesen? Keinesfalls. Nicht einmal diesen offenen auf anderen Internet-Seiten von mir.

Diesen offenen Brief, in dem ich Serdar Saris nicht nur darauf hinweise, dass Dokumente aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die zur Step gGmbH gehört, erneut anonym im Netz veröffentlicht werden, habe ich am 20. April 2013 als Einschreiben mit Rückschein an eine Adresse geschickt, die auf den Internet-Seiten der Step gGmbH veröffentlicht wird. Ich forderte in diesem Schreiben, dass der Step-Geschäftsführer dieses blog sperren lässt, weil für die Veröffentlichung eine Internet-Adresse benutzt wird, die mit meinem Nachnamen beginnt. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwalt von Lüneburg ist längst eingeleitet worden.

Dieses Einschreiben habe ich heute zurückbekommen. Den Umschlag zieren nun einige Vermerke der Post. So erfahre ich: Die Step gGmbH ist am 22. April 2013 darüber informiert worden, dass mein Schreiben angekommen ist. Unter der im Internet-Adresse angegebenen Step-Adresse war an diesem Tag also niemand, der mein Einschreiben, das ich an Serdar Saris persönlich gerichtet habe, annehmen konnte. Einen Tag später wurde die Annahme verweigert. Wahrscheinlich von Serdar Saris.

Damit hat er nun allen endgültig klar gemacht: Dieser Geschäftsführer interessiert sich weder für anonyme blogs mit Dokumenten aus einer Step-Einrichtung noch für Hinweise darauf, dass einer der Angestellten inzwischen im Netz behauptet, alle seine Kritiker seien Steigbügelhalter der Kinderporno-Industrie.

In dem Einschreiben mit Rückschein habe ich auch angekündigt, was ich tun werde, wenn nichts geschieht.  Das geschieht nun!

Aus dem Internet-Impressum der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg

Gesellschafter: Step gGmbH
Geschäftsführer: Serdar Saris
Eintrag im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg (Handelsregisterblatt HRB 200 105). Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß §§ 51 ff. Abgabenordnung und ist daher von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit. Freistellungsbescheid vom Finanzamt Lüneburg, Steuernummer 33/270/03116.

Sonntag, 24. Februar 2019

Nicht so doll

Fast jede Gastmannschaft freut sich
schon vor dem Spiel auf die
Heimreise. Foto: Heinz-Peter Tjaden
Könnte Hannover 96 Jahn Regensburg schlagen?

Immerhin: Der "kicker" hat 96 bescheinigt, dass die Elf "bemüht" gewesen sei. Sonst wäre die Mannschaft gegen Frankfurt wohl noch höher eingegangen. Das Experiment mit Thomas Doll wird wohl schlecht ausgehen. 

Wie sich die "Roten" in die Relegation und zum Klassenerhalt kicken wollen, wird immer rätselhafter. Daran würde auch ein Sieg in Stuttgart mit anschließender Niederlagenserie aller drei Abstiegskandidaten nichts ändern. Denn der Relegations-Gegner könnte Union Berlin heißen. Die "Eisernen" schlägt man nicht "bemüht". Die Mühe könnte sich 96 sparen. Auch der FC Sankt Pauli und Holstein Kiel dürften derzeit zu stark für die "Roten" sein. 

Nun könnten sich Thomas Doll, Martin Kind und Horst Heldt natürlich Jahn Regensburg als Gegner wünschen. In der Zweiten Liga ist bekanntlich bis zum Saisonende immer vieles möglich. Aber: Jahn Regensburg ist inzwischen sogar für den Hamburger SV zu gut. 

Die Fans wünschen sich zurzeit nur noch eins: den Rücktritt von Martin Kind. Klingt einleuchtend, denn Kind hält wohl nicht mehr lange viel von Thomas Doll - und bevor Kind auch Doll raus wirft, sollte er selbst gehen.      

Sonntag, 27. Januar 2019

Jetzt wird 96 doll

Thomas und Ralf. 
Wenn die Hörgeräte nicht mehr funktionieren

Martin Kind trifft sich mit Dietmar Beiersdorfer. Den hat man beim Hamburger SV nach einem Sieg gegen Augsburg entlassen. Seinen Spitznamen "Dukaten-Didi" behielt er. Diese Dukaten bekommt gut zwei Jahre später André Breitenreiter, der heute bei Hannover 96 entlassen worden ist. Mit einem Sieg gegen Augsburg ist also nicht zu rechnen. 

Das Treffen von Martin Kind und Dietmar Beiersdorfer ist zwei Wochen her. Nun kommt Thomas Doll daher. Der soll bis zu seiner Entlassung am 30. Spieltag vier Punkte holen. Denn mit dem Hamburger SV hat er in der Spielzeit 2006/2007 bis zu seiner Entlassung in 19 Spielen immerhin 15 Punkte geholt. Vier mehr als Hannover 96. 

