Sonntag, 16. Juni 2019

Jugendamts-Satire

Bitterböse und witzig
Wenn ein Jugendamt Akten vertauscht
Hier bestellen

Eine Satire mit Anhang

-Ritalin
-Das Schweigen der Suchthelfer (Step gGmbH Hannover)
-Die Frau, die schummelte (Jugendamt Hamburg)
-Die getrennten Geschwister aus Münster
-600 unerforschte Sekten

Mit linker Mousetaste vergrößern. 
Kartengruß eines Regionsabgeordneten
"Buch gefällt mir gut"
Lob aus der Region Hannover

Schlagzeilen








Für jeden Musikgeschmack
40 Bühnen in der Altstadt
Hier klicken


Step gGmbH Hannover
Marc will reden
Hier klicken

Erfolgloser Vogel
Auch keine Chance bei Madsack
Hier klicken

Tolles Projekt
Junge Leute werden Sommerunternehmer
Hier klicken

Mathe-Bilderbuch
"Sowas von süß"
Hier klicken

Online
Über 2500 Fotos aus der Region
Hier klicken

91, 92, 93, 94, 95
Sechsundneunzig - rot und blau

Spitz- und andere Buben

Lehrte-Ost
Sechs Leichtverletzte auf A 2

Rosamundes Welt

Weitere Infos
Auf "Bild"-Seite 9
Rosamunde so deutlich wie noch nie
Hier lesen

Das Wetter



Aus dem Polizeibericht

Falscher Polizist überfällt 90-Jährigen

Hannover-Bothfeld - 3. März 2019. Ein Mann, der sich auf der Posener Straße als Polizist in Zivil ausgegeben hat, riss am Freitagabend einem 90-Jährigen die Geldbörse aus der Hand und machte sich aus dem Staub.

Er ballert nicht mehr

Hannover-Linden-Mitte - 6. März 2019. Bei der Durchsuchung einer Wohnung eines 52-Jährigen hat die Polizei heute illegale Pyrotechnik in großen Mengen gefunden.

82-Jährige überfallen

Hannover-Stöcken - 8. März 2019. Zwei 16- bis 18-Jährige haben heute Vormittag eine 82-Jährige überfallen. Sie hielten die Rentnerin fest, nahmen ihr den Rucksack ab und stahlen ihr die Geldbörse. Sie flüchteten in Richtung Bahnhof Leinhausen.

In Bus gekracht

Hannover-Ahlem - 10. März 2019. Ein 19-jähriger Opel-Fahrer, der von einem Parkplatz eines Discounters kam, ist am Freitag gegen 14.20 Uhr auf der Gegenfahrbahn der Wunstorfer Straße in einem Bus gekracht. Der Beifahrer des 19-Jährigen wurde schwer verletzt

Diebstahl verhindert

Hannover-Davenstedt-12. März 2019. Ein 24-Jähriger hat heute Nacht einen Motorroller-Diebstahl verhindert. Er beobachtete auf dem Heimweg einen 36-Jährigen, der sich mit einer Eisenstange an dem Motorroller zu schaffen machte, und alarmierte die Polizei, die den 36-Jährigen festnahm.

Betrunkener Einbrecher läuft Polizei in die Arme

Hannover-Südstadt-14. März 2019. Ein Betrunkener ist heute Nacht in einen Supermarkt eingebrochen und löste dabei die Alarmanlage aus. Zwei Anwohner alarmierten die Polizei. Der Einbrecher verlor seine Beute und sammelte sie wieder auf, dann lief er den Polizisten auf der Hildesheimer Straße in die Arme. 

Räuber stehen vor Bett

Neuwarmbüchen-17. März 2019. Ein 58-Jähriger ist am frühen Samstagabend von zwei Maskierten in seinem Haus in der Farster Straße überfallen worden. Die Räuber standen plötzlich vor seinem Bett und verprügelten ihn. Sie forderten von ihm Geld und Schmuck. Der 58-Jährige gab ihnen Wertsachen, bevor die Räuber flüchteten.

Missglückter Raubüberfall

Hannover-Linden-Süd - 18. März 2019. Ein 47-Jähriger, der gestern Nacht auf der Charlottenstraße unterwegs gewesen ist, wurde von zwei Männern von hinten angegriffen. Sie forderten seine Geldbörse. Doch der 47-Jährige setzte sich erfolgreich zur Wehr. Die beiden Männer machten sich ohne Beute aus dem Staub.

Falsche Handwerker stehlen Schmuck

Hannover-Arnum-20. März 2019. Zwei Gauner, die sich gestern Mittag als Handwerker ausgaben, haben eine Rentnerin ausgeraubt. Sie klingelten gegen 13 Uhr an ihrer Tür, behaupteten, dass auf dem Dach ein Ziegel locker sei und hielten heimlich Ausschau nach Wertgegenständen. Für die angebliche Arbeit kassierten sie von der Rentnerin 300 Euro, die anschließend auch noch feststellen musste, dass die Gauner Schmuck gestohlen hatten.

Feuer auf Balkon

Hannover-Kleefeld-21. März 2019. Eine brennende Zigarette hat gestern Abend auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses eine Mülltüte in Brand gesetzt. Versuche der Mieterin, die Flammen zu ersticken, scheiterten. Als auch noch ein Fenster barst, alarmierte ein Nachbar die Feuerwehr.

Räuber kommt nicht weit

Hannover-List-24. März 2019. Ein 65-Jähriger, der vorgestern Nachmittag mit einer Schreckschusspistole einen Kiosk am Niedersachsenring überfallen hat, kam mit dem erbeuteten Geld nicht weit. Der 49-jährige Kiosk-Besitzer und ein 33-jähriger Kunde nahmen die Verfolgung auf und hielten den Räuber fest, bis die Polizei eintraf.

Mutter und Kind mit Schusswaffe bedroht

Hannover-Groß-Buchholz-25. März 2019. Ein 18- bis 25-Jähriger hat am Freitag gegen 10 Uhr auf der Karl-Wiechert-Allee eine Zehnjährige mit einer Schusswaffe bedroht. Das Mädchen sollte ihm folgen. Die Schülerin alarmierte per Handy ihre Mutter, die sofort zum Tatort fuhr. Auch sie wurde bedroht. Dann flüchtete der junge Mann.

28. März 2019. Der Täter hat sich der Polizei gestellt. 

Reiche Beute

Hannover-Mitte-26. März 2019. Bei einem Einbruch in ein Antiquitätengeschäft in der Kramerstraße sind heute Nacht Goldmünzen und Schmuck im Wert von mehreren 10 000 Euro gestohlen worden.

Supermarkt überfallen

Hannover-Linden-Süd-28. März 2019. Zwei um die 20-Jährige (etwa 170 Zentimeter groß, schlank) haben gestern Abend einen Supermarkt überfallen und Geld erbeutet. Sie bedrohten die 45-jährige Kassiererin mit Pistolen. Auch ein 53-jähriger Kollege, der zu Hilfe eilte, wurde bedroht.

Nur Unfall echt

Hannover-Nordstadt-31. März 2019. Ein 20-Jähriger ist gestern Nachmittag mit einem vor einigen Tagen gestohlenen VW Passat in den Audi eines 26-Jährigen gekracht, als dieser auf der Kornstraße bremsen musste. Der VW war aber nicht nur gestohlen worden, er hatte auch falsche Kennzeichen. Zudem besaß der 20-Jährige keinen Führerschein.

Polizei vermutet Brandstiftung

Hannover-Leinhausen-1. April 2019. Die Polizei vermutet Brandstiftung: In der Stöckener Straße hat am Samstagabend der Dachstuhl eines leerstehenden Wohnhauses in Flammen gestanden . Anwohner alarmierten die Feuerwehr.

