Mittwoch, 25. September 2019

Trends und Fakten

Ulf-Birger Franz und Alexander
Skubowius (links).
Die Region ist ein Knüller


Region Hannover. Das sind die "Trends und Fakten" aus der Region Hannover, die heute von Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz und dem Leiter des Fachbereichs Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Alexander Skubowius, vorgestellt worden sind: Die Einwohnerzahl, die Zahl der Beschäftigten und die Zahl der Studentinnen und Studenten steigen. 


"Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben wir ein neues Rekordhoch: Fast 510.000 Menschen hatten 2018 einen sozialversicherungspflichtigen Job", berichtet Wirtschaftsdezernent Franz. "Im Vorjahr lagen wir noch knapp unter der 500.000-Marke." 325 000 entfallen auf Hannover, 185 000 auf die Region. Das Bildungsniveau der Beschäftigten ist höher als im sonstigen Niedersachsen. 

"Die Region Hannover ist ein äußerst vitaler Wirtschaftsstandort", sagt Franz. 26 der 100 umsatzstärksten Unternehmen Niedersachsens haben ihren Unternehmenssitz in der Region Hannover. Von den 50  Unternehmen in Niedersachsen mit der höchsten Wertschöpfung sind 21 in der Region Hannover ansässig. Mit 43.240 Euro je Einwohner liegt das Bruttoinlandsprodukt in der Region Hannover deutlich über dem Landes- und Bundeswert. Auch die Bruttowertschöpfung als Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen ist sowohl pro Erwerbstätigem als auch pro Einwohner höher.

"Gleiches gilt für die Kaufkraft und die Einzelhandelskaufkraft", fügt Fachbereichsleiter Skubowius hinzu: "Die Kaufkraft in der Region Hannover beträgt insgesamt 28,21 Milliarden Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen Kaufkraft von 24.476 Euro pro Einwohner bzw. 102,9 Prozent der durchschnittlichen Kaufkraft in Deutschland. Die Einzelhandelskaufkraft beträgt 7,03 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Einzelhandelskaufkraft liegt bei 6.098 Euro pro Einwohner beziehungsweise 103,2 Prozent der durchschnittlichen Einzelhandelskaufkraft in Deutschland. Der tatsächliche Einzelhandelsumsatz liegt mit 5.821 Euro pro Einwohner sogar bei 113,9 Prozent des durchschnittlichen Einzelhandelsumsatzes in Deutschland."

Die Kehrseite des Erfolgs: Gewerbeflächen werden immer knapper. "Das Angebot sofort vermarktbarer Flächen in der Region Hannover umfasst 73,7 Hektar (Rückgang um 17 Hektar). Für weitere 190,3 Hektar besteht ein rechtskräftiger B-Plan, allerdings sind diese Gewerbeflächen noch nicht erschlossen und/oder im privaten Eigentum", sagt Skubowius. Die Entwicklungsmöglichkeiten neuer Gewerbeflächen stießen zunehmend an ihre Grenzen. Daher bekämen wiedernutzbare Gewerbebrachen als ehemals genutzte Gewerbeflächen besondere Bedeutung; das Angebot umfasse 99,1 Hektar.

Die Büro- und Ladenmieten seien im Vergleich zu anderen Großstädten noch moderat. Je nach Lage variierten die Büro-Mietpreise pro Quadratmeter in der Landeshauptstadt Hannover zwischen 6,50 Euro und 11,50 Euro. Ladenmieten im Geschäftskern reichten von 14,50 Euro bis hin zu 155,00 Euro, im Nebenkern von 5,50 Euro bis hin zu 14,50 Euro.

Zu den Standortvorteilen gehört auch das große Bildungsangebot: An den Hochschulen in Hannover waren mit mehr als 50.000 zuletzt so viele Studentinnen und Studenten eingeschrieben wie noch nie zuvor. Dagegen sinkt die Zahl der Berufsschülerinnen und -schüler leicht, liegt aber mit rund 40.000 nach wie vor auf einem hohen Niveau. "Der starke Zuzug junger Menschen in die Region Hannover ist unser größtes Kapital. Fast zehn Prozent unserer Bevölkerung sind junge Menschen in einer Ausbildung oder im Studium", so Ulf-Birger Franz.

