Sonntag, 25. August 2019

Flaschenwürfe

Demos in der Innenstadt: Pressemitteilung der Polizei

Hannover (ots). Eine angezeigte Versammlung am 24.08.2019 unter dem Motto "Zunehmende Gewaltdelikte in Deutschland" ist friedlich verlaufen. Eine nicht angezeigte Gegendemonstration hat die angezeigte Versammlung wiederholt gestört und die Polizei mehrfach zum Einschreiten gezwungen.
Eine Privatperson hatte Mitte August einen Aufzug unter dem Motto "Zunehmende Gewaltdelikte in Deutschland" für die hannoversche Innenstadt angezeigt.
Bereits bei der Auftaktkundgebung, gegen 17:30 Uhr, mit etwa 300 Teilnehmern am Platz der Göttinger Sieben fanden sich etwa 270 Personen für eine nicht angezeigte Gegenversammlung ein.
Die Teilnehmer der angezeigten Versammlung verhielten sich weitestgehend friedlich und führten ihren Aufzug gegen 18:00 Uhr über die Karmarschstraße, Schmiedestraße, Kanalstraße, Kurt-Schumacher-Straße bis zum Goseriedeplatz. Hier fand gegen 19:00 Uhr eine Abschlusskundgebung statt.
Bereits zur Auftaktkundgebung kam es aus den Reihen der Gegendemonstranten zu fortlaufenden Provokationen der Teilnehmer der Versammlung. Diese setzten sich über die gesamte Veranstaltung fort und führten immer wieder auch zum Bedrängen von Einsatzkräften der Polizei, die für einen störungsfreien Verlauf der angezeigten Versammlung sorgen sollten.
Die Gegendemonstranten versuchten mehrfach auf die Aufzugroute zu gelangen, um diese zu blockieren und die angezeigte Versammlung zu stören. Auch hier gelang es der Polizei zu intervenieren und die Personen von ihrem Vorhaben abzuhalten.
Selbst nach der Abschlusskundgebung der angezeigten Versammlung versuchten mehrere Personen auf die ehemaligen Teilnehmer einzuwirken, was aufgrund der stets präsenten Einsatzkräfte unterbunden werden konnte.
Nach bisherigen Erkenntnissen sind in mehreren Fällen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Demonstrationsteilnehmerinnen und Demonstrationsteilnehmer der Ursprungsversammlung mit Flaschen beworfen worden. Fünfmal wurden die Einsatzkräfte körperlich angegriffen - zwei von ihnen erlitten Verletzungen und eine Beamtin wird aktuell in einem Krankenhaus versorgt.
Die Polizei hat insgesamt neun Strafverfahren eingeleitet.
Sieben davon gegen Teilnehmer der Gegendemonstration. Vier wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, eins wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eins wegen Körperverletzung und eins wegen versuchter Gefangenenbefreiung.
Aus den Reihen der angezeigten Kundgebung muss sich ein Versammlungsteilnehmer wegen des Verdachts der Beleidigung eines Gegendemonstranten verantworten.
Des Weiteren ermittelt die Polizei wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Unbekannte hatten in der Nacht vor der Versammlung großflächig den Boden des Platzes der Göttinger Sieben mit Parolen beschmiert.
Drei Personen - alle bis auf einen aus der Gegenversammlung - wurden vorläufig zur Identitätsfeststellung und eine Person, nach einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, zur Vorführung bei einem Richter im sogenannten beschleunigten Verfahren festgenommen.
"Einige Teilnehmer der nichtangezeigten Gegendemonstration haben uns mehrfach dazu gezwungen einzuschreiten und neben den Versammlungsteilnehmern auch fortwährend unsere Einsatzkräfte bedrängt. Auch wenn wir vereinzelte Straftaten zu verzeichnen haben, ist unser polizeiliches Einsatzkonzept aufgegangen, denn wir konnten die Durchführung der angezeigten Versammlung gewährleisten", sagte Einsatzleiter Cord Stünkel.

Mittwoch, 21. August 2019

SPD-Vorsitz

Den mag Bodo Krüger
überhaupt nicht. 
Eine Frage der Würde

"Kann man die Würde eines Amtes allein durch eine Kandidatur beschädigen?" Fragt heute Bodo Krüger, Chefredakteur der "Neuen Presse", in einem Kommentar auf Seite 1. Seine Antwort lautet: "Leider ja. Und die SPD liefert beinahe täglich den Beweis dafür. Das eigentlich gut gemeinte Bewerbungsverfahren für den Parteivorsitz ist mittlerweile zu einem würdelosen ´Wer-will-noch-mal-wer-hat-noch nicht` verkommen."

Einmal abgesehen davon, dass man auch in diesem Bewerbungsverfahren nicht zweimal kandidieren kann, muss man sich fragen: "Kann man die Würde eines Amtes als Chefredakteur allein durch einen Kommentar beschädigen?" Bodo Krüger kann.

Zuerst sollte uns dieser Chefredakteur verraten, wie viele Kandidatinnen und Kandidaten er denn gern gehabt hätte. Dann müsste uns Bodo Krüger auch noch erklären, warum er zum Schluss schreibt, dass Stephan Weil als niedersächsischer Ministerpräsident und Lars Klingbeil als SPD-Generalsekretär  ihre Würde nur noch wahren können, wenn sie mit Boris Pistorius (niedersächsischer Innenminister) und Viola Petra Köpping (sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration) "nicht die beste Lösung für die SPD" unterstützen. Gilt das auch für die SPD aus Thüringen, die dieses Duo ebenfalls unterstützt?