Dafür ist Thomas Doll seit 2016 in Ungarn "Trainer des Jahres". Was dafür spricht, dass er vom deutschen Fußball eine Menge versteht. Am 21. August 2018 ist er in Budapest entlassen worden, weil seine Mannschaft Tabellenführer war. Bis er mit Hannover 96 Tabellenführer wird, wird Martin Kind nicht warten wollen.

Die Mannschaft der "Roten" hätte ihren Trainer gern behalten. Doch die Hörgeräte von Martin Kind funktionieren seit einigen Tagen nicht mehr.

Im Netz macht man sich über diesen Trainerwechsel schon lustig. Das verstehe ich nicht...Denn Thomas Doll bringt Ralf Zumdick mit. Der hat Doll nach einer Pressekonferenz vor Jahren gefragt: "Was wolltest du eigentlich sagen?"

Heinz-Peter Tjaden   

Donnerstag, 24. Januar 2019

Grüß Väterchen Franz

Egon Kuhn 2012 bei einer
Mai-Kundgebung.
Foto: Linden entdecken
Egon Kuhn: Auch Totgesagte sterben

Kennengelernt habe ich Egon Kuhn als Schüler und Jungsozialist in Wilhelmshaven. Wir setzten uns damals für ein Freizeitheim im Stadtnorden ein, er hielt einen Vortrag über die Bedeutung der Jugendzentrums-Bewegung und äußerte sich nach der Veranstaltung verwundert über die dummen Fragen eines Herrn. Wir klärten ihn auf. Denn dieser Herr war Stadtjugendpfleger. Deshalb wünschte uns Egon Kuhn besonders viel Glück bei unserem Vorhaben, das uns auch wirklich gelang. Besagter Stadtjugendpfleger wurde später SPD-Landtagsabgeordneter. 

Das verriet ich Egon nicht, als ich 1975 nach Hannover zog und ihn im Freizeitheim Linden besuchte. Wenn er von seinem Freizeitheim sprach, geriet er ins Schwärmen. Egon Kuhn war ein Revolutionär mit sozialdemokratischem Anspruch. Bei ihm trat Franz Josef Degenhardt ("Väterchen Franz") auf, der aus der SPD ausgeschlossen worden war, weil er in Schleswig-Holstein zur Wahl der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) aufgerufen hatte. 

Dann starb Egon Kuhn. Mit der "Neuen Presse" in der Hand, die den Tod von Egon Kuhn gemeldet hatte, rief ich im Freizeitheim Linden an. Am Apparat: Egon Kuhn, der mich beruhigte. Sein Kommentar: "Denk dran, Totgesagte leben länger."

Genauer gesagt: 92 Jahre und ein Tag. In der Nacht zum Mittwoch ist Egon Kuhn gestorben. Friedlich. Melden viele Zeitungen. Deshalb muss ich leider dieses Mal an seinen Tod glauben.

Heinz-Peter Tjaden  

Sonntag, 20. Januar 2019

96 voll im Plan

Kino oder Konzerte?
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Jetzt beginnen die Saisonvorbereitungen

Bei Hannover 96 haben die Saisonvorbereitungen begonnen. Dafür müssen weder weitere Spieler noch Punkte geholt werden. Martin Kind rechnete mit elf Punkten. Die haben die "Roten".

Was also haben Mannschaft, Trainer und Vorstand noch zu tun, bis die Zweite Liga beginnt? 

Erstens: Die Fans müssen bei Laune gehalten werden. Deshalb sollen während der restlichen acht Heimspiele spannende Filme gezeigt werden. Denkbar sind auch Konzerte in der für 96 jeweils gegnerischen Hälfte.

Zweitens: Der Gegner soll weiterhin nicht belästigt werden. Er soll sich in der HDI-Arena heimisch fühlen. Dazu 96-Boss Martin Kind: "Werder Bremen haben wir irrtümlicherweise noch mit einem Konter belästigt. Das darf nie wieder vorkommen. Ich gebe allen zukünftigen Gastmannschaften mein Ehrenwort, dass dies ein einmaliger Irrtum bleibt."

Drittens: Zappelt ein Ball im 96-Netz, wird er sogleich für einen gemeinnützigen Zweck versteigert.

Viertens: Spieler, die bis zum Zweitliga-Start Urlaub machen möchten, haben für Ersatz aus dem Familien- und Bekanntenkreis zu sorgen. Kind verspricht: "Die Trikots stellen wir. Schuhe können gegen ein geringes Entgelt ausgeliehen werden. Für die Dusche kommt Dirk Roßmann mit Artikeln aus seinem Sortiment auf."

Auswärts lässt sich Hannover 96 übrigens von anderen Vereinen vertreten. Dem Vernehmen nach haben schon einige Clubs aus der Landesliga Interesse angemeldet. Das findet Martin Kind erfreulich: "Die haben ein ähnliches Niveau wie wir."