Donnerstag, 3. Dezember 2020

Abstand halten

Foto: Region Hannover/
Edelmann

Wie nah kommen sich Kraftfahrzeuge und Fahrräder?

Region Hannover. Überholt ein Kraftfahrzeug ein Fahrrad, muss der Abstand in Ortschaften 1,50 Meter betragen, sonst zwei Meter. So steht es in der neuen Straßenverkehrsordnung. Doch: Wie sieht die Praxis aus?

Das wollen Region Hannover, Mobilnetzwerk und Allgemeiner Deutscher Fahrradclub testen lassen. Für diesen Test, der im März beginnen soll, werden Radfahrerinnen und Radfahrer gesucht, die oft mit dem Drahtesel unterwegs sind. Eingesetzt werden so genannte "OpenBikeSensoren", die mit Ultraschall den Abstand messen. 

Weitere Informationen Bewerbungsschluss ist am 8. Januar. 

Samstag, 7. November 2020

Spiel mit dem Klima

Udo Sahling, Klimaschutzagentur,
Markus Hugo, Agentur Hugo-Richter,
Frank Glaubitz, Avacon, präsentieren
das neue Gesellschafts-Brettspiel
an der Sonnenuhr in Wennigsen,
bevor sie ein Exemplar am Rathaus
abgeben, adressiert an Bürgermeister
Christoph Meineke. Foto: Mirko Bartels





















Ein Stück Heimat auf dem Spielbrett

Region Hannover. Jetzt heißt es Platz schaffen auf dem Wohnzimmertisch. Mit „de facto – Das Spiel zur Energiewende in der Region Hannover“ ist ein völlig neues Gesellschafts-Brettspiel erschienen. Dabei führt Wissen aus den Regionskommunen und zum Klimaschutz zum Gewinn. Herausgegeben ist das Spiel von der Agentur Hugo-Richter aus Wennigsen. Sie hat es entwickelt unter redaktioneller Mitarbeit der Klimaschutzagentur Region Hannover und mit Unterstützung der Avacon AG, einer Gesellschafterin der Klimaschutzagentur. Eines der ersten Exemplare brachten die Beteiligten gemeinsam zum Wennigser Rathaus – mit freundlicher Empfehlung, die Region Hannover spielerisch neu zu erkunden.

Auf dem Spielbrett reisen Jung und Alt mit dem Bus durch die Region, sie passieren unter anderem Wennigser Stationen wie die Wasserräder sowie das kostenfrei ausleihbare Lastenrad Hannah, und sie erfahren Ziele der Energiegenossenschaft ENER:GO. Sie lösen Fragen zu Klimaschutz, Energiewende, umweltbewusstem Leben und vielen Besonderheiten in der Region Hannover. Dabei füllen die Mitspielenden so schnell wie möglich ihre Spielstein-Busse mit Reisenden. Zum Staunen, Lernen und Glänzen mit regionalem Wissen gibt es Quizfragen in zwei Schwierigkeitsstufen. Für die Mitspielenden zwischen zehn und 99 Jahren verspricht das einen Nachmittag oder Abend voller Energiewende-Beispiele, Sehenswürdigkeiten und Klimaschutz im Alltag aus der Region Hannover. „Gerade in Corona-Zeiten ist das Spiel eine willkommene Alternative zum Alltag und vermittelt dabei auch noch regionales Wissen zum Klimaschutz“, sagt Markus Hugo, Geschäftsführer der Agentur Hugo-Richter. Für Frank Glaubitz von Avacon ist „de facto“ dabei eine Punktlandung: „Das Spiel ist ein Stück Heimat. Vor allem in der jetzigen Zeit gibt es die Möglichkeit, sicher von zu Hause die Region zu entdecken.“ Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur, durfte bereits vorab viele der Fragen testen. „Das Spiel zeigt die vielen Besonderheiten in den Regionskommunen und vor allem beweist es, dass Klimaschutz und Energiewende richtig Spaß machen.“

Die drei Beteiligten überbrachten eines der ersten Spiele der Gemeinde Wennigsen und gaben es am Wennigser Rathaus ab, adressiert an Bürgermeister Christoph Meineke. Der hätte es am liebsten selbst in Empfang genommen und gleich mit den Dreien losgerätselt, wäre da nicht die Corona-Situation. So freute er sich mit viel Abstand über das Regionsspiel und gerade über den Bezug zu Wennigsen. „Durch das Spiel sind unsere Wasserräder nun auch im Winter ein attraktives Ziel“, betont er. Und er sieht nur gewinnende Menschen. „Wenn bei geselligen Spieleabenden die Besonderheiten unserer Gemeinde und der Region groß herauskommen, kann niemand verlieren.“