51 Schusswaffen und Munition beschlagnahmt

Hannover-Stöcken-3. April 2019. Bei einem 29-Jährigen, der Orden, Ehrenzeichen und Bilder aus dem "Dritten Reich" sammelt, sind 51 Schusswaffen und Munition gefunden worden. Außerdem beschlagnahmte die Polizei 100 000 Euro. In Verdacht hatte die Kripo erst den 53-jährigen Vater des 29-Jährigen. Sie vermutete, dass der 53-Jährige im Internet eine Waffe bestellt hatte. Deswegen durchsuchte sie seine Wohnung und wurde im Zimmer des Sohnes fündig. Der 29-Jährige leistete bei seiner Festnahme heftigen Widerstand und verletzte einen der Beamten leicht.

100 000 Euro und Schmuck erbeutet

Hannover-Waldhausen-4. April 2019. Ein etwa 30-jähriger Trickdieb, der sich als Wasserwerker ausgab, hat gestern Nachmittag aus der Wohnung einer 80-Jährigen Schmuck und 100 000 Euro mitgehen lassen. Er klingelte um 15 Uhr an der Haustür, trat aggressiv auf und überrumpelte die Rentnerin, indem er sich auf eine Firma berief, die tatsächlich am Vormittag einen Wasserschaden behoben hatte. Während sie im Badezimmer war, raffte er seine Beute zusammen und verschwand.

Gestohlene Motorroller angezündet

Hannover-Groß-Buchholz-8. April 2019. Zwei Motorroller, die am Wochenende gestohlen worden sind, wurden auf Spielplätzen im Kapellenbrink und in der Meitnerstraße angezündet.

Wieder Rentner hereingelegt

Hannover-Ricklingen-9. April 2019. Die Fälle häufen sich: Jetzt haben zwei Gauner, die sich als Polizisten ausgaben, einen 89-Jährigen um rund 40 000 Euro erleichtert. Sie gaukelten dem Rentner eine Gefahr vor und machten ihm Angst um seine Ersparnisse. Der 89-Jährige verriet den Gaunern sein Versteck, die sich mit ihrer Beute aus dem Staub machten. 

Festnahme in Hotel

Hannover-11. April 2019. Ein Hotelangestellter hat einen 59-Jährigen festgehalten, der sich merkwürdig benahm, und alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten fest: Den Rucksack, den der Mann dabei hatte, hatte er aus einem Hotelzimmer gestohlen. Außerdem ist der 59-Jährige wahrscheinlich in weitere Hotelzimmer eingebrochen. 

Festnahme nach Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs

Hannover-Seelhort-15. April 2019. Die Polizei hat einen 48-Jährigen festgenommen, bei dem kinderpornografisches Material gefunden wurde. Der Festnahme vorausgegangen war eine Anzeige einer jungen Frau, die aussagte, sie sei bis zum elften Lebensjahr von diesem Mann mehrfach sexuell missbraucht worden. Der 48-Jährige ist Erzieher. 

Aus Fenster gefallen


Hannover-List-16. April 2019. Ein 28-Jähriger ist heute Morgen im Hinrichsring aus dem Fenster seiner Wohnung gefallen. Nachbarn fanden ihn tot im Hinterhof.


Zwei Schwerverletzte bei Zusammenstoß mit Stadtbahn

Hannover-Mitte-17. April 2019. Ein 31-jähriger Autofahrer, der gestern Abend versucht hat, auf der Goethestraße zu wenden, ist mit einer Stadtbahn, die neben ihm fuhr, zusammengestoßen. Der 31-Jährige und seine 13-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt.

Messerstiche im Pflegeheim

Hannover-Calenberger Neustadt-20. April 2019. In einem Pflegeheim hat ein betrunkener 63-Jähriger mit einem Messer  seinen ebenfalls betrunkenen 58-jährigen Zimmergenossen verletzt.

Mit Schere zugestochen

Hannover-Mühlenberg-22. April 2019. Ein 33-Jähriger hat vorgestern Nachmittag in einer Wohnung seinem 27-jährigen Mitbewohner mit einer Schere in den Rücken gestochen. Dann zückte er eine Schreckschusspistole und drohte dem 27-Jährigen und einem Gast mit dem Tod. Die Polizei nahm den 33-Jährigen in der Wohnung fest.

Zwei Verletzte bei Schlägerei

Hannover-Calenberger Neustadt-28. April 2019. Bei einer Schlägerei in einer Parkanlage sind ein 44-Jähriger und ein 20-Jähriger verletzt worden. Warum der 44-Jährige mit mehreren Männer in Streit geriet, ist noch unklar. Der 44-Jährige schlug dem 20-Jährigen mit einem Hammer auf den Kopf, ein 18-Jähriger ging mit einer Metallstange auf den 44-Jährigen los.

Mädchen angespuckt und geohrfeigt

Hannover-Vahrenwald-29. April 2019. Was ist denn in den gefahren? Ein 31-Jähriger hat gestern in einer Stadtbahn eine Elfjährige angespuckt. Danach verfolgte er das Mädchen bis zu einer Bäckerei. Dort gab er der Elfjährigen eine Ohrfeige und verschwand.

Neun Verletzte bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Hannover-Nordstadt-30. April 2019. Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus sind sieben Mieterinnen und Mieter, außerdem zwei Feuerwehrleute verletzt worden. Das Feuer brach heute Morgen im zweiten Stock aus. Ursache war Fahrlässigkeit eines Mieters.

Supermarkt überfallen

Hannover-Ricklingen-1. Mai 2019. Zwei Räuber haben gestern Abend einen Supermarkt überfallen. Sie traten kurz nach Ladenschluss die Eingangstür ein. Ein 20- bis 25-Jähriger bedrohte eine 31-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe. Sie händigte ihm mehrere Geldscheine aus. Danach machten sich die beiden Räuber aus dem Staub.

Rentnerin überfallen

Hannover-Waldhausen-5. Mai 2019. Eine 84-Jährige ist gestern Nachmittag das Opfer eines Straßenräubers geworden, der ihr die Geldbörse entriss. Der etwa 25-Jährige hatte die Rentnerin auf der Gustav-Brandt-Straße um Geld gebeten, sie zeigte ihm ihre leere Geldbörse, er griff zu und stieß die 84-Jährige zu Boden. Sie wurde leicht verletzt.

Lebensgefahr nach Auffahrunfall

Hannover-Herrenhausen-6. Mai 2019. Bei einem Auffahrunfall ist ein 29-jähriger Fahrer eines Abschleppfahrzeugs heute Vormittag auf der A 2 lebensgefährlich verletzt worden. Sein Fahrzeug krachte in einen Lkw.

Zehnjähriger schwer verletzt

Hannover-Groß-Buchholz-8. Mai 2019. Ein Zehnjähriger, der gestern Nachmittag während eines Staus zwischen den Fahrzeugen den Groß-Buchholzer Kirchweg überquert hat, übersah auf der anderen Straßenseite einen Ford, der ihn erfasste. Der Junge wurde schwer verletzt.

Räuber plündern Supermarkt-Kasse

Hannover-Ahlem-10. Mai 2019. Drei 16- bis 25-Jährige haben gestern Abend die Kassiererin eines Supermarktes mit Schusswaffen bedroht. Die maskierten Räuber plünderten die Kasse und machten sich aus dem Staub.

