Dienstag, 20. August 2019

Les-Bar

Lustiges Bilderbuch
Mathe für Kinder
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Schwitzkästen und weiße Männerbeine
Im Sommer ist nichts unmöglich
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Schlagzeilen









96 schafft Aufstieg nicht
Der Dieter redet 96 schlecht
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Drei Rundgänge
Bunte Fassaden in Linden, in der List und in der Nordstadt
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Erfolgloser Vogel
Auch keine Chance bei Madsack
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Mathe-Bilderbuch
"Sowas von süß"
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Online
Über 2500 Fotos aus der Region
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91, 92, 93, 94, 95
Sechsundneunzig - rot und blau

Spitz- und andere Buben

Hannover-Mitte
Koffer aus Hotelzimmer gestohlen

Das Wetter



Montag, 19. August 2019

Aus dem Polizeibericht

Supermarkt überfallen

Hannover-Ricklingen-1. Mai 2019. Zwei Räuber haben gestern Abend einen Supermarkt überfallen. Sie traten kurz nach Ladenschluss die Eingangstür ein. Ein 20- bis 25-Jähriger bedrohte eine 31-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe. Sie händigte ihm mehrere Geldscheine aus. Danach machten sich die beiden Räuber aus dem Staub.

Rentnerin überfallen

Hannover-Waldhausen-5. Mai 2019. Eine 84-Jährige ist gestern Nachmittag das Opfer eines Straßenräubers geworden, der ihr die Geldbörse entriss. Der etwa 25-Jährige hatte die Rentnerin auf der Gustav-Brandt-Straße um Geld gebeten, sie zeigte ihm ihre leere Geldbörse, er griff zu und stieß die 84-Jährige zu Boden. Sie wurde leicht verletzt.

Lebensgefahr nach Auffahrunfall

Hannover-Herrenhausen-6. Mai 2019. Bei einem Auffahrunfall ist ein 29-jähriger Fahrer eines Abschleppfahrzeugs heute Vormittag auf der A 2 lebensgefährlich verletzt worden. Sein Fahrzeug krachte in einen Lkw.

Zehnjähriger schwer verletzt

Hannover-Groß-Buchholz-8. Mai 2019. Ein Zehnjähriger, der gestern Nachmittag während eines Staus zwischen den Fahrzeugen den Groß-Buchholzer Kirchweg überquert hat, übersah auf der anderen Straßenseite einen Ford, der ihn erfasste. Der Junge wurde schwer verletzt.

Räuber plündern Supermarkt-Kasse

Hannover-Ahlem-10. Mai 2019. Drei 16- bis 25-Jährige haben gestern Abend die Kassiererin eines Supermarktes mit Schusswaffen bedroht. Die maskierten Räuber plünderten die Kasse und machten sich aus dem Staub.

Busfahrer entwaffnet 28-Jährigen

Hannover-12. Mai 2019. Ein 48-Jähriger hat gestern Abend einen Nissan verfolgt, weil in diesem Auto seine Frau saß. Als der 28-jährige Nissan-Fahrer in der Langenforther Straße an einer Ampel halten musste, stiegen die beiden Männer aus. Der 28-Jährige ging mit einer Machete auf den Mann seiner Freundin los. Ein Busfahrer ging dazwischen und verhinderte Schlimmeres.

Laube angesteckt

Hannover-Groß-Buchholz-14. Mai 2019. Brandstifter haben gestern Abend auf dem Grundstück einer Kindertagesstätte eine Laube in Flammen aufgehen lassen. Ein Spaziergänger alarmierte die Feuerwehr, die aber nicht mehr viel retten konnte.

Metallflasche sorgt für helle Aufregung im Umweltministerium

Hannover-16. Mai 2016. Ein Paket mit einer verkabelten Metallflasche hat heute Mittag im Umweltministerium für helle Aufregung gesorgt. Die Polizei evakuierte das Gebäude, das Gelände wurde weiträumig abgesperrt. Sprengstoffexperten untersuchten die Flasche und gaben Entwarnung.

Wieder Fahrkartenautomat gesprengt

Hannover-Bornum-19. Mai 2019. An der Haltestelle Lindener Weg ist in der Nacht zum Samstag ein Fahrkartenautomat gesprengt worden. Beute machten die Täter nicht.

Wo ist Christopher F.? Polizei gibt Entwarnung

Hannover/Hildesheim-20. Mai 2019. Theaterbesucher und Künstler kennen ihn als Wirt im Schauspielhaus, seit Donnerstag wird er vermisst. Zuletzt gesehen worden ist Christopher F. in der Nacht zum Sonntag im Hildesheimer Stadtteil Neustadt. Da der 39-Jährige möglicherweise Selbstmord begehen will, sucht ihn die Polizei mit einem Foto.

28. Mai 2019. Inzwischen weiß die Polizei, wo sich Christopher F. aufhält.

Misslungener Handy-Diebstahl

Hannover-Vahrenwald-21. Mai 2019. Ein Radfahrer (rund 30 Jahre alt, um die 180 Zentimeter groß, braune Haare) hat heute versucht, einer Autofahrerin das Handy zu stehlen. Während eines Streites über das Verkehrsverhalten schlug er die 61-Jährige, die das Fahrerfenster geöffnet hatte. Als der Frau das Handy entglitt und in den Fußraum fiel, machte sich der Radfahrer aus dem Staub.

Räuber schüttelt Verfolger ab

Hannover-Davenstedt-23. Mai 2019. Ein Räuber mit auffallend blauen Augen hat gestern Abend die 26-jährige Angestellte eines Wettbüros mit einem Messer bedroht. Er erbeutete Bargeld und flüchtete auf einem Fahrrad. Einen Verfolger schüttelte er ab.

In 17 Keller eingebrochen

Hannover-Ricklingen-24. Mai 2019. Die Polizei hat gestern einen 18- und einen 19-Jährigen festgenommen, die im Kneippweg in 17 Keller eingebrochen sein sollen. Sie sollen Fahrräder und drei schwarze Koffer gestohlen haben.

Schwer verletzt

Hannover-Mitte-26. Mai 2019. Beim Rechtsabbiegen vom Friedrichswall in die Karmarschstraße hat ein Kleintransporter-Fahrer heute Morgen einen 46-jährigen Radfahrer übersehen. Der 46-Jährige erlitt schwere Fußverletzungen.

Laube niedergebrannt

Hannover-Waldheim-31. Mai 2019. Die Ursache kann nicht mehr ermittelt werden: In der Gartenkolonie am Lenzbergweg ist gestern Abend eine Laube abgebrannt. Eine Nachbarin alarmierte die Feuerwehr, die aber zu spät kam.

Weiße Farbe an Oper und auf Opernplatz

Hannover-2. Juni 2019. Zwei Sockel der Staatsoper und der Opernplatz sind in der Nacht zum Samstag mit weißer Farbe besprüht worden. Eine Spaziergängerin alarmierte die Polizei gestern Morgen gegen 7 Uhr.

Blitz trifft Mehrfamilienhaus

Hannover-3. Juni 2019. Blitz und Donner über Hannover, in Ricklingen hat heute Nachmittag ein Blitz das Dach eines Mehrfamilienhauses in Brand gesetzt. Der Sachschaden betrug rund 75 000 Euro.

Überfall nach Bankbesuch

Hannover-Ahlem-5. Juni 2019. Nach einem Bankbesuch ist ein 36-Jähriger auf einem Parkplatz von zwei Räubern überfallen worden, die ihn niederschlugen. Sie entrissen ihm die Geldbörse und machten sich aus dem Staub.

Radfahrer von Stadtbahn erfasst-tot

Hannover-Herrenhausen-7. Juni 2019. Ein 63-jähriger Radfahrer ist heute Nachmittag von einer Stadtbahn erfasst und tödlich verletzt worden. Er wollte die Gleise noch vor der Bahn überqueren.

Brennende Zigarette entfacht Feuer

Hannover-Wettbergen-11. Juni 2019. Eine brennende Zigarette, die in der Nähe eines Fensters lag, hat in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer entfacht. Der Sachschaden betrug rund 10 000 Euro.

Kiosk überfallen

Hannover-Mühlenberg-12. Juni 2019. Ein maskierter Räuber hat heute Nacht einen Kiosk überfallen. Er bedrohte die 37-jährige Mitarbeiterin mit einem Messer und forderte Geld. Er flüchtete mit seiner Beute. Mit mehreren Streifenwagen suchte die Polizei nach ihm, fand ihn aber nicht.

Wohnung durchsucht

Hannover-Südstadt-13. Juni 2019. Das Landeskriminalamt aus Berlin hat die Ermittler aus Hannover auf die Spur eines 29-Jährigen geführt, der in seiner Wohnung Pyrotechnik lagerte. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler auch Chemikalien zur Herstellung von Pyrotechnik.

Sechs Leichtverletzte auf A 2

Lehrte-Ost/Hämelerwald-16. Juni 2019. Ein Autofahrer hat gestern Nachmittag auf der A 2 mehrere Unfälle mit sechs Leichtverletzten verursacht. Er wechselte die Spur und stieß mit einem Mercedes zusammen. Der Mercedes krachte in einen Audi. Der Mercedes und der Audi schleuderten über die Autobahn und stießen mehrfach gegen die Leitplanken. Der Unfallverursacher machte sich aus dem Staub.