Das Gesellschafts-Brettspiel „de facto – Das Spiel zur Energiewende in der Region Hannover“ ist in einer Auflage von 1.000 Stück erschienen. Kosten: 12,90 Euro inkl. MwSt. und zuzüglich Versand. Sammel-, aber auch Einzelbestellungen sind möglich, solange der Vorrat reicht per E-Mail an klimaspiel@regionsnetz.de unter Angabe der Rechnungs- und Lieferanschrift sowie der Anzahl der bestellten Spiele. Bei der Bestellung erklären sich die Absendendenden einverstanden, dass ihre angegebenen Daten von der Agentur Hugo-Richter für den Versand verarbeitet und genutzt werden.

  

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Klimaschutz

Braucht unseren Schutz.
Was tut die Region Hannover?

"Das Klima wandelt sich. Was tun wir in der Region Hannover?" Um diese Frage dreht sich am 5. November eine Podiums- und Publikumsdiskussion im Stadtteilzentrum Ricklingen. Der NDR-Meteorologe Frank Böttcher führt in das Thema ein. Veranstalter ist das Kuratorium Klimaschutzregion Hannover. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird zudem auf Youtube live übertragen. Beginn ist um 17 Uhr. 
Eine vorherige Anmeldung an das Postfach Klimaschutzleitstelle@region-hannover.de ist sowohl für eine Teilnahme im Saal als auch für den Live-Stream erforderlich.

Das Kuratorium Klimaschutz:

Das im Jahr 2012 gegründete Kuratorium Klimaschutzregion Hannover unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Region bis zum Jahr 2050. Das Kuratorium kommt halbjährlich zusammen und besteht aktuell aus 57 Mitgliedern und Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Kammern und Verbänden. Die Klimaschutzleitstelle der Region Hannover führt die Geschäfte des Kuratoriums. Die Herbstsitzungen des Kuratoriums werden jeweils als große öffentliche Veranstaltungen durchgeführt.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Nicht in die Tonne

Maria Flachsbarth.

 CDU-Bundestagsabgeordnete ruft zu Wettbewerbsteilnahme auf

„Unsere Lebensmittel brauchen mehr Wertschätzung. Vor allem müssen wir verhindern, dass noch genießbares Essen weggeworfen wird – also in der Tonne landet.“ Das sagt Maria Flachsbarth und wirbt um Teilnahme an dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auch in diesem Jahr vergibt. „Lebensmittelverschwendung ist weltweit ein wichtiges Thema. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen gehen etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel weltweit verloren. Die dadurch global verursachten Treibhausgasemissionen pro Jahr werden auf 4,4 Gigatonnen beziffert. Sie entsprechen also acht Prozent der weltweit anfallenden Menge.“

Alle  sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten, Ideen und Innovationen, mit welchen sie sich erfolgreich für die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung einsetzen, für den Preis zu bewerben. Bewerben kann sich jeder — ganz gleich ob Unternehmen, Start-up, Gastronomie, landwirtschaftlicher Betrieb, wissenschaftliche Einrichtung, Privatperson, NGO, Kommune oder Initiative - mit einem konkreten Projekt, einer Maßnahme oder einem Produkt. Dabei können auch Iden oder Konzepte eingereicht werden, die seit mehreren Jahren umgesetzt werden.

Ausgezeichnet werden Projekte in den fünf Kategorien Landwirtschaft & Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft & Bildung und Digitalisierung. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ein Jahr lang von Paten begleitet und beraten. Zudem gibt es für Konzepte oder Projekte, die sich in der Start- oder Entwicklungsphase befinden, Förderpreise in Höhe von insgesamt 15.000 Euro.

Wettbewerbsschluss ist am 13. November 2020. Weitere Informationen:  www.zugutfuerdietonne.de/der-bundespreis/2021/

Mittwoch, 16. September 2020

Contra von der CDU

Regions-CDU gegen kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr

Die hannoversche SPD-Ratsfraktion will den öffentlichen Personennahverkehr kostenlos anbieten. Mit der Regions-CDU ist das allerdings nicht zu machen. Teilt der Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek aus Lehrte mit. Bei diesem Vorschlag handele es sich "eher um Populismus als um zu Ende Gedachtes". 