Einen neuen Rekord verzeichnete die Region Hannover 2018 mit 4,05 Millionen auch bei den Übernachtungen. Dabei sanken die Zahlen in der Landeshauptstadt Hannover auf 2,25 Millionen (-1,3 Prozent), während das Umland eine deutliche Zunahme der Übernachtungen auf 1,80 Millionen (+3,9 Prozent) registrierte.

Freitag, 20. September 2019

PM der Polizei

Friedliche "Fridays-for-Future"-Demo

In der hannoverschen Innenstadt hat heute die bislang größte Demonstration der Fridays-for-Future-Bewegung stattgefunden. Die Versammlung mit rund 30 000 Teilnehmern ist störungsfrei verlaufen.
Unter dem Motto "Hannover lahmlegen" wurden fünf Sternmärsche sowie ein Abschlussaufzug für die heutige Demonstration bei der Versammlungsbehörde angezeigt. Gegen 12:15 Uhr trafen die ersten Teilnehmer an den entsprechenden Treffpunkten Lister Platz (List), Lutherkirche (Nordstadt), Heinrich-Heine-Platz (Südstadt), Küchengarten (Linden) sowie am Braunschweiger Platz (Bult) ein. Rund 45 Minuten später setzten sich alle Aufzüge fast zeitgleich in Bewegung.
Nach einer Zwischenkundgebung auf dem Georgsplatz zog ein Abschlussaufzug gegen 14:30 Uhr mit rund 30 000 Teilnehmern Richtung Friederikenplatz, auf dem zwei Stunden später die Abschlusskundgebung stattfand. Am späten Nachmittag endete die Versammlung.
Die Aufzüge beeinträchtigten zentrale Verkehrsknotenpunkte wie den Altenbekener Damm, die Hildesheimer Straße, Raschplatzhochstraße, Brühlstraße, dem Aegidientorplatz, Friedrichswall und die Schloßwender Straße, so dass es vor allem für den Individualverkehr zu entsprechenden Behinderungen in der Innenstadt kam.
"Wir mussten temporäre Sperrungen einrichten, um die angezeigten Versammlungen zu gewährleisten und den Protest ungehindert zu ermöglichen", sagt der Einsatzleiter der Polizeiinspektion Mitte, Cord Stünkel.
Da die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig informiert worden waren, haben viele den Innenstadtbereich gemieden oder alternative Verkehrsmittel benutzt. Während der Versammlung hat die Polizeidirektion Hannover fortlaufend über ihren Social-Media-Kanal über Straßensperrungen, Routenänderungen und die steigende Anzahl der Teilnehmenden informiert.

Dienstag, 10. September 2019

Fair im Verkehr

Gefunden auf Polizei-Dein Partner.
Das muss besser werden
Wie ist es in der Region Hannover um das Miteinander von Auto- und Radfahrern bestellt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Polizeidirektion Hannover immer wieder. Dieses Mal hat sie 185 Beamte eingesetzt, die vom 2. bis 9. September 1048 Verstöße feststellten. 149 gingen auf die Kappe der Autofahrer, 899 auf die Kappe der Radfahrer. 
Am häufigsten missbrauchten Autofahrer Radwege als Parkplätze (75 Mal), 34 Mal machten sie Fehler beim Überholen, 21 Mal nahmen sie Radfahrern die Vorfahrt. Die meisten erwischten Radfahrer hatten sich nicht um Einbahnstraßen (371 Mal), Fußgängerzonen oder Gehwege (306 Mal) gekümmert. 

Sonntag, 8. September 2019

Die Margot

Heuchelt in der "Bild am Sonntag"
Foto: EKD
Das versteht sie nicht?
Demnächst beschwert sich die Mafia noch darüber, dass nicht alle Verbrechen aufgeklärt werden.
Margot Käßmann, ihres Zeichens ehemalige niedersächsische Landesbischöfin und Kolumnenschreiberin in der „Bild am Sonntag“, beklagt heute die Opfer des 56-jährigen Andreas V. und des 34-jährigen Mario S., die auf einem Campingplatz in Lügde fast 300 Mal Kinder missbraucht haben. Sie könne nicht verstehen, wie diese scheußlichen Verbrechen so lange unbemerkt geblieben sind.