Angriff auf Taxifahrer

Hannover-Sahlkamp-18. Juni 2019. Ein Taxifahrer, der heute Nacht in die Straße Bahntrift gerufen worden ist, wurde von dem Fahrgast von draußen geschlagen und mit Reizgas besprüht. Er sollte Geld herausrücken. Der Taxifahrer flüchtete und alarmierte die Polizei.

Opfer wird zum Täter

Hannover-Groß-Buchholz-19. Juni 2019. Bei einer Streifenfahrt sind gestern Abend eine Polizistin und ein Polizist in eine Schlägerei geraten. Als sie einen am Boden liegenden 38-Jährigen vor weiteren Angriffen aus einer fünfköpfigen Gruppe bewahren wollten, wurden sie von ihm angegriffen. Der Betrunkene wehrte sich derart  heftig, dass die Polizistin und der Polizist leicht verletzt wurden.

Messerangriff in einer Küche

Hannover-Mitte-21. Juni 2019. In der Küche einer sozialen Einrichtung hat ein 47-Jähriger heute Morgen so lange mit einem Küchenmesser auf einen 27-Jährigen eingestochen, bis er von Zeugen gestoppt wurde. Der 27-Jährige wurde schwer verletzt.

Merkwürdiges Verhalten einer Autofahrerin

Hannover-Davenstedt-24. Juni 2019. Eine Autofahrerin, die beim Rechtsabbiegen von der Davenstedter Straße in den Geveker Kamp einen Neunjährigen angefahren hat, begleitete den Jungen nach dem Unfall zu seinem Kindergarten und machte sich danach aus dem Staub. Der Neunjährige wurde leicht verletzt.

Massenschlägerei vor einer Bar

Hannover-Mitte-27. Juni 2019. Bei einer Massenschlägerei vor einer Bar in der Otto-Brenner-Straße sind heute Nacht auch zwei Schüsse abgegeben worden. In einem Hinterhof nahm die Polizei vier Männer fest. Außerdem wurden dort zwei Schusswaffen und mehrere Messer gefunden.

Mercedes überschlägt sich

Hannover-Ost-28. Juni 2019. Ein 26-Jähriger hat heute Morgen auf der A 7 mit seinem Mercedes einen Lkw gestreift, der rechts von ihm fuhr. Das Auto überschlug sich, der 20-jährige Beifahrer des 26-Jährigen wurde eingeklemmt und musste befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen.

Wieder Massenschlägerei

Hannover-Südstadt-30. Juni 2019. Auf der Hoppenstedtstraße haben sich heute Nacht zwei Gruppen eine Schlägerei geliefert. Einem 22-Jährigen wurden Wertgegenstände und Geld gestohlen. Ein anderer 22-Jähriger wurde niedergeschlagen, als er die Polizei rufen wollte. Zwei Schläger wurden von der Polizei festgenommen.

Auto fährt auf Bahngleise

Hannover-Linden-Süd-1. Juli 2019. Bei einer Notbremsung ist eine Einjährige, die in den Armen ihrer Mutter lag, mit dem Kopf gegen die Scheibe einer Stadtbahn gestoßen. Die Fahrerin musste die Bahn heute Mittag abrupt stoppen, weil ein Auto auf die Gleise fuhr. Das Mädchen wurde leicht verletzt.

Feuer im Eingang

Hannover-Kirchrode-5. Juli 2019. Im Eingangsbereich eines Doppelhauses ist heute Morgen ein Feuer ausgebrochen. Eine 75-jährige Nachbarin sah die Flammen und alarmierte die Feuerwehr. Das Feuer richtete einen Sachschaden von rund 20 000 Euro an. Die Brandursache ist unklar, Brandstiftung schließt die Polizei aus.

Radfahrer schwer verletzt

Hannover-Nordstadt-5. Juli 2019. Ein Radfahrer ist gestern Nachmittag gestürzt, als er den Industrieweg überquerte. Wahrscheinlich schätzte er den Abstand zwischen einem wartenden Auto und ihm falsch ein, möglicherweise fuhr er auch zu schnell. Der 40-jährige Radler wurde schwer verletzt.

Überfall in U-Bahn-Station

Hannover-Mitte-7. Juli 2019. In der U-Bahn-Station Kröpcke ist gestern Nacht ein 17-Jähriger von drei Gleichaltrigen überfallen und ausgeraubt worden. Zeugen verhinderten weitere Schläge und Tritte. In Leinhausen wurden die Räuber festgenommen.

Zwei Verletzte bei Massenschlägerei

Hannover-Sahlkamp-8. Juli 2019. Nach Zeugenangaben sind gestern Abend bis zu 15 Männer mit Stöcken und Messern aufeinander losgegangen. Ein 21-Jähriger wurde schwer, ein 28-Jähriger leicht verletzt.

Bankschließfächer aufgebrochen

Hannover-10. Juli 2019. Ein Kunde der Sparkasse hat seinen Augen nicht getraut, als sein Bankschließfach leer war. Die Ermittlungen ergaben: Seit dem 5. Juli sind in zwei Filialen 51 Schließfächer aufgebrochen worden.

Fünf Männer überfallen ein Paar

Hannover-11. Juli 2019. Nach dem Feuerwerk aus Anlass des Schützenfestes sind eine 47-Jährige und ein 50-Jähriger auf der Lavesbrücke von fünf Männern überfallen worden. Sie forderten Geld. Als sie das nicht bekamen, schlugen und traten sie zu. Die Frau rannte los und holte Hilfe. Drei Passanten folgten ihr. Sie fanden den 50-Jährigen schwer verletzt am Boden liegend vor. Wahrscheinlich wurde auf ihn auch noch mit einem Messer eingestochen.

Schlägerei und Messerstiche

Hannover-Misburg-Nord-14. Juli 2019. Ein 27-Jähriger ist heute Nacht mit fünf Männern, die sich auf der Hannoverschen Straße aufhielten, in Streit geraten. Mit einem Messer wehrte er sich gegen die Schläge und Tritte eines 36-Jährigen, der dabei am Oberschenkel verletzt wurde. Als sich der 27-Jährige von der Gruppe entfernte, fiel ihm das Messer aus der Hand. Ein 26-Jähriger hob es auf und fügte dem 27-Jährigen bei der Rückgabe des Messers leichte Verletzungen zu.

Überfall mit Baseballschläger

Hannover-Vahrenwald-15. Juli 2019. Drei zwischen 36 und 50 Jahre alte Männer haben vorgestern Mittag auf einer Bank miteinander angestoßen, bevor sie von drei Schlägern überfallen wurden. Mit einer Flasche oder einem Baseballschläger wurden zwei von ihnen leicht, der dritte schwer verletzt. Eine Spaziergängerin alarmierte die Polizei.

Flucht ohne Kokain

Hannover-Sahlkamp-16. Juli 2019. Die Polizei hat gestern Nachmittag einen 24-Jährigen festgenommen, der auf der Flucht eine Tüte mit 100 Gramm Kokain fallen ließ. Er war einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, weil er sich bei einem Gespräch mit einem Mann seltsam benahm.

Handy gestohlen-Handy verloren

Hannover-Mitte-21. Juli 2019. Eine 25-Jährige ist heute Nacht am Steintor von einer Frau und mehreren Männern verprügelt und getreten worden. Die Bande stahl ihr das Handy. Auf der Flucht verlor ein weibliches Bandenmitglied sein eigenes Handy. Die 25-Jährige wurde leicht verletzt.

Ehepaar verhindert Entführung einer 16-Jährigen

Hannover-Südstadt-22. Juli 2019. Ein 57-Jähriger hat gestern Mittag versucht, eine 16-Jährige in sein Auto zu zerren. Ein Ehepaar, das auf dem Altenbekener Damm unterwegs war, verhinderte die Entführung und alarmierte die Polizei. Der 57-Jährige wurde kurz darauf festgenommen.

Spielhalle überfallen

Hannover-Döhren-25. Juli 2019. Ein etwa 30 Jahre alter Räuber hat heute Nacht eine Spielhalle in der Zeißstraße überfallen. Er bedrohte den Angestellten mit einer Waffe, stopfte seine Beute in eine Tasche und machte sich aus dem Staub.

Mazda erfasst 81-Jährigen

Hannover-Döhren-28. Juli 2019. Ein 81-Jähriger, der gestern Morgen auf dem Parkplatz eines Supermarktes seine Einkäufe in seinem Golf verstaute, ist von einer 89-Jährigen mit ihrem Mazda erfasst und schwer verletzt worden. Die Mazda-Fahrerin passte nicht auf, als sie rückwärts ihren Parkplatz verließ.

Brett vorm Kopf

Hannover-Vinnhorst-29. Juli 2019. Ein betrunkener 36-Jähriger hat gestern Nachmittag nach dem Aussteigen aus der Stadtbahn einen Zweijährigen geschubst. Der Junge fiel hin, die 31-jährige Mutter schlug dem Betrunkenen beim anschließenden Streit ein Brett gegen den Kopf. Der 36-Jährige hob das Brett auf und schleuderte es in Richtung Mutter und Kind, er traf aber ein geparktes Auto. Bei der Festnahme attackierte der Betrunkene einen Polizeibeamten. Der 36-Jährige hatte 3,36 Promille.

Roller-Fahrer schwer verletzt

Hannover-Linden-1. August 2019. Bei einem Wendemanöver auf der Straße Am Lindener Hafen ist ein Renault-Fahrer mit einem 69-jährigen Roller-Fahrer zusammengestoßen. Der 69-Jährige wurde schwer verletzt.