Im nächsten Absatz wird der Ton noch schärfer. Schlossarek spricht von einem "plumpen Wahlgeschenk", das von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern der Region Hannover bezahlt werden müsse. 

"Gerne können wir zum Beispiel Ideen zur weiteren Zonenvereinfachung, zum mobilen und flexiblen Bezahlen der gefahrenen Strecke oder zur digitalen Fahr- beziehungsweise Monatskarte diskutieren. Aber die Ideen sollten für das gesamte Regionsgebiet Anwendung finden. Maßnahmen, die ausschließlich die Attraktivität des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt steigern, schließen wir aus", klingt der Schluss versöhnlicher. 


Donnerstag, 2. Juli 2020

EU-Statistik

Hübsche Partnerin.
Weitere Infos 
Immer mehr Trio-Partner in der Region

Region Hannover. Deutschland hat am 1. Juli für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU) übernommen. Der Rat ist eines der wichtigsten Organe der EU. Nach Deutschland wird Portugal im ersten Halbjahr 2021, anschließend Slowenien im zweiten Halbjahr die Ratspräsidentschaft innehaben. Zusammen mit beiden Ländern bildet Deutschland zeitgleich eine neue Trio-Präsidentschaft. Die Statistikerinnen und Statistiker der Region Hannover lieferten dazu interessantes Zahlenmaterial.  

Am Stichtag 31. März 2020 lebten in der Region Hannover 1.178.969 Personen. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner mit erster Staatsangehörigkeit Portugals betrug 871 und 191 für Slowenien. Im Vergleich zur vorherigen Trio-Partnerschaft 2007 ist die Zahl der Personen aus beiden Staaten um 28,8 Prozent (Slowenien) und 29,5 Prozent (Portugal) gestiegen.

Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner mit erster Staatsangehörigkeit Portugals lebten am 31. März 2020 in absoluten Zahlen wie auch im prozentualen Verhältnis in der Landeshauptstadt Hannover (583 Personen/1,07 Promille der Bevölkerung) und in der Stadt Langenhagen (49 Personen/0,87 Promille).

Von Personen mit erster Staatsangehörigkeit Sloweniens waren in absoluten Zahlen ebenfalls die meisten in der Landeshauptstadt Hannover gemeldet (97 Personen/0,18 Promille der Bevölkerung), im prozentualen Verhältnis zur Bevölkerung der Kommune waren sie in der Stadt Laatzen am häufigsten gemeldet (18 Personen/0,41 Promille der Bevölkerung). Im Jahr 2007 waren Personen mit erster Staatsangehörigkeit aus Slowenien in 18 der 21 Regionskommunen vertreten. Nur in der Stadt Pattensen gab es 2020 keine Personen mit slowenischer Staatsangehörigkeit.

Einwohnerinnen und Einwohner mit portugiesischer erster Staatsangehörigkeit waren in 2007 in allen Regionskommunen bis auf die Gemeinde Wennigsen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Im Jahr 2020 waren dagegen in der Stadt Gehrden keine Personen mit portugiesischer Staatsangehörigkeit mit erstem Hauptwohnsitz gemeldet.

Freitag, 19. Juni 2020

Das Verbot

So hätte beinahe das
Cover der 2. Auflage
meiner Broschüre
ausgesehen. 
Amazon lehnt Corona-Tagebuch ab

Seit Beginn der Corona-Bewährungsprobe führe ich Tagebuch über das, was ich während meiner Radtouren erlebe, in den Zeitungen lese und nicht verstehe, stelle Fragen, die mir weder die Staatskanzlei noch die Stadt Burgwedel, in der ich wohne, beantworten. Doch meine Versuche, diese Eintragungen bei Amazon als Broschüre zu veröffentlichen, scheitern. Die erste Auflage aus April 2020 mit dem Titel "Viele Grüße. Dein Corona-Virus"  ist verboten worden, die zweite Auflage mit dem Titel "UnverDROSTEN durch die Corona-Krise" konnte ich gar nicht erst hochladen.