Busfahrer entwaffnet 28-Jährigen

Hannover-12. Mai 2019. Ein 48-Jähriger hat gestern Abend einen Nissan verfolgt, weil in diesem Auto seine Frau saß. Als der 28-jährige Nissan-Fahrer in der Langenforther Straße an einer Ampel halten musste, stiegen die beiden Männer aus. Der 28-Jährige ging mit einer Machete auf den Mann seiner Freundin los. Ein Busfahrer ging dazwischen und verhinderte Schlimmeres.

Laube angesteckt

Hannover-Groß-Buchholz-14. Mai 2019. Brandstifter haben gestern Abend auf dem Grundstück einer Kindertagesstätte eine Laube in Flammen aufgehen lassen. Ein Spaziergänger alarmierte die Feuerwehr, die aber nicht mehr viel retten konnte.

Metallflasche sorgt für helle Aufregung im Umweltministerium

Hannover-16. Mai 2016. Ein Paket mit einer verkabelten Metallflasche hat heute Mittag im Umweltministerium für helle Aufregung gesorgt. Die Polizei evakuierte das Gebäude, das Gelände wurde weiträumig abgesperrt. Sprengstoffexperten untersuchten die Flasche und gaben Entwarnung.

Wieder Fahrkartenautomat gesprengt

Hannover-Bornum-19. Mai 2019. An der Haltestelle Lindener Weg ist in der Nacht zum Samstag ein Fahrkartenautomat gesprengt worden. Beute machten die Täter nicht.

Wo ist Christopher F.? Polizei gibt Entwarnung

Hannover/Hildesheim-20. Mai 2019. Theaterbesucher und Künstler kennen ihn als Wirt im Schauspielhaus, seit Donnerstag wird er vermisst. Zuletzt gesehen worden ist Christopher F. in der Nacht zum Sonntag im Hildesheimer Stadtteil Neustadt. Da der 39-Jährige möglicherweise Selbstmord begehen will, sucht ihn die Polizei mit einem Foto.

28. Mai 2019. Inzwischen weiß die Polizei, wo sich Christopher F. aufhält.

Misslungener Handy-Diebstahl

Hannover-Vahrenwald-21. Mai 2019. Ein Radfahrer (rund 30 Jahre alt, um die 180 Zentimeter groß, braune Haare) hat heute versucht, einer Autofahrerin das Handy zu stehlen. Während eines Streites über das Verkehrsverhalten schlug er die 61-Jährige, die das Fahrerfenster geöffnet hatte. Als der Frau das Handy entglitt und in den Fußraum fiel, machte sich der Radfahrer aus dem Staub.

Räuber schüttelt Verfolger ab

Hannover-Davenstedt-23. Mai 2019. Ein Räuber mit auffallend blauen Augen hat gestern Abend die 26-jährige Angestellte eines Wettbüros mit einem Messer bedroht. Er erbeutete Bargeld und flüchtete auf einem Fahrrad. Einen Verfolger schüttelte er ab.

In 17 Keller eingebrochen

Hannover-Ricklingen-24. Mai 2019. Die Polizei hat gestern einen 18- und einen 19-Jährigen festgenommen, die im Kneippweg in 17 Keller eingebrochen sein sollen. Sie sollen Fahrräder und drei schwarze Koffer gestohlen haben.

Schwer verletzt

Hannover-Mitte-26. Mai 2019. Beim Rechtsabbiegen vom Friedrichswall in die Karmarschstraße hat ein Kleintransporter-Fahrer heute Morgen einen 46-jährigen Radfahrer übersehen. Der 46-Jährige erlitt schwere Fußverletzungen.

Laube niedergebrannt

Hannover-Waldheim-31. Mai 2019. Die Ursache kann nicht mehr ermittelt werden: In der Gartenkolonie am Lenzbergweg ist gestern Abend eine Laube abgebrannt. Eine Nachbarin alarmierte die Feuerwehr, die aber zu spät kam.

Weiße Farbe an Oper und auf Opernplatz

Hannover-2. Juni 2019. Zwei Sockel der Staatsoper und der Opernplatz sind in der Nacht zum Samstag mit weißer Farbe besprüht worden. Eine Spaziergängerin alarmierte die Polizei gestern Morgen gegen 7 Uhr.

Blitz trifft Mehrfamilienhaus

Hannover-3. Juni 2019. Blitz und Donner über Hannover, in Ricklingen hat heute Nachmittag ein Blitz das Dach eines Mehrfamilienhauses in Brand gesetzt. Der Sachschaden betrug rund 75 000 Euro.

Überfall nach Bankbesuch

Hannover-Ahlem-5. Juni 2019. Nach einem Bankbesuch ist ein 36-Jähriger auf einem Parkplatz von zwei Räubern überfallen worden, die ihn niederschlugen. Sie entrissen ihm die Geldbörse und machten sich aus dem Staub.

Radfahrer von Stadtbahn erfasst-tot

Hannover-Herrenhausen-7. Juni 2019. Ein 63-jähriger Radfahrer ist heute Nachmittag von einer Stadtbahn erfasst und tödlich verletzt worden. Er wollte die Gleise noch vor der Bahn überqueren.

Brennende Zigarette entfacht Feuer

Hannover-Wettbergen-11. Juni 2019. Eine brennende Zigarette, die in der Nähe eines Fensters lag, hat in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer entfacht. Der Sachschaden betrug rund 10 000 Euro.

Kiosk überfallen

Hannover-Mühlenberg-12. Juni 2019. Ein maskierter Räuber hat heute Nacht einen Kiosk überfallen. Er bedrohte die 37-jährige Mitarbeiterin mit einem Messer und forderte Geld. Er flüchtete mit seiner Beute. Mit mehreren Streifenwagen suchte die Polizei nach ihm, fand ihn aber nicht.

Wohnung durchsucht

Hannover-Südstadt-13. Juni 2019. Das Landeskriminalamt aus Berlin hat die Ermittler aus Hannover auf die Spur eines 29-Jährigen geführt, der in seiner Wohnung Pyrotechnik lagerte. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler auch Chemikalien zur Herstellung von Pyrotechnik.

Sechs Leichtverletzte auf A 2

Lehrte-Ost/Hämelerwald-16. Juni 2019. Ein Autofahrer hat gestern Nachmittag auf der A 2 mehrere Unfälle mit sechs Leichtverletzten verursacht. Er wechselte die Spur und stieß mit einem Mercedes zusammen. Der Mercedes krachte in einen Audi. Der Mercedes und der Audi schleuderten über die Autobahn und stießen mehrfach gegen die Leitplanken. Der Unfallverursacher machte sich aus dem Staub.


Mittwoch, 12. Juni 2019

Gepflegte Live-Musik

Sie sind vielseitig. 
40 Bühnen in der Altstadt
Hannover. Wer am 22. Juni bei der Fete de la Musique nicht auf den Musik-Geschmack kommt, ist wahrscheinlich selbst schuld: In der Altstadt stehen 40 Bühnen, eine Bühne gibt es vor der Markthalle. Dort tritt um 16 Uhr die "17 Zoll Band" auf. Die fünf Musikerinnen und Musiker kommen aus Burgdorf und Uetze. Bekannt ist die Gruppe für gepflegte Live-Musik. Das Motto lautet "rockig, bluesig, jazzig". 

Samstag, 1. Juni 2019

Impressum

Verantwortlich für diesen blog

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
05139/95 19 599

heinzpetertjaden02@gmail.com
https://twitter.com/Peter_Tjaden

1984 und 1985 Lokal- und verantwortlicher Redakteur beim "Burgdorfer Kreisblatt"
1989 bis 2003 Redakteur und verantwortlicher Redakteur bei der "Neuen Woche"

Sachbücher und ironische Erzählungen bei www.lulu.com, die auch bei Amazon bestellt werden können.