Von Taxi erfasst

Hannover-4. August 2019. Beim Überqueren des Friedrichwalls ist ein betrunkener Radfahrer heute Morgen von einem Taxi erfasst und schwer verletzt worden.

Eine Schwerverletzte bei Zusammenstoß

Hannover-7. August 2019. Auf dem Weg zur Eilenriede ist heute Nachmittag eine 70-Jährige, die von der Adolf-Ey-Straße nach links in die Liebrechtstraße abbog, mit einer 24-jährigen Radfahrerin zusammengestoßen. Die Rentnerin wurde schwer, die 24-Jährige leicht verletzt.

Polizeirevier verschandelt

Hannover-Empelde-8. August 2019. Das Polizeirevier ist heute Nacht mit einer schwarzen Masse verschandelt worden. Tatzeit: zwischen 18 und 7.15 Uhr.

Radfahrer schwer verletzt

Hannover-Oststadt-9. August 2019. Bei einem Zusammenstoß mit einem Golf ist ein 67-jähriger Radfahrer heute Mittag schwer verletzt worden. Der 76 Jahre alte Autofahrer übersah den Radler beim Linksabbiegen von der Celler in die Kronenstraße.

Maskierte Männer überfallen Tankstelle

Hannover-Oberricklingen-11. August 2019. Zwei maskierte Männer haben in der Nacht zum Samstag die 24 Jahre alte Angestellte einer Tankstelle mit einer Schusswaffe bedroht. Sie plünderten die Kasse und stahlen auch Tabakwaren.

Radfahrerin in Lebensgefahr

Hannover-Südstadt-15. August 2019. Beim Linksabbiegen von der Geibelstraße in den Stephansplatz hat eine 73-jährige Autofahrerin heute Morgen eine 67-jährige Radfahrerin erfasst. Die Radlerin stürzte. Bei diesem Sturz zog sie sich lebensgefährliche Verletzungen am Kopf zu.

Bei Sturz schwer verletzt

Hannover-Mitte-16. August 2019. Am Aegi hat ein 50-Jähriger heute Vormittag beim Bremsen die Gewalt über sein Fahrrad verloren. Er stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu.

Koffer aus Hotelzimmer gestohlen

Hannover-Mitte-19. August 2019. Nach dem Diebstahl eines Koffers aus einem Hotelzimmer hat die Polizei die Aufnahmen der Überwachungskamera des Hotels ausgewertet. Kurz darauf nahmen sie die Einbrecher fest.

Dienstag, 13. August 2019

Spannender Abend

Was denkt sich Brigitte Glaser aus?
Wie wirklich sind Krimis?
Die Deutschen mögen Krimis. Einige sind spannend und gut ausgedacht, andere kann man  nur als haarsträubend bezeichnen.  "Wie spiegelt der Kriminalroman die Wirklichkeit des Verbrechens wider?" ist deshalb eine spannende Frage.  Beantwortet werden soll sie am 15. August bei einer Podiumsdiskussion in der Alten Polizeikantine (Waterloostraße 9). 
Auf dem Podium sitzen ab 19.30 Uhr Dr. Lars Wistuba (Leiter der Kriminalfachinspektion 1 der Polizeidirektion  Hannover),Jens Kramer (Vorsitzender des "Syndikat", Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur), Brigitte Glaser (Krimiautorin), Carsten Holzendorff (Verleger) und Volker Petri (Veranstalter).
Eröffnet wird der Abend von Carsten Schütte, Leiter der operativen Fallanalyse beim Landeskriminalamt Niedersachsen, der zur Einstimmung Passagen aus seinem mit autobiografischen Elementen gespickten Kriminalroman lesen wird. Die Moderation übernimmt der Journalist Jan Egge Sedelies von der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Der Eintritt ist frei.
Mein persönlicher Lesetipp "Die Mörderin, die unschuldig ist". In diesem Krimi wird Realität zur Fiktion und Fiktion zur Realität.

Die Print-Ausgabe Das e-book 

Dienstag, 6. August 2019

Er muss es wissen

Von Zweitklassigkeit versteht Dieter Schatzschneider etwas

Dieter Schatzschneider mag die neue Mannschaft von Hannover 96 nicht. Deswegen geht er nicht mehr ins Stadion. Den Aufstieg traut der 61-Jährige der Elf nicht zu. Dieter Schatzschneider mag aber 96-Boss Martin Kind immer noch, obwohl der den neuen Trainer Mirko Slomka ausgesucht hat, den Dieter Schatzschneider ebenfalls nicht mag.

Vor Beginn der Saison haben Experten die "Roten" für eine Wundertüte gehalten. Möglich sei Platz 3 genauso wie Platz 10. Dieter Schatzschneider rechnet eher mit Platz 10. Von Zweitklassigkeit versteht er was. Bis heute ist er der beste Zweitliga-Torschütze von Hannover 96. Wegen seiner Treffsicherheit holte ihn 1983 der Hamburger SV. Für die erste Liga reichte es aber nicht. Nach einem Jahr war Schluss an der Elbe.

Nun komme mir niemand mit Schalke, wo der Lange anschließend gespielt hat. Schließlich hat Dieter Schatzschneider selbst erkannt, dass sogar sein Bruder besser Fußball spielt als er. Der Dieter kann nur besser reden.

Über Fußball reden aber viele. Die Zweitliga-Saison hat erst begonnen und aus dem Pokal fliegt 96 sofort wieder. In dieser Liga geht es oft verrückt zu und vielleicht wird Hannover ja das neue Paderborn...

Empfang für Weltmeister

So sehen Sieger aus:
Regionspräsident Hauke Jagau
 (links) und Wirtschaftsdezernent
Ulf-Birger Franz (rechts)
empfangen die Robotik
-Weltmeister Leon Till
Häberle, Fabrice Zeug, Jan Ole
 Weber und Coach Alexander
Stark (von links) im Regionshaus.
Foto: F. Bittner
















Sydney-ein Sommermärchen
In diesem Jahr haben die deutschen Teilnehmer bei der 
Roboter-Weltmeisterschaft besonders gut abgeschnitten. 
Bei diesen Titelkämpfen treten seit 1997 Roboter 
gegeneinander an. In Sydney holten Leon Till Häberle, 
Fabrice Zeug und Jan Ole Weber den RoboCup Junior. 
Trainiert wurden sie von Alexander Stark. 
Empfangen wurden die Weltmeister heute von 
Regionspräsident Hauke Jagau und Wirtschaftsdezernent 
Ulf-Birger Franz. 

Montag, 5. August 2019

Jugendamts-Satire

Bitterböse und witzig
Wenn ein Jugendamt Akten vertauscht
Hier bestellen

Eine Satire mit Anhang

-Ritalin
-Das Schweigen der Suchthelfer (Step gGmbH Hannover)
-Die Frau, die schummelte (Jugendamt Hamburg)
-Die getrennten Geschwister aus Münster
-600 unerforschte Sekten

Donnerstag, 1. August 2019

Impressum

Verantwortlich für diesen blog

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
05139/95 19 599

heinzpetertjaden02@gmail.com
https://twitter.com/Peter_Tjaden

1984 und 1985 Lokal- und verantwortlicher Redakteur beim "Burgdorfer Kreisblatt"
1989 bis 2003 Redakteur und verantwortlicher Redakteur bei der "Neuen Woche"

Sachbücher und ironische Erzählungen bei www.lulu.com, die auch bei Amazon bestellt werden können.

Donnerstag, 25. Juli 2019

Drei bunte Rundgänge

Babyladen in der Kornstraße.
Kunstvolle Fassaden

In Funchal nennt man das "Projecto artE de pORtas abErtas", die Altstadt der Hauptstadt von Madeira wird zur Kunstgalerie. Auch Hannovers Häuser werden inzwischen immer bunter. 

Ob in der Nordstadt, in der List oder in Linden-mit Graffiti und Streetart wirbt die Tourismusgesellschaft für drei Rundgänge durch die niedersächsische Landeshauptstadt. Bei Reisebloggern kommen die kunstvollen Fassaden bereits gut an. 
Funchal: Sonnenaufgang in
einem Reißverschluss. 

Der Klick zu den drei Rundgängen

Die Kunstgalerie in Funchal

Dienstag, 16. Juli 2019

Die Zwei aus Burgdorf

Sie Burgdorferin, er Burgdorfer.
Die Kommissionspräsidentin von der Aue

Ursula von der Leyen hat 374 Stimmen gebraucht, sie bekam soeben 383. Das Foto zeigt sie mit dem SPD-Europaabgeordneten Bernd Lange während der Auszählung der Stimmen im Europaparlament. Die SPD stimmte angeblich gegen die ehemalige Bundesverteidigungsministerin, eine Mehrheit der EU-Sozialdemokraten entschied sich aber wohl für sie.