Weitere Informationen hier

Samstag, 6. Juni 2020

Auf der Sommerbühne

Blaue Kreise für den Mindestabstand.
Foto: Kerstin Schomburg
Durch schwarze Löcher und über den Zustand der Welt

Das Schauspiel Hannover, das Team Kultur der Region Hannover und die Hörregion bringen Musikalisches und Literarisches auf die Sommerbühne im Theaterhof.

Los geht es am 21. Juni um 21 Uhr mit "Im Sound der Sterne - Ein kosmischer Klangabend". Schauspielerin Denise M’Baye und Sounddesigner Malte Lahrmann öffnen die Ohren für die unendlichen Weiten und heben gemeinsam mit dem Publikum in galaktische Klangwelten ab, die von der Musikerin und Komponistin Carolina Eyck entworfen werden.  Zu den Hörreisenden gehört auch Dr. Benjamin Knispel vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, der sich für den Sound von Schwarzen Löchern und interstellarem Plasma interessiert. 

Das Programm des Teams Kultur startet am Mittwoch, 1. Juli, um 20 Uhr mit dem Schauspieler Burghart Klaußner und der Lesung aus seinem Debüt-Roman "Vor dem Anfang": Fritz und Schultz haben den Krieg so gut wie überstanden, als sie den Auftrag erhalten, die Geldkasse ihrer Einheit ins Reichsluftfahrtministerium zu bringen. Nach Berlin-Mitte - einmal quer durch die zerschossene Stadt auf ihren klapprigen Fahrrädern. Doch Fritz will sich bis zu seinem Segelschiff am Wannsee durchschlagen und dort untertauchen, bis der Krieg vorbei ist. Burghart Klaußner, geboren in Berlin, hat die Max-Reinhardt-Schauspielschule besucht und spielte an zahlreichen deutschen Bühnen. Bekannt wurde er insbesondere für seine Darstellung des Pfarrers in Michael Hanekes "Das weiße Band" und eines entführten Managers in Hans Weingartners "Die fetten Jahre sind vorbei".

Am Freitag, 3. Juli, 20 Uhr, spielen die Klarinettistin Sharon Kam und Stephan Kiefer am Klavier Werke von Claude Debussy, Robert Schumann, Francis Poulenc, Niels Wilhelm Gade, Maurice Ravel, Gabriel Fauré und Fritz Kreisler.  Die in Hannover lebende und weltweit konzertierende Sharon Kam ist von der Klassik bis zur Moderne und auch im Jazz zuhause. Sie wurde bereits zweimal mit dem ECHO Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet. Stephan Kiefer macht internationale Konzertreisen als Solist bei großen Festivals und als Partner von Musikerkolleginnen und -kollegen. 

Als Rezitator kommt am Sonnabend, 4. Juli, um 20 Uhr ein guter Bekannter nach Hannover zurück, um sich ein weiteres Mal mit dem hannoverschen Philosophen und Publizisten Theodor Lessing (1872-1933) zu beschäftigen: Schauspieler Markus John, Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, ist durch seine Gastrollen am Schauspiel Hannover in guter Erinnerung. Nach "Maria Stuart" war er hier zuletzt in "Trutz" nach dem Roman von Christoph Hein zu sehen. Der in Hannover lebende Komponist, Dirigent und Cellist Thorsten Encke war bereits Partner von Markus John bei der im vergangenen Jahr aufgeführten literarisch-musikalischen Auseinandersetzung mit Theodor Lessings 1911 erschienener Schrift "Der Lärm - Eine Kampfschrift gegen die Geräusche unseres Lebens". Im Zentrum der Theaterhof-Lesung stehen Essays, die Theodor Lessing in den Jahren 1926 und 1928 in "Meine Tiere" und "Blumen" veröffentlicht hat. Diese literarischen Miniaturen - geistreiche, seelen- und humorvolle Tierporträts und Naturbeobachtungen - dienten Lessing als Ausgangspunkt für überraschende Reflektionen über den Menschen und den Zustand der Welt.

Karten sind nur telefonisch unter 0511/99991111 und online über Opens external link in new windowwww.schauspielhannover.de erhältlich.

Samstag, 30. Mai 2020

Junge Botschafter

In den USA die Schule besuchen

Region Hannover. Jedes Jahr fliegen 360 Schülerinnen und Schüler, außerdem junge Berufstätige über den großen Teich, gehen dort zur Schule oder machen ein Praktikum. Auch für das Schuljahr 2021/22 bietet Staatsminister Dr. Hendrik Hoppenstedt in der nördlichen Region Hannover wieder einen der Plätze an. Bewerbungsschluss ist am 11. September. 