Für besonders würdelos hält Bodo Krüger wohl die Kandidatur des bayerischen Bundestagsabgeordneten Karl-Heinz Brunner (Foto). Was, bitte schön, Herr Chefredakteur, haben Sie denn gegen diesen 66-Jährigen, der zwölf Jahre lang Bürgermeister der Stadt Illertissen gewesen ist? Seinen Doktortitel, den er in Bratislava erworben hat, darf er zwar nur in Bayern und Berlin führen, aber dort gilt er immerhin als echt. Das kann man nun doch wirklich nicht mehr über alle Politikerinnen und Politiker sagen.

Dienstag, 13. August 2019

Spannender Abend

Was denkt sich Brigitte Glaser aus?
Wie wirklich sind Krimis?
Die Deutschen mögen Krimis. Einige sind spannend und gut ausgedacht, andere kann man  nur als haarsträubend bezeichnen.  "Wie spiegelt der Kriminalroman die Wirklichkeit des Verbrechens wider?" ist deshalb eine spannende Frage.  Beantwortet werden soll sie am 15. August bei einer Podiumsdiskussion in der Alten Polizeikantine (Waterloostraße 9). 
Auf dem Podium sitzen ab 19.30 Uhr Dr. Lars Wistuba (Leiter der Kriminalfachinspektion 1 der Polizeidirektion  Hannover),Jens Kramer (Vorsitzender des "Syndikat", Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur), Brigitte Glaser (Krimiautorin), Carsten Holzendorff (Verleger) und Volker Petri (Veranstalter).
Eröffnet wird der Abend von Carsten Schütte, Leiter der operativen Fallanalyse beim Landeskriminalamt Niedersachsen, der zur Einstimmung Passagen aus seinem mit autobiografischen Elementen gespickten Kriminalroman lesen wird. Die Moderation übernimmt der Journalist Jan Egge Sedelies von der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Der Eintritt ist frei.
Mein persönlicher Lesetipp "Die Mörderin, die unschuldig ist". In diesem Krimi wird Realität zur Fiktion und Fiktion zur Realität.

Die Print-Ausgabe Das e-book 

Dienstag, 6. August 2019

Er muss es wissen

Von Zweitklassigkeit versteht Dieter Schatzschneider etwas

Dieter Schatzschneider mag die neue Mannschaft von Hannover 96 nicht. Deswegen geht er nicht mehr ins Stadion. Den Aufstieg traut der 61-Jährige der Elf nicht zu. Dieter Schatzschneider mag aber 96-Boss Martin Kind immer noch, obwohl der den neuen Trainer Mirko Slomka ausgesucht hat, den Dieter Schatzschneider ebenfalls nicht mag.

Vor Beginn der Saison haben Experten die "Roten" für eine Wundertüte gehalten. Möglich sei Platz 3 genauso wie Platz 10. Dieter Schatzschneider rechnet eher mit Platz 10. Von Zweitklassigkeit versteht er was. Bis heute ist er der beste Zweitliga-Torschütze von Hannover 96. Wegen seiner Treffsicherheit holte ihn 1983 der Hamburger SV. Für die erste Liga reichte es aber nicht. Nach einem Jahr war Schluss an der Elbe.

Nun komme mir niemand mit Schalke, wo der Lange anschließend gespielt hat. Schließlich hat Dieter Schatzschneider selbst erkannt, dass sogar sein Bruder besser Fußball spielt als er. Der Dieter kann nur besser reden.

Über Fußball reden aber viele. Die Zweitliga-Saison hat erst begonnen und aus dem Pokal fliegt 96 sofort wieder. In dieser Liga geht es oft verrückt zu und vielleicht wird Hannover ja das neue Paderborn...

Empfang für Weltmeister

So sehen Sieger aus:
Regionspräsident Hauke Jagau
 (links) und Wirtschaftsdezernent
Ulf-Birger Franz (rechts)
empfangen die Robotik
-Weltmeister Leon Till
Häberle, Fabrice Zeug, Jan Ole
 Weber und Coach Alexander
Stark (von links) im Regionshaus.
Foto: F. Bittner
















Sydney-ein Sommermärchen
In diesem Jahr haben die deutschen Teilnehmer bei der 
Roboter-Weltmeisterschaft besonders gut abgeschnitten. 
Bei diesen Titelkämpfen treten seit 1997 Roboter 
gegeneinander an. In Sydney holten Leon Till Häberle, 
Fabrice Zeug und Jan Ole Weber den RoboCup Junior. 
Trainiert wurden sie von Alexander Stark. 
Empfangen wurden die Weltmeister heute von 
Regionspräsident Hauke Jagau und Wirtschaftsdezernent 
Ulf-Birger Franz. 

Montag, 5. August 2019

Jugendamts-Satire

Bitterböse und witzig
Wenn ein Jugendamt Akten vertauscht
Hier bestellen

Eine Satire mit Anhang

-Ritalin
-Das Schweigen der Suchthelfer (Step gGmbH Hannover)
-Die Frau, die schummelte (Jugendamt Hamburg)
-Die getrennten Geschwister aus Münster
-600 unerforschte Sekten