Montag, 8. Juli 2019

Neue Betrugsmasche

Betrüger geben sich als Mitarbeiter
von Microsoft aus. 
Pressemitteilung der Polizei
Hannover (ots). Eine 59-jährige Hannoveranerin ist am vergangenen Donnerstag von Betrügern angerufen worden, die sich als Mitarbeiter von Microsoft ausgegeben haben. Trickreich erbeuteten sie mindestens 5.000 Euro von Bankkonten. Zusätzlich haben sie von der Frau persönliche Daten erlangt, mit denen sie zwei Onlinekonten eröffnet haben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die englisch sprechenden Täter gegen 09:30 Uhr telefonisch bei der Hannoveranerin gemeldet und als Sicherheitsmitarbeiter der Firma Microsoft ausgeben. Da der PC der 59-Jährigen gehackt worden sei, sollte sie den Anweisungen der Betrüger folgen. Im weiteren Verlauf des mehrere Stunden andauernden Telefonats ermöglichte sie einen Fernzugriff auf ihren Computer sowie ihr Smartphone. So konnten die falschen Microsoft-Mitarbeiter mindestens 5.000 Euro von ihren Konten sowie dem ihrer Mutter erbeuten.
Zusätzlich eröffneten die Unbekannten im Namen der Hannoveranerin zwei Onlinekonten bei den Firmen Skrill und Coinbase, um diese für weitere Straftaten zu nutzen. Für die Konteneröffnungen hatten die Täter die 59-Jährige dazu gebracht, ein Foto mit ihrem Personalausweis zu machen. Nun ermittelt der Zentrale Kriminaldienst gegen die unbekannten Täter wegen Betrugs. /now, ahm
Damit nicht weitere Bürger auf die neue Masche der falschen Microsoft-Mitarbeiter reinfallen, gibt die Polizei Hannover folgende Tipps:
   - Erhalten Sie einen angeblichen Anruf eines 
     Microsoft-Mitarbeiters: legen Sie auf! Falls möglich, notieren 
     Sie bitte die Rufnummer und teilen Sie uns diese mit. 
   - Lassen Sie sich auf keinen Fall darauf ein, Fremdsoftware zu 
     installieren oder die Fernwartung auf das Endgerät freizugeben, 
     auch wenn die Täter drohen, die Windows-Version zu löschen o.ä. 
   - Wer auf Drängen der Betrüger doch Software installiert hat, 
     sollte das Gerät vom Netz nehmen, die installierte Software 
     beseitigen (lassen) und alle Passwörter ändern - vor allem die 
     Daten fürs Online-Banking, Online-Shops und den eigenen 
     E-Mail-Account. 
   - Sprechen Sie im Falle, dass Sie Geschädigte eines solchen 
     Betrugs geworden sind, Ihre Bank an, um einen finanziellen 
     Schaden möglicherweise noch zu vermeiden. 
   - Melden Sie den Anruf auf jeden Fall der Polizei. Informieren Sie
     Familie, Freunde und Nachbarn und schützen Sie sie so. Wer die 
     Masche kennt, fällt nicht so leicht darauf rein. 

Sonntag, 7. Juli 2019

Zeugen Jehovas

Kongress als Heiratsmarkt?
(K)ein Plus für Expertin der "Neuen Presse"
Auf dem jährlichen „Kongreß“ der berüchtigten Psychosekte Zeugen Jehovas gab es einen Störfall – eine kleine Gruppe Aussteiger hatte vor dem Kongreßgelände einen Infostand aufgebaut.
Schreibt sie im Jahre 2007 und lädt bei Youtube ein Video hoch. Damals hat sie sich noch als Chefin einer so genannten „Mobbingzentrale“ in Hamburg ausgegeben über die mir später nichts Gutes berichtet wurde.
Heute bekommt sie online bei der „Neuen Presse“ ein Plus als angebliche Expertin in Sachen Zeugen Jehovas.

Montag, 1. Juli 2019

Zu früh umgeblättert

Ist er zu allem fähig?
Die Giftpfeile von Doris und Boris

In diesen Tagen muss man die "Neue Presse" aus Hannover nur zu früh umblättern-schon liest man die richtige Schlagzeile zum falschen Artikel. Die richtige Schlagzeile steht auf Seite 4 und lautet "Das letzte Aufbäumen gegen das Ende" (Das falsche Thema: Die letzten Tage der DDR und der Versuch von Oppositionellen, die DDR doch noch zu retten.), der richtige Artikel zu dieser Schlagzeile steht auf Seite 7, erörtert wird die Frage, ob der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius für das Amt des SPD-Vorsitzenden kandidiert.

Gemein sein scheint der 59-Jährige von seiner Freundin Doris Schröder-Köpf gelernt zu haben, während Doris Giftpfeile in Richtung fünfte Ehefrau ihres Ex-Mannes Gerhard Schröder abschießt, schießt sich Boris schon einmal auf Kandidatinnen und Kandidaten ein, die sich noch gar nicht beworben haben. Dabei denkt er natürlich nur an die SPD, für die will er das Beste, die Besten, den Besten, wenn nötig, dann am besten sich selbst.

Keinesfalls am besten für die SPD sind nach seiner Meinung Gesine Schwan und Kevin Kühnert. Sollten die Professorin und der Juso-Chef kandidieren, würde Boris Pistorius sich "überlegen, auch anzutreten". Nach diesem Tritt gegen das Schienbein ist Kevin Kühnert über Nacht gealtert. Seit heute ist er nicht mehr 29, sondern 30. Gesine Schwan dagegen kann gar nicht mehr über Nacht altern. Sie ist bereits 76.

Fällt ihnen bei Boris und Doris etwas auf? Genau. Die Vornamen und die Giftsorten unterscheiden sich nur unerheblich.

Montag, 24. Juni 2019

Fridays for Future

Sie wollen Taten sehen. 
Kongress endet mit Groß-Demo

Hannover. "Die Klimapolitik in Niedersachsen und Bremen muss sich radikal ändern." Unter diesem Motto steht vom 3. bis 5. Juli ein Treffen von 55 Ortsgruppen der Initiative "Fridays for future" in Hannover. Zum Programm gehören Workshops, Vorträge und Diskussionen.

"Besonders groß" soll der 5. Juli werden. Dann soll auf dem Opernplatz eine Demonstration stattfinden, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen mit Bussen und Bahnen aus allen Teilen von Niedersachsen und Bremen an. Los geht es um 15 Uhr. 

Dazu die Organisatorinnen und Organisatoren: "Gemeinsam können wir zeigen, dass die Politik handeln muss und Klimapolitik nichts ist, worum man sich erst in ein paar Jahren kümmern kann."

Weitere Informationen

Montag, 17. Juni 2019

Hilfe zur Selbsthilfe

Fünf Millionen lesen Straßenzeitungen

 Hannover. Seit 25 Jahren bietet die Straßenzeitung "Asphalt" aus Hannover Hilfe zur Selbsthilfe für Wohnungslose und bedürftige Menschen in ganz Niedersachsen. Das Modell der Straßenzeitungen gibt es aktuell in 35 Ländern der Welt, gemeinsam helfen sie rund 21.000 Wohnungslosen und erreichen regelmäßig fünf Millionen Leserinnen und Leser weltweit. 


Die gut 100 größten Straßenzeitungen sind im International Network of Streetpapers (INSP) organisiert, der sich ebenfalls vor 25 Jahren gegründet hat. Anlässlich des Doppeljubiläums tagt der jährliche Weltkongress, der "Global Street Paper Summit", vom 17. bis 20. Juni im Haus der Region in Hannover. 


Das Land Niedersachsen und die Region Hannover fördern den Kongress mit jeweils 20.000 Euro, die Stadt Hannover mit 10.000 Euro. 


"Mit dem Verkauf von Straßenzeitungen verdienen sich die Verkäuferinnen und Verkäufer eigenes Geld dazu. Aber genauso wichtig für sie ist es, mit den Menschen auf Augenhöhe in Kontakt zu kommen", so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. "Die Straßenzeitungen sind sozialpolitische Sprachrohre unserer Gesellschaft, die an den wichtigen Themen dranbleiben und sich für Gerechtigkeit engagieren. Wir freuen uns, die Kongressteilnehmer bei uns im Haus zu begrüßen."




"Seit einem Vierteljahrhundert gehört ´Asphalt´ fest zum sozialen Gefüge in Hannover - genauso wie die Verkäuferinnen und Verkäufer zum Stadtbild. Und viele Menschen erwarten das Blatt mit Spannung. Fotos und Reportagen aus der Sicht von Wohnungslosen, mit besonderem Blick auf ihre Situation - das erweitert den Horizont der Lesenden jeden Monat wieder," dankt Konstanze Beckedorf, Sozial- und Sportdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, dem Redaktionsteam - stellvertretend für alle Straßenzeitungen.



"´Asphalt´ ist nicht nur eine Zeitung, sondern bietet den Verkaufenden auch viele soziale Leistungen, wie die Fahrradwerkstatt, Teilnahmen an kulturellen Ereignissen oder das Gesundheitsprogramm mit Kochkursen, Sport oder Entspannungskursen. Das macht einen Großteil der Straßenzeitungen aus - den Verkäuferinnen und Verkäufern verschiedene Wege der Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand zu geben. Solch ein Kongress macht die Arbeit der Straßenzeitungen weltweit sichtbar. Wir freuen uns sehr, ihn in diesem Jahr auszurichten", sagt ´Asphalt´-Geschäftsführer Georg Rinke.



Ob aus Südafrika, Japan, Australien, Mexiko, Kroatien oder aus Schweden: Zum diesjährigen "Global Street Paper Summit" kommen rund 120 Redakteurinnen und Redakteure, Vertriebler und Geschäftsführerinnen der Mitgliedsmagazine aus der ganzen Welt nach Hannover, um gemeinsam nach noch besseren Wegen zur Hilfe für Obdach- und Wohnungslose zu suchen.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Gepflegte Live-Musik

Sie sind vielseitig. 
40 Bühnen in der Altstadt
Hannover. Wer am 22. Juni bei der Fete de la Musique nicht auf den Musik-Geschmack kommt, ist wahrscheinlich selbst schuld: In der Altstadt stehen 40 Bühnen, eine Bühne gibt es vor der Markthalle. Dort tritt um 16 Uhr die "17 Zoll Band" auf. Die fünf Musikerinnen und Musiker kommen aus Burgdorf und Uetze. Bekannt ist die Gruppe für gepflegte Live-Musik. Das Motto lautet "rockig, bluesig, jazzig". 