"Die Stipendiaten vertreten die politischen Werte der Bundesrepublik, sind also eine Art junge Botschafter. Sie sollen aber auch umgekehrt die politischen und kulturellen Aspekte des Lebens in den USA kennenlernen", sagt Hoppenstedt. 

Willkommen sind Bewerbungen von Schülern aller Schularten zwischen 15 und 18,5 Jahren sowie von jungen Berufstätigen bis zu einem Alter von 24 Jahren. Weitere Informationen veröffentlicht der Deutsche Bundestag unter Opens external link in new windowwww.bundestag.de/ppp.

Sonntag, 10. Mai 2020

96 spielt nicht

Nicht einmal Fußball ohne Fans.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Dynamo Dresden muss zuhause bleiben

Für diesen Fan des 1. FC Köln ist die Sache klar: "Gier frisst Hirn."

"Es wird anderen Vereinen genauso gehen wie Dynamo Dresden.
14 Tage Quarantäne. Und was macht ihr Spezialisten von der dann? Bei euch geht es doch nur um Kohle. Gier frisst Hirn!"


Dennoch hat DFL-Chef Christian Seifert gestern Abend im "Aktuellen Sportstudio" an der Torwand dreimal getroffen. Einmal unten, zweimal oben. Nerven hat der Mann also.

Zwei Spieler von Dynamo Dresden sind positiv auf Corona getestet worden. Das Gesundheitsamt schickte die gesamte Mannschaft für 14 Tage in Quarantäne. Hannover 96 hat am 17. Mai also keinen Gegner. Ausgerechnet die Elf, in der es die ersten Corona-Fälle gegeben und die eine Quarantäne bereits hinter sich hat, wird von dem Virus wieder eingeholt.

Auf den Internet-Seiten der "Roten" heißt es bisher aber nur: "Hannover 96 wünscht den betroffenen Spielern günstige Verläufe und eine gute Besserung." Und Christian Seifert meint im "Aktuellen Sportstudio", es gehe ja nur um zwei Spiele, die Dresden irgendwann nachholen könne. 

Ist das noch ein sportlicher Wettbewerb, wenn nach den nächsten Corona-Fällen einige Mannschaften regelmäßig, andere nur noch hin und wieder spielen können? Lebt der Fußball nicht auch von der Spannung, die dadurch entsteht, dass ein Sieg genügen kann, um einen Sprung in der Tabelle zu machen, wenn die Konkurrenten patzen? Und wo bleibt der letzte Wille im Abstiegskampf, wenn eine Elf Punkte sammelt, ohne zu wissen, ob diese Punkte reichen, weil die Konkurrenten zuhause bleiben müssen?

Ist Fußball ohne Fans nicht schon Zumutung genug, sollen uns nun auch noch Schlagzeilen wie "Die Bayern zittern immer noch um Meisterschale. Dortmund setzt Aufholjagd im Januar fort" und "Diese Mannschaften können im Februar noch absteigen" zugemutet werden?

Die Entscheidung, wie lange der Ball rollt, liegt bei den Gesundheitsämtern nach jedem weiteren Corona-Fall. Bleiben die konsequent, geht der Pille bald die Luft aus. 



Dienstag, 31. März 2020

Corona-Bewährungsprobe

Hat gute Nachrichten.
Hilfe für Selbstständige und kleine Unternehmen

Region Hannover. Auch das niedersächsische Wirtschaftsministerium bestehe die Corona-Bewährungsprobe und helfe Selbstständigen, Kleinst- und Kleinunternehmen über finanzielle Klippen. Seit heute gebe es zwei vereinfachte Richtlinien. Darauf weist der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann hin, der für Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen zum Parlament gehört. 

Die "Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige" beinhalte Zuschüsse für Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten, die bis zu 15 000 Euro betragen könnten. Dazu Fredermann: "Eine Inanspruchnahme persönlicher oder betrieblicher Rücklagen ist dabei nicht mehr notwendig. Diese werden nicht auf eine Förderung angerechnet. Dies ist eine extrem gute Nachricht für unsere Unternehmer". 