Freitag, 31. Mai 2019

Step gGmbH (II)

Neue Presse Hannover, 29. Mai 2019
Weiterhin befreundet mit der "Neuen Presse"

Die Experten für Sucht, die ich im Netz finde, sind Psychologen, Psychiater oder Neurologen. Die Expertin, die am Mittwoch von der "Neuen Presse" interviewt worden ist, ist Sozialpädagogin und heißt Claudia Weber. Sie arbeitet für die Step gGmbH Hannover, die sich in Niedersachsen immer weiter ausbreitet. Geschäftsführer ist Serdar Saris, der auf Kritik locker reagiert. Nämlich gar nicht. Das Interview hat mich zu einem Leserbrief veranlasst, der garantiert nicht veröffentlicht wird.

Die "Neue Presse" veröffentlicht also weiterhin Interviews mit (Führungs-) Persönlichkeiten der Step gGmbH Hannover, jetzt sogar Step Niedersachsen. Jeder Hinweis, dass diese Einrichtung geschenkte Gebäude in Lüneburg verhökert hat und dabei dem Oberbürgermeister eine Nase drehte, als er ein Kinderheim bzw. ein Flüchtlingsheim in einem der Gebäude plante, und dass diese Einrichtung immer wieder einem Scharlatan Stellenangebote machte, bis der dem Geschäftsführer Serdar Saris vor dem Lüneburger Arbeitsgericht pampig kam, wird also immer noch genauso ignoriert wie die Leidensgeschichten vieler Väter, Mütter und Kinder. Siehe familiensteller.blogspot.de mit inzwischen über 850 000 Klicks.

Wenden Sie sich bitte nicht an den Geschäftsführer Hier klicken

Step gGmbH Hannover

Weiterhin mit der "Neuen Presse Hannover" befreundet
Hier klicken, 31. Mai 2019

Marc will reden

25. Februar 2019. Wird sich jemand von der Step gGmbH Hannover bei Marc melden? Hier klicken

In Satire erwähnt

6. März 2018. Vor einigen Tagen ist meine Jugendamts-Satire "Holger heißt gar nicht Hannes" erschienen. Im Anhang erwähne ich auch die Step gGmbH Hannover. Hier bestellen als Print und als e-book.


Wenn Sie etwas zu meckern haben, dann wenden Sie sich bitte nicht an den Geschäftsführer

29. April 2013. Wie mag so ein Tag bei der Step gGmbH aussehen, die irgendwo in Hannover ihren Sitz hat und von Serdar Saris, ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, geleitet wird? Was macht der, wenn er nicht gerade den Maschsee mit dem Bosporus verwechselt? Briefe lesen? Keinesfalls. Nicht einmal diesen offenen auf anderen Internet-Seiten von mir.

Diesen offenen Brief, in dem ich Serdar Saris nicht nur darauf hinweise, dass Dokumente aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die zur Step gGmbH gehört, erneut anonym im Netz veröffentlicht werden, habe ich am 20. April 2013 als Einschreiben mit Rückschein an eine Adresse geschickt, die auf den Internet-Seiten der Step gGmbH veröffentlicht wird. Ich forderte in diesem Schreiben, dass der Step-Geschäftsführer dieses blog sperren lässt, weil für die Veröffentlichung eine Internet-Adresse benutzt wird, die mit meinem Nachnamen beginnt. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwalt von Lüneburg ist längst eingeleitet worden.

Dieses Einschreiben habe ich heute zurückbekommen. Den Umschlag zieren nun einige Vermerke der Post. So erfahre ich: Die Step gGmbH ist am 22. April 2013 darüber informiert worden, dass mein Schreiben angekommen ist. Unter der im Internet-Adresse angegebenen Step-Adresse war an diesem Tag also niemand, der mein Einschreiben, das ich an Serdar Saris persönlich gerichtet habe, annehmen konnte. Einen Tag später wurde die Annahme verweigert. Wahrscheinlich von Serdar Saris.

Damit hat er nun allen endgültig klar gemacht: Dieser Geschäftsführer interessiert sich weder für anonyme blogs mit Dokumenten aus einer Step-Einrichtung noch für Hinweise darauf, dass einer der Angestellten inzwischen im Netz behauptet, alle seine Kritiker seien Steigbügelhalter der Kinderporno-Industrie.

In dem Einschreiben mit Rückschein habe ich auch angekündigt, was ich tun werde, wenn nichts geschieht.  Das geschieht nun!

Aus dem Internet-Impressum der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg

Gesellschafter: Step gGmbH
Geschäftsführer: Serdar Saris
Eintrag im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg (Handelsregisterblatt HRB 200 105). Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß §§ 51 ff. Abgabenordnung und ist daher von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit. Freistellungsbescheid vom Finanzamt Lüneburg, Steuernummer 33/270/03116.

Dienstag, 28. Mai 2019

Wachsam

Pressemitteilung der Polizei

Die Polizei plant auch in diesem Jahr zu "Christi Himmelfahrt" einen Polizeieinsatz und wird, insbesondere in den Gemeinden Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wunstorf und Hannover präsent sein. Wie bereits in den Vorjahren werden die Einsatzkräfte frühzeitig und konsequent einschreiten, um so für Sicherheit rund um die beliebten Ausflugsziele zu sorgen.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover haben sich in den vergangenen Jahren der Maschsee und der Maschteich (Südstadt/Mitte), der Hufeisensee in Isernhagen, der Wietzepark sowie der Waldsee in Langenhagen, die Weiße Düne im Neustädter Ortsteil Mardorf, die Strandterrassen in Steinhude sowie die Meitzer Straße in der Wedemark (zwischen Hellendorf und Meitze) als "Treffpunkte" für die sogenannten Vatertagstouren herauskristallisiert.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Behörde zu Christi Himmelfahrt eine Vielzahl von Straftaten, vorrangig waren dies Rohheitsdelikte und Beleidigungen.
Nach ähnlichen Erfahrungen in den Städten Langenhagen, Wunstorf, Neustadt sowie der Gemeinde Isernhagen haben die Kommunen in Zusammenarbeit mit der Polizei in diesem Jahr erneut Allgemeinverfügungen erlassen, die z. B. ein Verbot hinsichtlich des Konsums bestimmter alkoholischer Getränke in festgelegten Bereichen beinhalten oder das Abspielen von Musik untersagen. Diese Konzepte haben sich bereits insofern bewährt, dass hierdurch einer speziell in den Nachmittag-/Abendstunden aufkommenden aggressiven Stimmung entgegengewirkt werden konnte.
Neben Einsatzkräften der Polizei werden zum Teil auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen präventiv im Bereich der Ausflugsziele unterwegs sein, dieses Jahr auch verstärkt im Bereich des Maschparks. In einer Allgemeinverfügung untersagt die Landeshauptstadt Hannover erneut das Mitbringen von Glasbehältnissen wie zum Beispiel Glasflaschen und Gläsern.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Busse und Bahnen

Sonderangebote für junge und ältere Leute

Der öffentliche Personennahverkehr soll noch attraktiver werden: Das fordern FDP, Bündnis 90/Die Grünen und die Gruppe Region in einem gemeinsamen Änderungsantrag zur geplanten Tarifstrukturreform, die im nächsten Jahr in Kraft tritt.

Die GVH-SparCard soll es für junge Leute bis 23 geben und 15 Euro im Monat kosten, für Seniorinnen und Senioren soll es zu der SeniorenCard eine halb so teure PartnerCard geben. 