Freitag, 31. Mai 2019

Step gGmbH (II)

Neue Presse Hannover, 29. Mai 2019
Weiterhin befreundet mit der "Neuen Presse"

Die Experten für Sucht, die ich im Netz finde, sind Psychologen, Psychiater oder Neurologen. Die Expertin, die am Mittwoch von der "Neuen Presse" interviewt worden ist, ist Sozialpädagogin und heißt Claudia Weber. Sie arbeitet für die Step gGmbH Hannover, die sich in Niedersachsen immer weiter ausbreitet. Geschäftsführer ist Serdar Saris, der auf Kritik locker reagiert. Nämlich gar nicht. Das Interview hat mich zu einem Leserbrief veranlasst, der garantiert nicht veröffentlicht wird.

Die "Neue Presse" veröffentlicht also weiterhin Interviews mit (Führungs-) Persönlichkeiten der Step gGmbH Hannover, jetzt sogar Step Niedersachsen. Jeder Hinweis, dass diese Einrichtung geschenkte Gebäude in Lüneburg verhökert hat und dabei dem Oberbürgermeister eine Nase drehte, als er ein Kinderheim bzw. ein Flüchtlingsheim in einem der Gebäude plante, und dass diese Einrichtung immer wieder einem Scharlatan Stellenangebote machte, bis der dem Geschäftsführer Serdar Saris vor dem Lüneburger Arbeitsgericht pampig kam, wird also immer noch genauso ignoriert wie die Leidensgeschichten vieler Väter, Mütter und Kinder. Siehe familiensteller.blogspot.de mit inzwischen über 850 000 Klicks.

Wenden Sie sich bitte nicht an den Geschäftsführer Hier klicken

Step gGmbH Hannover

Weiterhin mit der "Neuen Presse Hannover" befreundet
Hier klicken, 31. Mai 2019

Marc will reden

25. Februar 2019. Wird sich jemand von der Step gGmbH Hannover bei Marc melden? Hier klicken

In Satire erwähnt

6. März 2018. Vor einigen Tagen ist meine Jugendamts-Satire "Holger heißt gar nicht Hannes" erschienen. Im Anhang erwähne ich auch die Step gGmbH Hannover. Hier bestellen als Print und als e-book.


Wenn Sie etwas zu meckern haben, dann wenden Sie sich bitte nicht an den Geschäftsführer

29. April 2013. Wie mag so ein Tag bei der Step gGmbH aussehen, die irgendwo in Hannover ihren Sitz hat und von Serdar Saris, ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, geleitet wird? Was macht der, wenn er nicht gerade den Maschsee mit dem Bosporus verwechselt? Briefe lesen? Keinesfalls. Nicht einmal diesen offenen auf anderen Internet-Seiten von mir.

Diesen offenen Brief, in dem ich Serdar Saris nicht nur darauf hinweise, dass Dokumente aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die zur Step gGmbH gehört, erneut anonym im Netz veröffentlicht werden, habe ich am 20. April 2013 als Einschreiben mit Rückschein an eine Adresse geschickt, die auf den Internet-Seiten der Step gGmbH veröffentlicht wird. Ich forderte in diesem Schreiben, dass der Step-Geschäftsführer dieses blog sperren lässt, weil für die Veröffentlichung eine Internet-Adresse benutzt wird, die mit meinem Nachnamen beginnt. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwalt von Lüneburg ist längst eingeleitet worden.

Dieses Einschreiben habe ich heute zurückbekommen. Den Umschlag zieren nun einige Vermerke der Post. So erfahre ich: Die Step gGmbH ist am 22. April 2013 darüber informiert worden, dass mein Schreiben angekommen ist. Unter der im Internet-Adresse angegebenen Step-Adresse war an diesem Tag also niemand, der mein Einschreiben, das ich an Serdar Saris persönlich gerichtet habe, annehmen konnte. Einen Tag später wurde die Annahme verweigert. Wahrscheinlich von Serdar Saris.

Damit hat er nun allen endgültig klar gemacht: Dieser Geschäftsführer interessiert sich weder für anonyme blogs mit Dokumenten aus einer Step-Einrichtung noch für Hinweise darauf, dass einer der Angestellten inzwischen im Netz behauptet, alle seine Kritiker seien Steigbügelhalter der Kinderporno-Industrie.

In dem Einschreiben mit Rückschein habe ich auch angekündigt, was ich tun werde, wenn nichts geschieht.  Das geschieht nun!

Aus dem Internet-Impressum der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg

Gesellschafter: Step gGmbH
Geschäftsführer: Serdar Saris
Eintrag im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg (Handelsregisterblatt HRB 200 105). Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß §§ 51 ff. Abgabenordnung und ist daher von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit. Freistellungsbescheid vom Finanzamt Lüneburg, Steuernummer 33/270/03116.

Dienstag, 28. Mai 2019

Wachsam

Pressemitteilung der Polizei

Die Polizei plant auch in diesem Jahr zu "Christi Himmelfahrt" einen Polizeieinsatz und wird, insbesondere in den Gemeinden Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wunstorf und Hannover präsent sein. Wie bereits in den Vorjahren werden die Einsatzkräfte frühzeitig und konsequent einschreiten, um so für Sicherheit rund um die beliebten Ausflugsziele zu sorgen.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover haben sich in den vergangenen Jahren der Maschsee und der Maschteich (Südstadt/Mitte), der Hufeisensee in Isernhagen, der Wietzepark sowie der Waldsee in Langenhagen, die Weiße Düne im Neustädter Ortsteil Mardorf, die Strandterrassen in Steinhude sowie die Meitzer Straße in der Wedemark (zwischen Hellendorf und Meitze) als "Treffpunkte" für die sogenannten Vatertagstouren herauskristallisiert.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Behörde zu Christi Himmelfahrt eine Vielzahl von Straftaten, vorrangig waren dies Rohheitsdelikte und Beleidigungen.
Nach ähnlichen Erfahrungen in den Städten Langenhagen, Wunstorf, Neustadt sowie der Gemeinde Isernhagen haben die Kommunen in Zusammenarbeit mit der Polizei in diesem Jahr erneut Allgemeinverfügungen erlassen, die z. B. ein Verbot hinsichtlich des Konsums bestimmter alkoholischer Getränke in festgelegten Bereichen beinhalten oder das Abspielen von Musik untersagen. Diese Konzepte haben sich bereits insofern bewährt, dass hierdurch einer speziell in den Nachmittag-/Abendstunden aufkommenden aggressiven Stimmung entgegengewirkt werden konnte.
Neben Einsatzkräften der Polizei werden zum Teil auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen präventiv im Bereich der Ausflugsziele unterwegs sein, dieses Jahr auch verstärkt im Bereich des Maschparks. In einer Allgemeinverfügung untersagt die Landeshauptstadt Hannover erneut das Mitbringen von Glasbehältnissen wie zum Beispiel Glasflaschen und Gläsern.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Busse und Bahnen

Sonderangebote für junge und ältere Leute

Der öffentliche Personennahverkehr soll noch attraktiver werden: Das fordern FDP, Bündnis 90/Die Grünen und die Gruppe Region in einem gemeinsamen Änderungsantrag zur geplanten Tarifstrukturreform, die im nächsten Jahr in Kraft tritt.

Die GVH-SparCard soll es für junge Leute bis 23 geben und 15 Euro im Monat kosten, für Seniorinnen und Senioren soll es zu der SeniorenCard eine halb so teure PartnerCard geben. 

"Mit der Erweiterung des Berechtigtenkreises für die GVH-SparCard sollen künftig keine jungen Menschen mehr vom Kauf der vergünstigten MobilCards ausgeschlossen werden. Durch ein attraktiveres Angebot für Rentnerinnen und Rentner können wir erreichen, dass künftig wieder ein höherer Anteil dieser stetig größer werdenden Altersgruppe bereit ist, das eigene Auto öfters mal stehen zu lassen und umweltgerechter den ÖPNV zu nutzen", sagt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Region Hannover Gerhard Kier.

"ÖPNV muss einfach und preiswert nutzbar sein. Dazu gehören interessante Ticketangebote, die den Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten bestimmter Zielgruppen entgegenkommen. Maßgeschneiderte Angebote machen den ÖPNV attraktiv, eine Erhöhung der Ticketpreise lehnen wir dagegen ab", sagt Swantje Michaelsen, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Regionsfraktion.

"Die von uns gemeinsam vorgeschlagenen Attraktivitätssteigerungen in der ÖPNV-Preis- und Angebotsstruktur leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung im Gebiet der Region Hannover", sagt der Vorsitzende der Gruppe Region, Julian Klippert.

Freitag, 10. Mai 2019

Morgen alles klar?

96 muss nur noch gegen Freiburg verlieren

Mit einer Niederlage gegen den SC Freiburg kann Hannover 96 morgen alles klar machen. Deshalb hoffen die Verantwortlichen auf eine "volle Hütte". 96-Boss Martin Kind verspricht: "Erstligafußball wird es auf unabsehbare Zeit in Hannover nicht mehr geben." 