Bei der "Corona-Soforthilfe für Kleinunternehmer" gehe es um Betriebe mit 11 bis 49 Beschäftigten. Die Förderung betrage bis zu 25 000 Euro. "In beiden Richtlinien ist eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten nach ausdrücklicher Vorgabe des BMWi nicht Bestandteil der Förderung. Sollten die Lebenshaltungskosten nicht gedeckt sein, kann ergänzend die Grundsicherung nach Arbeitslosengeld II beantragt werden", so der Abgeordnete.


Donnerstag, 12. März 2020

96 in Quarantäne

96-Profis werden isoliert. Foto: 96
Zwei Wochen kein Training und keine Spiele

Die 96-Profis müssen in den nächsten 14 Tagen zuhause bleiben. Bei der Deutschen Fußballliga (DFL)hat der Verein einen Antrag auf Absetzung der Zweitliga-Spiele gegen Dynamo Dresden und in Osnabrück gestellt.

Timo Hübers und Jannes Horn sind gestern positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Testergebnisse aller anderen Spieler waren negativ. Das galt auch für den Trainerstab und die medizinische Abteilung.   

Das Gesundheitsamt der Region Hannover ordnete heute Vormittag Quarantäne für alle Spieler und die Physiotherapeuten an. Der Trainingsbetrieb ist eingestellt worden. 

Der Sportliche Leiter Gerhard Zuber zur aktuellen Situation: "Ein direkter persönlicher Kontakt mit den Spielern in Quarantäne ist natürlich nicht möglich – dennoch werden wir alle anderen Möglichkeiten nutzen, unsere Profis bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen. Die Situation ist für alle Beteiligten nicht leicht, trotzdem ist für alle völlig unstrittig, dass die Gesundheit an dieser Stelle Vorrang hat."

Montag, 9. März 2020

Criminale 2020

Wird nicht vorgelesen.
Wieder ohne meinen Lieblingskrimi

Mein Lieblingskrimi stammt immer noch von mir: Ein Spitzbube, der in einem Polizeirevier auf sein Verhör wartet, nimmt in Abwesenheit des Beamten einen Anruf des Polizeipräsidenten entgegen und steigt zum Leiter einer Sonderkommission auf. Hier klicken

Dennoch findet auch in diesem Jahr die "Criminale" in Hannover ohne mich statt. Rund 200 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geben sich ein Stelldichein. Auf dem Programm stehen vom 15. bis 18. April mehr als 60 Lesungen, Tatortbegehungen und Diskussionsrunden. 

Auch in der Alten Polizeikantine finden drei Veranstaltungen statt. "Ist die Arbeit von Ermittlern und Romanfiguren vergleichbar?", lautet eine der Fragen. Für meinen Lieblingskrimi gilt: Aber sicher!

Sonntag, 8. März 2020

Internationaler Frauentag

Frauen wollen die Welt verändern

Für die Abschaffung der
§§ 218 und 219 a
Fotos: Heinz-Peter Tjaden
Gegen das Vergessen.

Dienstag, 28. Januar 2020

E-Scooter

Dieser Elektroroller kostet 200 Euro.
Viele betrunken unterwegs

Hannover. Unfallzahlen will die Polizei noch nicht veröffentlichen. Damit soll bis zur nächsten Verkehrsstatistik gewartet werden. Wachsam ist die Polizei trotzdem.

Seit August steigt die Zahl der E-Scooter-Fahrer, die betrunken unterwegs sind. 245 haben zu tief ins Glas geschaut, 153 davon hatten mehr als 1,1 Promille.

Um die Versicherungspflicht kümmerten sich 144 E-Scooter-Fahrer nicht, 22 standen unter Drogeneinfluss.

E-Scooter sind seit Mitte Juni in Niedersachsen zugelassen. 

Freitag, 24. Januar 2020

Mörder gesucht

Norbert Schardin.
Polizei setzt Belohnung aus
Hannover-Misburg/Seelze. Der Mordfall Norbert Schardin aus Seelze wird neu aufgerollt, im Netz gibt es ein Video über die letzten Stunden des Opfers  Der 57-Jährige ist am 8. Februar 1995 auf dem damaligen Betriebsgelände der Firma Michaelis erschossen worden. Ein Kollege fand seine Leiche in einem Container. Kriminaloberrat Dr. Lars Wistuba:  "Die akribische Arbeit unserer Cold Case Ermittler hat neue, vielversprechende Ermittlungsansätze erbracht." Spuren seien neu ausgewertet, Zeugen erneut vernommen worden. Für sachdienliche Hinweise ist ein Belohnung von 3 000 Euro ausgesetzt worden. 
Das Video

Montag, 20. Januar 2020

Ausgezeichnet

Verdientermaßen ausgezeichnet.
Foto: Terzka
Sie setzen sich für andere ein

Region Hannover. Im Regionshaus sind am Freitag Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet worden, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. 