"Mit der Erweiterung des Berechtigtenkreises für die GVH-SparCard sollen künftig keine jungen Menschen mehr vom Kauf der vergünstigten MobilCards ausgeschlossen werden. Durch ein attraktiveres Angebot für Rentnerinnen und Rentner können wir erreichen, dass künftig wieder ein höherer Anteil dieser stetig größer werdenden Altersgruppe bereit ist, das eigene Auto öfters mal stehen zu lassen und umweltgerechter den ÖPNV zu nutzen", sagt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Region Hannover Gerhard Kier.

"ÖPNV muss einfach und preiswert nutzbar sein. Dazu gehören interessante Ticketangebote, die den Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten bestimmter Zielgruppen entgegenkommen. Maßgeschneiderte Angebote machen den ÖPNV attraktiv, eine Erhöhung der Ticketpreise lehnen wir dagegen ab", sagt Swantje Michaelsen, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Regionsfraktion.

"Die von uns gemeinsam vorgeschlagenen Attraktivitätssteigerungen in der ÖPNV-Preis- und Angebotsstruktur leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung im Gebiet der Region Hannover", sagt der Vorsitzende der Gruppe Region, Julian Klippert.

Freitag, 10. Mai 2019

Morgen alles klar?

96 muss nur noch gegen Freiburg verlieren

Mit einer Niederlage gegen den SC Freiburg kann Hannover 96 morgen alles klar machen. Deshalb hoffen die Verantwortlichen auf eine "volle Hütte". 96-Boss Martin Kind verspricht: "Erstligafußball wird es auf unabsehbare Zeit in Hannover nicht mehr geben." 

Um dieses Ziel zu erreichen, werde der Vertrag mit Zweit-Trainer Thomas Doll bis 2030 verlängert. Auf die von Ex-Manager Horst Heldt geliebten Ausstiegsklauseln könne allerdings nicht verzichtet werden. Martin Kind: "Sollte die Mannschaft aufsteigen, wird Doll sofort entlassen."

In der Vorstandsetage freut man sich dem Vernehmen nach schon "auf viele gemeinsame Zweitliga-Jahre mit dem Hamburger SV", der am Sonntag mit einer Niederlage in Paderborn ebenfalls alles klar machen kann. Union Berlin muss nur gegen den FC Magdeburg gewinnen.

Mit einem Unentschieden kalkulieren weder die Hannoveraner noch die Hamburger.  

Sonntag, 28. April 2019

Online-Betrüger festgenommen

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Verden und der Polizei Hannover
Nach umfangreichen Ermittlungen zu einer überregional agierenden Gruppe von Online-Banking-Betrügern haben Spezialkräfte der Polizei  im Rahmen eines von der Staatsanwaltschaft Verden (StA) geführten Ermittlungsverfahrens insgesamt 16 Wohn- und Geschäftsräume in Niedersachsen und ein Gebäude in Österreich durchsucht. Drei Verdächtige sind dabei festgenommen und umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt worden.
Seit Februar 2019 hatten die Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) der StA Verden und eine auf Cybercrime spezialisierte Ermittlungsgruppe des Zentralen Kriminal-dienstes der Polizeidirektion Hannover umfangreiche Ermittlungen gegen fünf Hauptbeschuldigte geführt. Die vier Männer und eine Frau stehen im Verdacht, sich mindestens seit November 2018 illegal Online-Zugangsdaten von Kunden verschiedener Bankinstitute beschafft zu haben. Anschließend verschafften sie sich illegal Ersatz-SIM-Karten und aktivierten sie anstelle der rechtmäßigen SIM-Karten der Kontoinhaber, über die sie sich in der Folge die für Online-Überweisungen erforderlichen Transaktionsnummern (TAN) zusenden ließen. Durch entsprechende Überweisungen von den Konten der Geschädigten auf dafür extra unter falschen Personalien angelegte Bankkonten bzw. auf Konten von Strohmännern erbeuteten die Täter Beträge von insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro. Das Geld wurde anschließend nahezu vollständig in die Krypto-Währung Bitcoin getauscht und weiter transferiert.
Am Donnerstag durchsuchte die Polizei insgesamt 16 Objekte in der Region Hannover, in den Landkreisen Hildesheim, Schaumburg, Oldenburg und Osnabrück sowie in Österreich. Die Beamten sicherten dabei umfangreiches Beweismaterial und nahmen zwei der mutmaßlichen Haupttäter im Zuge der Durchsuchungen fest. Die Festgenommenen wurden noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Ein weiterer mutmaßlicher Haupttäter wurde in einem Hotel in Salzburg (Österreich) festgenommen. Seine Auslieferung ist beantragt.
Gegen die fünf mutmaßlichen Haupttäter wird wegen gewerbsmäßigen Computerbetrugs ermittelt. Sieben Strohmänner müssen sich wegen des Verdachts der Geldwäsche verantworten. Die Ermittlungen dauern an. /isc, has

Donnerstag, 28. März 2019

Klapa über 96

Es klapat bei Hannover 96. 
Gegentore an den Maschsee bringen

Den Klapa möchte ich lesen, den dieser Kolumnist (Klaus Partzsch, geboren 1930 in Dresden, gestorben 1995 in Hannover) verfassen würde, wenn er noch für die "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" arbeiten und über Hannover 96 schreiben könnte. Der Füllkrug ginge eben so lange zum Brunnen, bis er breche und ein Wood sei noch lange kein Wald, der in der Bundesliga Wurzeln schlage, würde er möglicherweise anmerken. 

Vielleicht riete er den "Roten", bei Heimspielen die Gegentore an den Maschsee zu bringen, damit die Auswärtigen nach dem Anpfiff über den Rasen irren, wie das sonst nur die Einheimischen täten. 

Beklagen könnte er sich über das Kind, das mit dem Martin ausgeschüttet werde und schimpfen, dass man nicht jeden Thomas doll finden müsse, wenn das Schaf auch schon nicht ungeschoren davongekommen sei.

Wahrscheinlicher wäre aber, dass sich Klapa außerstande sähe, etwas über Fußball zu schreiben, wenn es um Hannover 96 ginge.   

Freitag, 22. März 2019

Spannende Idee

Wird er ein berühmter Fotograf?
Junge Leute als Sommerunternehmer

Hannover. Webprogrammierer, Café-Besitzer oder Filmproduzent: Mit dem Ferienprogramm "Sommerunternehmer" können sich Jugendliche von 14 bis 19 in Hannover während der Sommerferien selbstständig machen. Dieses Angebot macht die gemeinnützige Bildungsinitiative Futurepreneur. 

"Sommerunternehmer" ist ein bundesweit einzigartiges Projekt, das spielerisch Gründergeist weckt und die Unternehmungslust von Jugendlichen stärkt. Die erfolgreich erprobte Methode und ein umfassender didaktischer Ansatz motivieren die jungen Leute zu mehr Eigeninitiative. "Die Jugendlichen entdecken, was in ihnen steckt und können im Anschluss erfahrener als Lebensunternehmer und Zukunftsgestalterin aktiv werden", beschreibt Kerstin Heuer, Gründerin und Geschäftsführerin von Futurepreneur, das Ziel des Projektes. Das Besondere: Die Jugendlichen setzen ihre Ideen direkt in die Tat um und werden so zu "Entrepreneuren" in eigener Sache.

"Durch das Programm haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihr unternehmerisches Potenzial zu erkennen und dabei außerdem ihre Kreativität und Selbstständigkeit zu stärken", sagt Regions-Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz.