Um dieses Ziel zu erreichen, werde der Vertrag mit Zweit-Trainer Thomas Doll bis 2030 verlängert. Auf die von Ex-Manager Horst Heldt geliebten Ausstiegsklauseln könne allerdings nicht verzichtet werden. Martin Kind: "Sollte die Mannschaft aufsteigen, wird Doll sofort entlassen."

In der Vorstandsetage freut man sich dem Vernehmen nach schon "auf viele gemeinsame Zweitliga-Jahre mit dem Hamburger SV", der am Sonntag mit einer Niederlage in Paderborn ebenfalls alles klar machen kann. Union Berlin muss nur gegen den FC Magdeburg gewinnen.

Mit einem Unentschieden kalkulieren weder die Hannoveraner noch die Hamburger.  

Sonntag, 28. April 2019

Online-Betrüger festgenommen

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Verden und der Polizei Hannover
Nach umfangreichen Ermittlungen zu einer überregional agierenden Gruppe von Online-Banking-Betrügern haben Spezialkräfte der Polizei  im Rahmen eines von der Staatsanwaltschaft Verden (StA) geführten Ermittlungsverfahrens insgesamt 16 Wohn- und Geschäftsräume in Niedersachsen und ein Gebäude in Österreich durchsucht. Drei Verdächtige sind dabei festgenommen und umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt worden.
Seit Februar 2019 hatten die Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) der StA Verden und eine auf Cybercrime spezialisierte Ermittlungsgruppe des Zentralen Kriminal-dienstes der Polizeidirektion Hannover umfangreiche Ermittlungen gegen fünf Hauptbeschuldigte geführt. Die vier Männer und eine Frau stehen im Verdacht, sich mindestens seit November 2018 illegal Online-Zugangsdaten von Kunden verschiedener Bankinstitute beschafft zu haben. Anschließend verschafften sie sich illegal Ersatz-SIM-Karten und aktivierten sie anstelle der rechtmäßigen SIM-Karten der Kontoinhaber, über die sie sich in der Folge die für Online-Überweisungen erforderlichen Transaktionsnummern (TAN) zusenden ließen. Durch entsprechende Überweisungen von den Konten der Geschädigten auf dafür extra unter falschen Personalien angelegte Bankkonten bzw. auf Konten von Strohmännern erbeuteten die Täter Beträge von insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro. Das Geld wurde anschließend nahezu vollständig in die Krypto-Währung Bitcoin getauscht und weiter transferiert.
Am Donnerstag durchsuchte die Polizei insgesamt 16 Objekte in der Region Hannover, in den Landkreisen Hildesheim, Schaumburg, Oldenburg und Osnabrück sowie in Österreich. Die Beamten sicherten dabei umfangreiches Beweismaterial und nahmen zwei der mutmaßlichen Haupttäter im Zuge der Durchsuchungen fest. Die Festgenommenen wurden noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Ein weiterer mutmaßlicher Haupttäter wurde in einem Hotel in Salzburg (Österreich) festgenommen. Seine Auslieferung ist beantragt.
Gegen die fünf mutmaßlichen Haupttäter wird wegen gewerbsmäßigen Computerbetrugs ermittelt. Sieben Strohmänner müssen sich wegen des Verdachts der Geldwäsche verantworten. Die Ermittlungen dauern an. /isc, has

Donnerstag, 28. März 2019

Klapa über 96

Es klapat bei Hannover 96. 
Gegentore an den Maschsee bringen

Den Klapa möchte ich lesen, den dieser Kolumnist (Klaus Partzsch, geboren 1930 in Dresden, gestorben 1995 in Hannover) verfassen würde, wenn er noch für die "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" arbeiten und über Hannover 96 schreiben könnte. Der Füllkrug ginge eben so lange zum Brunnen, bis er breche und ein Wood sei noch lange kein Wald, der in der Bundesliga Wurzeln schlage, würde er möglicherweise anmerken. 

Vielleicht riete er den "Roten", bei Heimspielen die Gegentore an den Maschsee zu bringen, damit die Auswärtigen nach dem Anpfiff über den Rasen irren, wie das sonst nur die Einheimischen täten. 

Beklagen könnte er sich über das Kind, das mit dem Martin ausgeschüttet werde und schimpfen, dass man nicht jeden Thomas doll finden müsse, wenn das Schaf auch schon nicht ungeschoren davongekommen sei.

Wahrscheinlicher wäre aber, dass sich Klapa außerstande sähe, etwas über Fußball zu schreiben, wenn es um Hannover 96 ginge.   

Freitag, 22. März 2019

Spannende Idee

Wird er ein berühmter Fotograf?
Junge Leute als Sommerunternehmer

Hannover. Webprogrammierer, Café-Besitzer oder Filmproduzent: Mit dem Ferienprogramm "Sommerunternehmer" können sich Jugendliche von 14 bis 19 in Hannover während der Sommerferien selbstständig machen. Dieses Angebot macht die gemeinnützige Bildungsinitiative Futurepreneur. 

"Sommerunternehmer" ist ein bundesweit einzigartiges Projekt, das spielerisch Gründergeist weckt und die Unternehmungslust von Jugendlichen stärkt. Die erfolgreich erprobte Methode und ein umfassender didaktischer Ansatz motivieren die jungen Leute zu mehr Eigeninitiative. "Die Jugendlichen entdecken, was in ihnen steckt und können im Anschluss erfahrener als Lebensunternehmer und Zukunftsgestalterin aktiv werden", beschreibt Kerstin Heuer, Gründerin und Geschäftsführerin von Futurepreneur, das Ziel des Projektes. Das Besondere: Die Jugendlichen setzen ihre Ideen direkt in die Tat um und werden so zu "Entrepreneuren" in eigener Sache.

"Durch das Programm haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihr unternehmerisches Potenzial zu erkennen und dabei außerdem ihre Kreativität und Selbstständigkeit zu stärken", sagt Regions-Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz.

Gegründet werden die "Sommerunternehmen" vom 8. bis 12. Juli im Nachbarschaftsverein WasmitHerz. Weitere Informationen auf www.sommerunternehmer.de

Erfolgloser Vogel

Vorwörtliche Danksagung

Bedanken möchte ich mich erst einmal bei allen Haupt- und Nebenblättern aus dem Madsack-Konzern. Auch diese Broschüre werden sie nicht erwähnen. Und das ist dieses Mal gut so.

Nie wieder Ärger mit Red

Ich habe lange mit mir gerungen, bis ich mich zu diesem Zusammenfassungsschritt entschlossen habe, denn mir ist durchaus bewusst, dass diese Broschüre noch weniger Leserinnen und Leser haben wird als „Immer Ärger mit Red Teil 1“ und „Immer Ärger mit Red Teil 2“.

Jede Geschichte für sich ist schon eine Zumutung. Beide Geschichten in einer Broschüre sind noch schlimmer. Aber wie sagt der Volksmund? Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Deshalb verspreche ich: Einen dritten Teil wird es nicht geben.

Red wird also nie wieder Ärger machen in Duisburg, Playa del Carmen oder auf Madeira. Diese Insel, auf der Christiano Ronaldo zur Welt gekommen ist, besuche ich demnächst zum dritten Mal und freue mich schon auf das Hostel in Funchal, in dem sich Rucksacktouristen aus aller Welt treffen. 