Stadt Barsinghausen
Rainer Krabbe ist seit 2011 Vorsitzender des "Tourismusvereins Barsinghausen e.V.". Sein Anliegen ist, für die Stadt am Deister zu werben und den Tourismus zu fördern – zum Beispiel auf entsprechenden Messen. Das erste Rock- und Blues-Open-Air-Festival am Naturfreundehaus Barsinghausen ist mit auf seine Initiative entstanden. Außerdem engagiert sich Rainer Krabbe als Abteilungsleiter der Tischtennissparte beim TSV Egestorf.
Thomas Schmidt sorgt als Geschäftsführer der Alte-Zeche-Betriebsgesellschaft dafür, dass Barsinghausen mit dem Besucherbergwerk eine echte touristische Attraktion zu bieten hat. Unter seiner Regie hat die Betriebsgesellschaft zudem ihr Aufgabenfeld erweitert:  Mittlerweile gehören auch die Tourismus-Information und die Betreuung des benachbarten Wohnmobil-Stellplatzes zum Portfolio – und wertet so die Stadt als touristischen Standort weiter auf. Zusätzlich ist Thomas Schmidt Beisitzer im Vorstand des Fördervereins Besucherbergwerk Barsinghausen.
Marc Wilke ist Initiator und Organisator der Laufserie "Barsinghausen läuft" - eines Charity-Laufs, der 2019 zum 11. Mal stattfand. Fünf verschiedene Laufstrecken und ein Kinderlauf stehen zur Auswahl. Im vergangenen Jahr setzte Wilke mit "Barsinghausen läuft" ganz auf Nachhaltigkeit, nutzte dank optimierter Streckenführung weniger Absperrband, gab Getränken in Mehrwegflaschen aus, stellte das Catering auf Bio-Lebensmittel um und sparte Startnummern und Strom, indem einige Läufe ohne Ergebnislisten stattfanden. Alle Einnahmen aus den Startgeldern gehen an zwei gemeinnützige Vereine.

Stadt Burgdorf

Ohne Diana Heuer käme der Spielmannszug der Burgdorfer Schützengesellschaft schnell aus dem Takt: Seit 1974 Mitglied, ist Diana Heuer nicht nur seit mehr als 31 Jahren erste Vorsitzende des Spielmannszuges, sondern auch Stabführerin und damit musikalische Leiterin. Außerdem engagiert sie sich in der Burgdorfer Schützengesellschaft von 1593 e.V. im Festvorstand und ist als stellvertretende Kreismusikleiterin im Kreisschützenverband Burgdorf aktiv.

Stadt Burgwedel

Wenn es um den Jugendbereich des Schützenvereins "Gut Ziel" Wettmar geht, ist Silke Bäßmann zur Stelle. Seit 2005 ist sie erste Jugendleiterin des Vereins, zuvor hatte sie zwölf Jahre lang die stellvertretende Leitung inne. Das Landesjugendzeltlager des Niedersächsischen Sportschützenverbands (NSSV) in Bad Fallingbostel ist ohne Silke Bäßmann kaum denkbar: Seit 1986 betreut und versorgt sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zeltlagers. Im Schützenverein ist sie seit ihrem 16. Lebensjahr.
Die AWO in Großburgwedel ist untrennbar mit Karin Panske verbunden. 1998 in die AWO eingetreten, war sie zunächst Schriftführerin und stellv. Vorsitzende und übernahm 2003 dann das Amt der Vorsitzenden. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die AWO Großburgwedel derzeit über 130 Mitglieder hat. Neben regelmäßigen Angeboten in der Großburgwedeler Seniorenbegegnungsstätte und immer ausgebuchten Mehrtagesfahrten organisiert Karin Panske für die Mitglieder zudem Muttertags- und Karnevalveranstaltungen, Herbstfeste und Weihnachtsfeiern.