Gegründet werden die "Sommerunternehmen" vom 8. bis 12. Juli im Nachbarschaftsverein WasmitHerz. Weitere Informationen auf www.sommerunternehmer.de

Erfolgloser Vogel

Vorwörtliche Danksagung

Bedanken möchte ich mich erst einmal bei allen Haupt- und Nebenblättern aus dem Madsack-Konzern. Auch diese Broschüre werden sie nicht erwähnen. Und das ist dieses Mal gut so.

Nie wieder Ärger mit Red

Ich habe lange mit mir gerungen, bis ich mich zu diesem Zusammenfassungsschritt entschlossen habe, denn mir ist durchaus bewusst, dass diese Broschüre noch weniger Leserinnen und Leser haben wird als „Immer Ärger mit Red Teil 1“ und „Immer Ärger mit Red Teil 2“.

Jede Geschichte für sich ist schon eine Zumutung. Beide Geschichten in einer Broschüre sind noch schlimmer. Aber wie sagt der Volksmund? Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Deshalb verspreche ich: Einen dritten Teil wird es nicht geben.

Red wird also nie wieder Ärger machen in Duisburg, Playa del Carmen oder auf Madeira. Diese Insel, auf der Christiano Ronaldo zur Welt gekommen ist, besuche ich demnächst zum dritten Mal und freue mich schon auf das Hostel in Funchal, in dem sich Rucksacktouristen aus aller Welt treffen. 