Nun noch zwei Klicks 

Die Red-Broschüre 

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Mein Madeira-Tagebuch

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Donnerstag, 7. März 2019

Weniger Kriminalität

Pressemitteilung der Polizei
Hannover (ots). Niedrigste Fallzahlen seit dem Jahr 2000, eine leicht gestiegene Aufklärungsquote sowie ein Rückgang bei den Eigentumsdelikten - diese wesentlichen Zahlen der bearbeiteten Straftaten in der Region Hannover hat Polizeipräsident Volker Kluwe heute (07.03.2019) vorgestellt. "Zurückgehende Zahlen im Bereich der Wohnungseinbrüche und des schweren Diebstahls an und aus Kraftfahrzeugen sowie ein Rückgang der Straßenkriminalität sind eine sehr erfreuliche Entwicklung und auch ein Ergebnis der engagierten Arbeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", betont der Behördenleiter.
Gesamtzahl der Straftaten
Im Jahr 2017 registrierte die Polizeidirektion Hannover in der Landeshauptstadt Hannover sowie im Umland noch 114.685 Straftaten. Im vergangenen Jahr waren es 105.931, was einen Rückgang um 7,63 Prozent (minus 8.754) und zeitgleich den niedrigsten Wert seit der Jahrtausendwende bedeutet. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 flossen 125.812 Straftaten in die Statistik ein.
Wurden 2018 auf dem Gebiet der Landeshauptstadt 70.212 Ermittlungsverfahren (2017: 77.886) von der Polizei Hannover abschließend bearbeitet, so waren es in den Umlandgemeinden 35.719 (2017: 36.799). Der signifikanteste Rückgang von 2017 auf 2018 lässt sich somit im Stadtgebiet von Hannover beobachten.
Besondere Fallzahlenanstiege verzeichnet die Behörde bei den Sexualdelikten um 247 Fälle (plus 31,42 Prozent) auf 1.033 Taten. Hervorzuheben ist die positive Entwicklung bei den Eigentumsdelikten (minus 10,19 Prozent) und dabei im Besonderen der Rückgang bei Wohnungseinbrüchen um 629 (minus 21,55 Prozent) auf 2.290 sowie beim schweren Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen um 643 (minus 18,65 Prozent) auf 2.804 Ermittlungsvorgänge.
Aufklärungsquote
Mit einem Anstieg um 1,03 Prozent ist bei der Gesamtaufklärungsquote der Polizeidirektion Hannover ein weiterhin positiver Trend zu beobachten. Der Wert bewegt sich mit nun 63,40 Prozent leicht über dem Landesdurchschnitt (62,81 Prozent). Damit handelt es sich um die zweithöchste Aufklärungsquote der letzten zwanzig Jahre - 2010 lag sie bei 63,56 Prozent.
Im vergangenen Jahr konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hannoverschen Behörde 67.162 von 105.931 Straftaten aufklären. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 71.532 von 114.685 Taten gewesen.
Bereinigt um die Delikte Erschleichen von Leistungen und Ladendiebstahl - bei diesen wird in der Regel ein Tatverdächtiger bei der Anzeigenaufnahme angetroffen - setzt sich der positive Trend bei der Aufklärungsquote fort. Diese lag 2018 bei 58,29 Prozent (2017: 56,51 Prozent). Klammert man zusätzlich Straftaten nach dem Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz bei der statistischen Betrachtung aus, so ergibt sich für das Jahr 2018 eine "bereinigte Aufklärungsquote" von 57,14 Prozent (2017: 55,03 Prozent).
Tötungsdelikte
Bei den Kapitaldelikten (Mord und Totschlag) ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 14 auf nun 60 Taten feststellbar. 2018 fanden 52 Versuche (13 Mordversuche) und acht vollendete Taten (davon vier Morde) Einzug in die Kriminalstatistik. Im Vorjahr registrierte die Polizeidirektion Hannover 38 versuchte und acht vollendete Tötungsdelikte. Die Aufklärungsquote lag bei diesen Delikten im Jahr 2018 bei 90,91 Prozent (2017: 92,06 Prozent).
Tatmittel Stichwaffe
Da in der Zwischenzeit die technischen Voraussetzungen geschaffen worden sind, können von der Polizeidirektion Hannover für die letzten beiden Jahre erstmalig Zahlen zum "Tatmittel Stichwaffe" veröffentlicht werden. Wurde im Jahr 2017 bei den 46 vorsätzlichen Tötungsdelikten in 18 Fällen (39,13 Prozent) das "Tatmittel Stichwaffe" vermerkt, so war es im vergangenen Jahr bei 26 von 60 Delikten der Fall (43,33 Prozent). Deutlich geringere Prozentsätze in Bezug auf das "Tatmittel Stichwaffe" registrierte die hannoversche Polizei bei den Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit - darunter fallen unter anderem neben Körperverletzungen auch Raubtaten sowie Bedrohungen - mit 3,89 Prozent im Jahr 2017 und 3,67 Prozent im letzten Jahr. Bei allen erfassten Straftaten der Polizei Hannover belaufen sich die Werte auf 0,82 (2017) bzw. 0,83 (2018) Prozent.
Sexualdelikte
Der Deliktsbereich Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung präsentiert sich im zweiten Jahr in Folge mit steigenden Zahlen und beläuft sich nun auf insgesamt 1.033 Ermittlungsverfahren (2017: 786). Damit bewegen sich die Zahlen auf dem Niveau aus dem Jahr 2000 (1.038 Fälle), die in der Folgezeit teilweise starken Schwankungen nach oben sowie unten ausgesetzt waren. Die Steigerung im vergangen Jahr verläuft, bis auf den sexuellen Missbrauch von Jugendlichen von elf auf sieben Verfahren, quer durch alle Deliktsfelder. Die Zahlen im Detail: Vergewaltigung und sexuelle Nötigung erhöhte sich von 192 Fälle auf 266 (plus 74), die der sexuellen Belästigung (§ 184i StGB) von 202 auf 256 (plus 54) und der sexuelle Missbrauch von Kindern von 111 auf 181 (plus 70). Weitere Steigerungen sind bei der exhibitionistischen Handlung mit 101 Verfahren auf 131 (plus 30) und der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse von 162 auf 180 (plus 18) zu beobachten. Darunter registrierte die Polizeidirektion Hannover im Jahr 2017 114 und im Folgejahr 124 Fälle (plus 10) von Kinderpornografie. Gestiegen ist die Aufklärungsquote in diesem Deliktsfeld um 2,72 Prozent auf nun 83,64 Prozent.
"Der erneute Anstieg der registrierten Sexualstraftaten ist sehr unerfreulich. Dennoch lässt sich anhand der steigenden Zahlen möglicherweise ein positiver Effekt der im Oktober 2017 aufkommenden #MeToo-Bewegung und damit einhergehend eine steigende Anzeigebereitschaft der Opfer beobachten. Dies würde eine Aufhellung des bei diesen Delikten stark ausgeprägten Dunkelfelds bedeuten", erläutert Polizeipräsident Volker Kluwe.
Raub
Im vergangenen Jahr hat die hannoversche Polizei 729 Raubdelikte bearbeitet. Dies bedeutet elf Fälle bzw. 1,49 Prozent weniger. Dabei ist die Aufklärungsquote geringfügig zurückgegangen (2017: 60,27 Prozent / 2018: 58,57 Prozent). Sie beläuft sich aber immer noch auf dem zweithöchsten Wert der letzten fünf Jahre. Bei einer detaillierten Betrachtung fallen folgende Werte auf: Die Zahlen der Raubüberfälle in Wohnungen und der Handtaschenraube sind auf 46 (plus 14) bzw. 30 (plus eins) gestiegen. Leicht rückläufig hingegen sind die Zahlen bei Raubüberfällen auf Kraftfahrer mit drei (minus fünf) und im Deliktsfeld Straßenraub mit 266 (minus drei). Bei Raubtaten auf Zahlstellen, Geschäfte und Geldinstitute ist eine deutlich erfreuliche Entwicklung mit einem Rückgang auf nun 53 Taten (minus 16) zu beobachten. Dabei wurde im vergangenen Jahr kein einziger Überfall auf Bank- bzw. Postfilialen statistisch erfasst (2017: sechs).
Körperverletzungsdelikte
In diesem Deliktsspektrum haben sich die Fallzahlen um 294 auf 10.804 Taten (minus 2,65 Prozent) reduziert, was nach 2017 einen erneuten Rückgang bedeutet. Besonders erfreulich ist, dass nicht nur weniger Ermittlungsvorgänge mit vorsätzlichen, leichten Körperverletzungen an die Staatsanwaltschaften abgegeben worden sind, sondern auch die Anzahl der qualifizierten Rohheitsdelikte (gefährliche und schwere Körperverletzung) rückläufig ist. Die Zahlen im Einzelnen: 2018 sind 7.747 (minus 232) leichte und 2.503 (minus 138) gefährliche/schwere Körperverletzungen in der Kriminalstatistik erfasst worden. Leicht gesunken ist auch die Aufklärungsquote auf 88,41 Prozent (2017: 89,17 Prozent).
Diebstahl
Ein erfreulicher Trend zeigt sich auch bei der Eigentumskriminalität mit einem deutlichen Rückgang der Fallzahlen um 4.238 auf 37.333 Delikte (minus 10,19 Prozent). Noch 1999 registrierte die Polizei Hannover etwa 20.000 Straftaten mehr in diesem Bereich (58.536). Die positive Entwicklung zieht sich nahezu durch alle Eigentumsdelikte. So sind die einfachen Diebstähle um 6,72 Prozent (minus 1.449 Fälle) auf 20.123 und die schweren Diebstähle sogar um 13,95 Prozent (minus 2.789 Fälle) auf 17.210 gesunken. Besonders hervorzuheben sind dabei die rückläufigen Zahlen beim einfachen Taschendiebstahl um 460 Taten auf nun 1.441 (minus 24,20 Prozent) sowie beim schweren Fahrraddiebstahl um 327 Taten auf nun 4.799 (minus 6,38 Prozent). Gestiegen sind hingegen die an die Staatsanwaltschaften abgegebenen Verfahren des schweren Ladendiebstahls - dabei hatte der Täter z.B. eine Waffe mitgeführt - um 103 auf 885 (plus 13,17 Prozent).
Im Kfz-Bereich zeigt sich eine zweigeteilte Entwicklung: Deutlich zurückgehende Zahlen beim schweren Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen um 643 Fälle auf 2.804 (minus 18,65 Prozent) stehen einem Anstieg bei den sogenannten "Komplettentwendungen" um 62 Fälle auf 644 (plus 10,65 Prozent) entgegen. Im Langzeitvergleich bewegen sich die Zahlen damit jedoch auf einem niedrigen Niveau. Erfreulicherweise ist die Quote der aufgeklärten Verfahren auf 15,12 Prozent (plus 4,21) bzw. 37,89 Prozent (plus 4,90) gestiegen.