Nun noch zwei Klicks 

Die Red-Broschüre 

Hier bestellen als e-book

Hier bestellen als Print

Mein Madeira-Tagebuch

Hier klicken

Donnerstag, 7. März 2019

Weniger Kriminalität

Pressemitteilung der Polizei
Hannover (ots). Niedrigste Fallzahlen seit dem Jahr 2000, eine leicht gestiegene Aufklärungsquote sowie ein Rückgang bei den Eigentumsdelikten - diese wesentlichen Zahlen der bearbeiteten Straftaten in der Region Hannover hat Polizeipräsident Volker Kluwe heute (07.03.2019) vorgestellt. "Zurückgehende Zahlen im Bereich der Wohnungseinbrüche und des schweren Diebstahls an und aus Kraftfahrzeugen sowie ein Rückgang der Straßenkriminalität sind eine sehr erfreuliche Entwicklung und auch ein Ergebnis der engagierten Arbeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", betont der Behördenleiter.
Gesamtzahl der Straftaten
Im Jahr 2017 registrierte die Polizeidirektion Hannover in der Landeshauptstadt Hannover sowie im Umland noch 114.685 Straftaten. Im vergangenen Jahr waren es 105.931, was einen Rückgang um 7,63 Prozent (minus 8.754) und zeitgleich den niedrigsten Wert seit der Jahrtausendwende bedeutet. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 flossen 125.812 Straftaten in die Statistik ein.
Wurden 2018 auf dem Gebiet der Landeshauptstadt 70.212 Ermittlungsverfahren (2017: 77.886) von der Polizei Hannover abschließend bearbeitet, so waren es in den Umlandgemeinden 35.719 (2017: 36.799). Der signifikanteste Rückgang von 2017 auf 2018 lässt sich somit im Stadtgebiet von Hannover beobachten.
Besondere Fallzahlenanstiege verzeichnet die Behörde bei den Sexualdelikten um 247 Fälle (plus 31,42 Prozent) auf 1.033 Taten. Hervorzuheben ist die positive Entwicklung bei den Eigentumsdelikten (minus 10,19 Prozent) und dabei im Besonderen der Rückgang bei Wohnungseinbrüchen um 629 (minus 21,55 Prozent) auf 2.290 sowie beim schweren Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen um 643 (minus 18,65 Prozent) auf 2.804 Ermittlungsvorgänge.
Aufklärungsquote
Mit einem Anstieg um 1,03 Prozent ist bei der Gesamtaufklärungsquote der Polizeidirektion Hannover ein weiterhin positiver Trend zu beobachten. Der Wert bewegt sich mit nun 63,40 Prozent leicht über dem Landesdurchschnitt (62,81 Prozent). Damit handelt es sich um die zweithöchste Aufklärungsquote der letzten zwanzig Jahre - 2010 lag sie bei 63,56 Prozent.
Im vergangenen Jahr konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hannoverschen Behörde 67.162 von 105.931 Straftaten aufklären. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 71.532 von 114.685 Taten gewesen.
Bereinigt um die Delikte Erschleichen von Leistungen und Ladendiebstahl - bei diesen wird in der Regel ein Tatverdächtiger bei der Anzeigenaufnahme angetroffen - setzt sich der positive Trend bei der Aufklärungsquote fort. Diese lag 2018 bei 58,29 Prozent (2017: 56,51 Prozent). Klammert man zusätzlich Straftaten nach dem Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz bei der statistischen Betrachtung aus, so ergibt sich für das Jahr 2018 eine "bereinigte Aufklärungsquote" von 57,14 Prozent (2017: 55,03 Prozent).
Tötungsdelikte
Bei den Kapitaldelikten (Mord und Totschlag) ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 14 auf nun 60 Taten feststellbar. 2018 fanden 52 Versuche (13 Mordversuche) und acht vollendete Taten (davon vier Morde) Einzug in die Kriminalstatistik. Im Vorjahr registrierte die Polizeidirektion Hannover 38 versuchte und acht vollendete Tötungsdelikte. Die Aufklärungsquote lag bei diesen Delikten im Jahr 2018 bei 90,91 Prozent (2017: 92,06 Prozent).
Tatmittel Stichwaffe
Da in der Zwischenzeit die technischen Voraussetzungen geschaffen worden sind, können von der Polizeidirektion Hannover für die letzten beiden Jahre erstmalig Zahlen zum "Tatmittel Stichwaffe" veröffentlicht werden. Wurde im Jahr 2017 bei den 46 vorsätzlichen Tötungsdelikten in 18 Fällen (39,13 Prozent) das "Tatmittel Stichwaffe" vermerkt, so war es im vergangenen Jahr bei 26 von 60 Delikten der Fall (43,33 Prozent). Deutlich geringere Prozentsätze in Bezug auf das "Tatmittel Stichwaffe" registrierte die hannoversche Polizei bei den Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit - darunter fallen unter anderem neben Körperverletzungen auch Raubtaten sowie Bedrohungen - mit 3,89 Prozent im Jahr 2017 und 3,67 Prozent im letzten Jahr. Bei allen erfassten Straftaten der Polizei Hannover belaufen sich die Werte auf 0,82 (2017) bzw. 0,83 (2018) Prozent.
Sexualdelikte
Der Deliktsbereich Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung präsentiert sich im zweiten Jahr in Folge mit steigenden Zahlen und beläuft sich nun auf insgesamt 1.033 Ermittlungsverfahren (2017: 786). Damit bewegen sich die Zahlen auf dem Niveau aus dem Jahr 2000 (1.038 Fälle), die in der Folgezeit teilweise starken Schwankungen nach oben sowie unten ausgesetzt waren. Die Steigerung im vergangen Jahr verläuft, bis auf den sexuellen Missbrauch von Jugendlichen von elf auf sieben Verfahren, quer durch alle Deliktsfelder. Die Zahlen im Detail: Vergewaltigung und sexuelle Nötigung erhöhte sich von 192 Fälle auf 266 (plus 74), die der sexuellen Belästigung (§ 184i StGB) von 202 auf 256 (plus 54) und der sexuelle Missbrauch von Kindern von 111 auf 181 (plus 70). Weitere Steigerungen sind bei der exhibitionistischen Handlung mit 101 Verfahren auf 131 (plus 30) und der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse von 162 auf 180 (plus 18) zu beobachten. Darunter registrierte die Polizeidirektion Hannover im Jahr 2017 114 und im Folgejahr 124 Fälle (plus 10) von Kinderpornografie. Gestiegen ist die Aufklärungsquote in diesem Deliktsfeld um 2,72 Prozent auf nun 83,64 Prozent.
"Der erneute Anstieg der registrierten Sexualstraftaten ist sehr unerfreulich. Dennoch lässt sich anhand der steigenden Zahlen möglicherweise ein positiver Effekt der im Oktober 2017 aufkommenden #MeToo-Bewegung und damit einhergehend eine steigende Anzeigebereitschaft der Opfer beobachten. Dies würde eine Aufhellung des bei diesen Delikten stark ausgeprägten Dunkelfelds bedeuten", erläutert Polizeipräsident Volker Kluwe.
Raub
Im vergangenen Jahr hat die hannoversche Polizei 729 Raubdelikte bearbeitet. Dies bedeutet elf Fälle bzw. 1,49 Prozent weniger. Dabei ist die Aufklärungsquote geringfügig zurückgegangen (2017: 60,27 Prozent / 2018: 58,57 Prozent). Sie beläuft sich aber immer noch auf dem zweithöchsten Wert der letzten fünf Jahre. Bei einer detaillierten Betrachtung fallen folgende Werte auf: Die Zahlen der Raubüberfälle in Wohnungen und der Handtaschenraube sind auf 46 (plus 14) bzw. 30 (plus eins) gestiegen. Leicht rückläufig hingegen sind die Zahlen bei Raubüberfällen auf Kraftfahrer mit drei (minus fünf) und im Deliktsfeld Straßenraub mit 266 (minus drei). Bei Raubtaten auf Zahlstellen, Geschäfte und Geldinstitute ist eine deutlich erfreuliche Entwicklung mit einem Rückgang auf nun 53 Taten (minus 16) zu beobachten. Dabei wurde im vergangenen Jahr kein einziger Überfall auf Bank- bzw. Postfilialen statistisch erfasst (2017: sechs).
Körperverletzungsdelikte
In diesem Deliktsspektrum haben sich die Fallzahlen um 294 auf 10.804 Taten (minus 2,65 Prozent) reduziert, was nach 2017 einen erneuten Rückgang bedeutet. Besonders erfreulich ist, dass nicht nur weniger Ermittlungsvorgänge mit vorsätzlichen, leichten Körperverletzungen an die Staatsanwaltschaften abgegeben worden sind, sondern auch die Anzahl der qualifizierten Rohheitsdelikte (gefährliche und schwere Körperverletzung) rückläufig ist. Die Zahlen im Einzelnen: 2018 sind 7.747 (minus 232) leichte und 2.503 (minus 138) gefährliche/schwere Körperverletzungen in der Kriminalstatistik erfasst worden. Leicht gesunken ist auch die Aufklärungsquote auf 88,41 Prozent (2017: 89,17 Prozent).
Diebstahl
Ein erfreulicher Trend zeigt sich auch bei der Eigentumskriminalität mit einem deutlichen Rückgang der Fallzahlen um 4.238 auf 37.333 Delikte (minus 10,19 Prozent). Noch 1999 registrierte die Polizei Hannover etwa 20.000 Straftaten mehr in diesem Bereich (58.536). Die positive Entwicklung zieht sich nahezu durch alle Eigentumsdelikte. So sind die einfachen Diebstähle um 6,72 Prozent (minus 1.449 Fälle) auf 20.123 und die schweren Diebstähle sogar um 13,95 Prozent (minus 2.789 Fälle) auf 17.210 gesunken. Besonders hervorzuheben sind dabei die rückläufigen Zahlen beim einfachen Taschendiebstahl um 460 Taten auf nun 1.441 (minus 24,20 Prozent) sowie beim schweren Fahrraddiebstahl um 327 Taten auf nun 4.799 (minus 6,38 Prozent). Gestiegen sind hingegen die an die Staatsanwaltschaften abgegebenen Verfahren des schweren Ladendiebstahls - dabei hatte der Täter z.B. eine Waffe mitgeführt - um 103 auf 885 (plus 13,17 Prozent).
Im Kfz-Bereich zeigt sich eine zweigeteilte Entwicklung: Deutlich zurückgehende Zahlen beim schweren Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen um 643 Fälle auf 2.804 (minus 18,65 Prozent) stehen einem Anstieg bei den sogenannten "Komplettentwendungen" um 62 Fälle auf 644 (plus 10,65 Prozent) entgegen. Im Langzeitvergleich bewegen sich die Zahlen damit jedoch auf einem niedrigen Niveau. Erfreulicherweise ist die Quote der aufgeklärten Verfahren auf 15,12 Prozent (plus 4,21) bzw. 37,89 Prozent (plus 4,90) gestiegen.
Die Zahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls präsentieren sich behördenweit mit einem deutlichen Rückgang um 21,55 Prozent. Flossen 2017 noch 2.919 Einbrüche in die Kriminalstatistik ein, so waren es im vergangenen Jahr 2.290 (minus 629 Taten). Damit ist es in der Polizeidirektion Hannover zu einem stärkeren Rückgang der Fallzahlen gekommen als im restlichen Niedersachsen (landesweit minus 17,60 Prozent). Leicht gestiegen ist die Aufklärungsquote von 18,33 Prozent auf nun 21,14 Prozent. Kam es 2017 in der Landeshauptstadt - im Gegensatz zu den Umlandgemeinden - noch zu steigenden Einbruchzahlen, so ist der positive Trend 2018 nahezu identisch in beiden Gebieten zu beobachten. Die Zahl der angezeigten Delikte, in denen die Täter im Versuchsstadium aufgeben mussten, ist in der gesamten Polizeidirektion Hannover von 41,28 auf 43,97 Prozent angestiegen und beläuft sich 2018 auf 1.007 Taten. Zu den 2.290 bearbeiteten Fällen 2018 konnten insgesamt 285 Tatverdächtige ermittelt werden, davon 177 nichtdeutsche, was einem prozentualen Anteil von 62,11 entspricht. Im Vergleich dazu wurden 2017 zu 2.919 Einbrüchen 307 Verdächtige ermittelt, darunter 174 nichtdeutsche (56,68 Prozent).
"Trotz erfreulicherweise signifikant sinkender Einbruchzahlen bei parallel steigender Aufklärungsquote werden wir unsere Anstrengungen, auch unter Ausnutzung digitaler Systeme wie z.B. "PreMap", in diesem Deliktsbereich auch in Zukunft nicht zurückfahren. Uns ist sehr bewusst, dass jeder einzelne Wohnungseinbruchdiebstahl einen intensiven Eingriff in die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Weiterhin setzen wir darauf, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover unser Angebot der 'Technischen Prävention' nutzen und dadurch ihr Eigentum bestmöglich gegen Einbrüche sichern - dieser Trend zeigt sich in dem seit Jahren steigenden Versuchsanteil", resümiert Volker Kluwe.
Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Ermittlungsgruppe Trick des Zentralen Kriminaldienstes ausschließlich mit Verfahren, in denen die Tatverdächtigen trickreich vorgehen, so z.B. dem Enkeltrick und Diebstählen falscher Polizeibeamter. Nun können erstmals Fallzahlen des Phänomens veröffentlicht werden: Fielen 2017 noch 878 Verfahren, davon 105 Mal Enkeltrick/Schockanrufe und 569 Fälle von Trickdiebstählen (teilweise durch falsche Polizeibeamte), in den Arbeitsbereich der Ermittlungsgruppe, so waren es im letzten Jahr 680, davon 50 Mal Enkeltrick und 453 Trickdiebstähle. Die Täter verursachten dadurch im Jahr 2017 einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro. Im Folgejahr erhöhte sich die Summe, trotz zurückgehender Taten, auf circa 1,9 Millionen Euro.
"Besonders verwerflich finde ich bei der Tatbegehung der falschen Polizeibeamten, dass sie das hohe Vertrauen der Gesellschaft in unseren Berufsstand ausnutzen, um so trickreich an das Vermögen der vornehmlich älteren Menschen zu gelangen. Hier haben wir in den vergangenen Wochen mit präventiven Aktionstagen gegengewirkt und werden dies auch weiterhin tun", sagt der Polizeipräsident.
Betrug
Bei den Betrugsdelikten ist im zweiten Jahr in Folge ein Rückgang der Fallzahlen zu beobachten. Wurden 2017 noch 26.901 Verfahren abschließend bearbeitet, verringerte sich die Zahl im vergangenen Jahr auf 21.994 (minus 18,24 Prozent). Dieser Trend zieht sich bis auf die Ausnahme des Bankrotts mit 87 Taten (plus 30) durch alle Deliktsfelder und ist am deutlichsten beim sogenannten Schwarzfahren mit 7.024 Fällen (minus 2.686) zu beobachten. Bei den sonstigen Betrugsarten beläuft sich der Rückgang um 1.122 auf nun 3.948 Taten und bei dem Waren- und Warenkreditbetrug um minus 861 auf 4.424 Taten. Die Aufklärungsquote in diesem Phänomenbereich bewegt sich 2018 mit 83,53 Prozent (minus 1,23 Prozent) auf einem ähnlichen Niveau wie 2017. Damit liegt sie weiterhin über dem Landestrend (76,90 Prozent).
Rauschgiftkriminalität
Im vergangenen Jahr sind im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover 7.477 Rauschgiftdelikte bearbeitet worden und damit 625 mehr als 2017. Wie bereits im Vorjahr ist es auch 2018 im Bereich der allgemeinen Verstöße zum größten Anstieg der Fallzahlen (plus 536 auf 5.942) gekommen. Die Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit qualifizierten Rauschgiftdelikten - darunter fallen u.a. der illegale Handel und die illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln - haben um 89 zugenommen und belaufen sich nun auf 1.535 Vorgänge. 2018 sind zwölf Drogenabhängige infolge ihres Konsums in der Region Hannover verstorben (2017:12).
Polizeibeamte und Rettungskräfte als Opfer von Straftaten
2018 hat die hannoversche Behörde insgesamt 694 Ermittlungsvorgänge mit der Opfereigenschaft Polizeibeamte erfasst. Das bedeutet, dass bei jedem der Vorgänge mindestens eine Beamtin oder ein Beamter Opfer einer Straftat geworden ist. Damit ist eine leichte Steigerung der Fallzahlen um 23 Fälle (plus 3,43 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2017 zu beobachten. Bei einer genaueren Betrachtung fällt auf, dass analog zu einem deutlichen Anstieg der Widerstandsverfahren um 270 auf nun 582 (plus 86,54 Prozent), ein Rückgang der einfachen Körperverletzungen um 252 auf 16 Verfahren (minus 94,03 Prozent) vorliegt. Die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen ist mit 43 nahezu identisch zum Vorjahr (44) geblieben. Die starken Veränderungen bei den Widerständen sowie der einfachen Körperverletzung beruht in Großteilen auf einer im Mai 2017 erfolgten Strafrechtsreform. Seit diesem Zeitpunkt findet bei Vorliegen einer Widerstandshandlung in Tateinheit mit einer einfachen Körperverletzung nur noch der Widerstand Beachtung in der Kriminalstatistik.
Auch bei der Gewalt gegen Angehörige anderer "Blaulichtorganisationen" ist eine Steigerung der Fälle festzustellen. Die Zahl der registrierten Ermittlungsverfahren, bei denen mindestens eine Rettungskraft Opfer einer Straftat geworden ist, erhöhte sich seit 2017 von 44 auf nun 53. Dies bedeutet eine prozentuale Steigerung um 20,45 Prozent.
"Mit Sorge blicke ich auf die steigenden Zahlen bei der Gewalt gegen Polizeibeamte und andere Rettungskräfte. Diese Entwicklung betrachten wir fortlaufend und passen unsere Konzepte entsprechend an. Die Polizeidirektion Hannover versucht, mit Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, einer modernen Ausrüstung sowie Erkenntnissen aus der Forschung im Idealfall gewalttätige Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Dennoch: Es ist uns ein Anliegen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychisch und physisch bestmöglich auf derartige Szenarien vorzubereiten", betont Savas Gel, Dezernatsleiter für Prävention und Kriminalitätsbekämpfung.
Straßenkriminalität
Unter dem Begriff "Straßenkriminalität" werden alle Straftaten erfasst, die vornehmlich im öffentlichen Raum stattfinden und das Sicherheitsempfinden der Menschen nachhaltig beeinflussen. Seit 2015, mit 24.825 Delikten, sanken die Zahlen in den letzten drei Jahren auf nun 20.405 Ermittlungsvorgänge. Zeitgleich erhöhte sich die Aufklärungsquote von 19,93 Prozent (2015) auf nun 23,01 Prozent. Die deutlichsten Rückgänge verzeichnete die Behörde im Vergleich der Jahre 2017/2018 in den Deliktsfeldern einfacher und schwerer Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen auf 4.444 (minus 770 Fälle), einfacher Taschendiebstahl auf 1.441 (minus 460 Fälle), schwerer Fahrraddiebstahl auf 4.799 (minus 327) sowie Sachbeschädigung auf 2.319 (minus 127 Fälle).
Straftaten unter Alkoholeinfluss
Bei den im Jahr 2018 registrierten Gesamtstraftaten (105.931) standen in 8.185 Fällen die Täter zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Prozentual ausgedrückt bedeutet dies einen Wert von 7,73 Prozent. Damit stagniert die Anzahl der "Straftaten unter Alkoholeinfluss" auf einem nahezu gleichbleibendem Niveau wie 2017 (7,67 Prozent). Ein positiveres Bild zeigt sich bei den minderjährigen Tatverdächtigen: Standen 2017 in 371 Fällen die Protagonisten unter Alkoholeinfluss, war dies 2018 nur noch bei 282 Personen der Fall.
Betrachtet man Deliktsbereiche wie "Körperverletzungen" und "Häusliche Gewalt", so liegt der Anteil der alkoholisierten Täter bei 26,68 bzw. 23,58 Prozent (2017: 28,79 und 23,45 Prozent).
Kriminalität im Flüchtlingskontext
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover sind 2018 insgesamt 8.442 Ermittlungsvorgänge in diesem Kontext abschließend bearbeitet worden (6.105 ohne ausländerrechtliche Verstöße), was einen Rückgang um 884 Taten (130 ohne ausländerrechtliche Verstöße) bedeutet. Neben rückläufigen Zahlen bei Aufenthalts- und Asylverstößen auf 2.337 (minus 754) lässt sich das Ergebnis auf zurückgehende Ermittlungsvorgänge beim Erschleichen von Leistungen auf 890 (minus 158) sowie dem Waren- und Warenkreditbetrug auf 112 (minus 153) zurückführen. Geringfügig steigende Fallzahlen verzeichnet die Behörde jedoch beim einfachen Ladendiebstahl auf 663 (plus 75), den Rohheitsdelikten auf 1.215 (plus 37) sowie den Sexualdelikten auf 103 (plus 12).