Die Zahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls präsentieren sich behördenweit mit einem deutlichen Rückgang um 21,55 Prozent. Flossen 2017 noch 2.919 Einbrüche in die Kriminalstatistik ein, so waren es im vergangenen Jahr 2.290 (minus 629 Taten). Damit ist es in der Polizeidirektion Hannover zu einem stärkeren Rückgang der Fallzahlen gekommen als im restlichen Niedersachsen (landesweit minus 17,60 Prozent). Leicht gestiegen ist die Aufklärungsquote von 18,33 Prozent auf nun 21,14 Prozent. Kam es 2017 in der Landeshauptstadt - im Gegensatz zu den Umlandgemeinden - noch zu steigenden Einbruchzahlen, so ist der positive Trend 2018 nahezu identisch in beiden Gebieten zu beobachten. Die Zahl der angezeigten Delikte, in denen die Täter im Versuchsstadium aufgeben mussten, ist in der gesamten Polizeidirektion Hannover von 41,28 auf 43,97 Prozent angestiegen und beläuft sich 2018 auf 1.007 Taten. Zu den 2.290 bearbeiteten Fällen 2018 konnten insgesamt 285 Tatverdächtige ermittelt werden, davon 177 nichtdeutsche, was einem prozentualen Anteil von 62,11 entspricht. Im Vergleich dazu wurden 2017 zu 2.919 Einbrüchen 307 Verdächtige ermittelt, darunter 174 nichtdeutsche (56,68 Prozent).
"Trotz erfreulicherweise signifikant sinkender Einbruchzahlen bei parallel steigender Aufklärungsquote werden wir unsere Anstrengungen, auch unter Ausnutzung digitaler Systeme wie z.B. "PreMap", in diesem Deliktsbereich auch in Zukunft nicht zurückfahren. Uns ist sehr bewusst, dass jeder einzelne Wohnungseinbruchdiebstahl einen intensiven Eingriff in die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Weiterhin setzen wir darauf, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover unser Angebot der 'Technischen Prävention' nutzen und dadurch ihr Eigentum bestmöglich gegen Einbrüche sichern - dieser Trend zeigt sich in dem seit Jahren steigenden Versuchsanteil", resümiert Volker Kluwe.
Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Ermittlungsgruppe Trick des Zentralen Kriminaldienstes ausschließlich mit Verfahren, in denen die Tatverdächtigen trickreich vorgehen, so z.B. dem Enkeltrick und Diebstählen falscher Polizeibeamter. Nun können erstmals Fallzahlen des Phänomens veröffentlicht werden: Fielen 2017 noch 878 Verfahren, davon 105 Mal Enkeltrick/Schockanrufe und 569 Fälle von Trickdiebstählen (teilweise durch falsche Polizeibeamte), in den Arbeitsbereich der Ermittlungsgruppe, so waren es im letzten Jahr 680, davon 50 Mal Enkeltrick und 453 Trickdiebstähle. Die Täter verursachten dadurch im Jahr 2017 einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro. Im Folgejahr erhöhte sich die Summe, trotz zurückgehender Taten, auf circa 1,9 Millionen Euro.
"Besonders verwerflich finde ich bei der Tatbegehung der falschen Polizeibeamten, dass sie das hohe Vertrauen der Gesellschaft in unseren Berufsstand ausnutzen, um so trickreich an das Vermögen der vornehmlich älteren Menschen zu gelangen. Hier haben wir in den vergangenen Wochen mit präventiven Aktionstagen gegengewirkt und werden dies auch weiterhin tun", sagt der Polizeipräsident.
Betrug
Bei den Betrugsdelikten ist im zweiten Jahr in Folge ein Rückgang der Fallzahlen zu beobachten. Wurden 2017 noch 26.901 Verfahren abschließend bearbeitet, verringerte sich die Zahl im vergangenen Jahr auf 21.994 (minus 18,24 Prozent). Dieser Trend zieht sich bis auf die Ausnahme des Bankrotts mit 87 Taten (plus 30) durch alle Deliktsfelder und ist am deutlichsten beim sogenannten Schwarzfahren mit 7.024 Fällen (minus 2.686) zu beobachten. Bei den sonstigen Betrugsarten beläuft sich der Rückgang um 1.122 auf nun 3.948 Taten und bei dem Waren- und Warenkreditbetrug um minus 861 auf 4.424 Taten. Die Aufklärungsquote in diesem Phänomenbereich bewegt sich 2018 mit 83,53 Prozent (minus 1,23 Prozent) auf einem ähnlichen Niveau wie 2017. Damit liegt sie weiterhin über dem Landestrend (76,90 Prozent).
Rauschgiftkriminalität
Im vergangenen Jahr sind im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover 7.477 Rauschgiftdelikte bearbeitet worden und damit 625 mehr als 2017. Wie bereits im Vorjahr ist es auch 2018 im Bereich der allgemeinen Verstöße zum größten Anstieg der Fallzahlen (plus 536 auf 5.942) gekommen. Die Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit qualifizierten Rauschgiftdelikten - darunter fallen u.a. der illegale Handel und die illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln - haben um 89 zugenommen und belaufen sich nun auf 1.535 Vorgänge. 2018 sind zwölf Drogenabhängige infolge ihres Konsums in der Region Hannover verstorben (2017:12).
Polizeibeamte und Rettungskräfte als Opfer von Straftaten
2018 hat die hannoversche Behörde insgesamt 694 Ermittlungsvorgänge mit der Opfereigenschaft Polizeibeamte erfasst. Das bedeutet, dass bei jedem der Vorgänge mindestens eine Beamtin oder ein Beamter Opfer einer Straftat geworden ist. Damit ist eine leichte Steigerung der Fallzahlen um 23 Fälle (plus 3,43 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2017 zu beobachten. Bei einer genaueren Betrachtung fällt auf, dass analog zu einem deutlichen Anstieg der Widerstandsverfahren um 270 auf nun 582 (plus 86,54 Prozent), ein Rückgang der einfachen Körperverletzungen um 252 auf 16 Verfahren (minus 94,03 Prozent) vorliegt. Die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen ist mit 43 nahezu identisch zum Vorjahr (44) geblieben. Die starken Veränderungen bei den Widerständen sowie der einfachen Körperverletzung beruht in Großteilen auf einer im Mai 2017 erfolgten Strafrechtsreform. Seit diesem Zeitpunkt findet bei Vorliegen einer Widerstandshandlung in Tateinheit mit einer einfachen Körperverletzung nur noch der Widerstand Beachtung in der Kriminalstatistik.
Auch bei der Gewalt gegen Angehörige anderer "Blaulichtorganisationen" ist eine Steigerung der Fälle festzustellen. Die Zahl der registrierten Ermittlungsverfahren, bei denen mindestens eine Rettungskraft Opfer einer Straftat geworden ist, erhöhte sich seit 2017 von 44 auf nun 53. Dies bedeutet eine prozentuale Steigerung um 20,45 Prozent.
"Mit Sorge blicke ich auf die steigenden Zahlen bei der Gewalt gegen Polizeibeamte und andere Rettungskräfte. Diese Entwicklung betrachten wir fortlaufend und passen unsere Konzepte entsprechend an. Die Polizeidirektion Hannover versucht, mit Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, einer modernen Ausrüstung sowie Erkenntnissen aus der Forschung im Idealfall gewalttätige Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Dennoch: Es ist uns ein Anliegen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychisch und physisch bestmöglich auf derartige Szenarien vorzubereiten", betont Savas Gel, Dezernatsleiter für Prävention und Kriminalitätsbekämpfung.
Straßenkriminalität
Unter dem Begriff "Straßenkriminalität" werden alle Straftaten erfasst, die vornehmlich im öffentlichen Raum stattfinden und das Sicherheitsempfinden der Menschen nachhaltig beeinflussen. Seit 2015, mit 24.825 Delikten, sanken die Zahlen in den letzten drei Jahren auf nun 20.405 Ermittlungsvorgänge. Zeitgleich erhöhte sich die Aufklärungsquote von 19,93 Prozent (2015) auf nun 23,01 Prozent. Die deutlichsten Rückgänge verzeichnete die Behörde im Vergleich der Jahre 2017/2018 in den Deliktsfeldern einfacher und schwerer Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen auf 4.444 (minus 770 Fälle), einfacher Taschendiebstahl auf 1.441 (minus 460 Fälle), schwerer Fahrraddiebstahl auf 4.799 (minus 327) sowie Sachbeschädigung auf 2.319 (minus 127 Fälle).
Straftaten unter Alkoholeinfluss
Bei den im Jahr 2018 registrierten Gesamtstraftaten (105.931) standen in 8.185 Fällen die Täter zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Prozentual ausgedrückt bedeutet dies einen Wert von 7,73 Prozent. Damit stagniert die Anzahl der "Straftaten unter Alkoholeinfluss" auf einem nahezu gleichbleibendem Niveau wie 2017 (7,67 Prozent). Ein positiveres Bild zeigt sich bei den minderjährigen Tatverdächtigen: Standen 2017 in 371 Fällen die Protagonisten unter Alkoholeinfluss, war dies 2018 nur noch bei 282 Personen der Fall.
Betrachtet man Deliktsbereiche wie "Körperverletzungen" und "Häusliche Gewalt", so liegt der Anteil der alkoholisierten Täter bei 26,68 bzw. 23,58 Prozent (2017: 28,79 und 23,45 Prozent).
Kriminalität im Flüchtlingskontext
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover sind 2018 insgesamt 8.442 Ermittlungsvorgänge in diesem Kontext abschließend bearbeitet worden (6.105 ohne ausländerrechtliche Verstöße), was einen Rückgang um 884 Taten (130 ohne ausländerrechtliche Verstöße) bedeutet. Neben rückläufigen Zahlen bei Aufenthalts- und Asylverstößen auf 2.337 (minus 754) lässt sich das Ergebnis auf zurückgehende Ermittlungsvorgänge beim Erschleichen von Leistungen auf 890 (minus 158) sowie dem Waren- und Warenkreditbetrug auf 112 (minus 153) zurückführen. Geringfügig steigende Fallzahlen verzeichnet die Behörde jedoch beim einfachen Ladendiebstahl auf 663 (plus 75), den Rohheitsdelikten auf 1.215 (plus 37) sowie den Sexualdelikten auf 103 (plus 12).