Stadt Garbsen

Gudrun Rößler ist seit mehr als 10 Jahren eine wichtige Stütze der FreiwilligenAgentur der Stadt Garbsen. Ob Unterstützung für Projekte des FreiwilligenCafés gebraucht oder alleinstehende Seniorinnen und Senioren mit einem Blumengruß überrascht werden – Gudrun Rößler ist zur Stelle. 2011 rief sie das "Frauenkino" ins Leben, seit 2016 koordiniert sie das Angebot "Maschenzauber", seit 2017 leitet sie das Projekt "Kleine Alltagshilfen – ein Service für Menschen in Garbsen". Zusammen mit anderen koordiniert sie in diesem Projekt ein Team von 20 Ehrenamtlichen, die für Hilfsleistungen - ähnlich einer Nachbarschaftshilfe - zur Verfügung stehen.

Landeshauptstadt Hannover

Die Teilhabe von hörgeschädigten Personen am gesellschaftlichen Leben ist für Gisela Hänel ein zentrales Anliegen, vor allem wenn es um die kulturelle Teilhabe geht. So hat sie das inklusive Konzept "Erlebnis Museum - Das Gespräch zum Kulturgenuss" entwickelt und engagiert sich dafür, dass die Museen und Häuser mit technischen Anlagen ausgestattet werden, die das Verständnis für Hörgeschädigte erleichtern. Sowohl mit der Hörregion Hannover als auch dem Deutschen Schwerhörigenbund arbeitet sie eng zusammen. Aktuell sensibilisiert Gisela Hänel Apotheken im Stadtgebiet für das Thema Hörschädigung und wirbt auch dort für eine bessere Verständigung zwischen Personal und Kundschaft.
Als ausgebildeter Biberberater setzt sich Bernd Hermening für den Schutz und den Erhalt dieser Tiere in der Region Hannover ein. Er ist in der Biber-AG des NABU Laatzen aktiv - seit 2017 als deren Sprecher – und betreut dort das Biber-Mobil. Sein Anliegen ist, Menschen über die Tiere zu informieren und über den Umgang mit Bibern aufzuklären – auch um Schäden vorzubeugen. Bernd Hermening ist außerdem Mitorganisator und -koordinator der jährlichen Biberkartierung.
Harry von Känel ist 1998 in den Arbeitskreis Arbeitslose Linden eingetreten und seit 2001 Sprecher der Gruppe, die sich jeden Donnerstag im Freizeitheim Linden trifft. Er steht bei allen Themen rund um Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungsproblemen beratend zur Seite. Einer seiner Aufgaben ist, für ängstliche Menschen eine Begleitung beim Behördenbesuch zu organisieren - eine Hilfe nicht nur für die Betroffenen, sondern indirekt auch für die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Behörden. Harry von Känel macht auch öffentlich auf die Lage von Arbeitslosen aufmerksam, in dem er sich um die Verteilung von Flyern und um Infostände kümmert. Er ist zudem seit 2016 Mitglied des Seniorenbeirats der Stadt Hannover, vertritt den Arbeitskreis Linden am Runden Tisch des Jobcenters und engagiert sich für die ver.di-Ortserwerbslosen.
Seit rund 30 Jahren engagiert sich Klaus Müller-Wrasmann in der Region Hannover für die Teilhabe von mehrfachbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, also Menschen mit einem zum Teil sehr hohen Unterstützungs-, Förder- und Betreuungsbedarf. Zu den Projekten, die Klaus Müller-Wrasmann initiiert oder begleitet hat, gehören Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt, Berufsvorbereitung, Klimaschutz-Camps für Kinder, Stammtische sowie Freizeittreffs für Menschen mit und ohne Behinderung. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins "Aktiv Dabei Sein" und in der Geschäftsführung einer neu gegründeten Sozialgenossenschaft tätig. Bei seinem Engagement steht stets die Hilfe zur Selbsthilfe im Fokus.

Stadt Laatzen

Musik hat Werner Frenzel praktisch sein ganzes Leben über begleitet: In den 1950er Jahren gründete der heute 94-Jährige das Jugendblasorchester Bautzen und führte es jahrzehntelang als Dirigent. Nach dem Umzug nach Laatzen trat er als aktiver Musiker der Feuerwehrkapelle bei und übernahm 1991 die Chorleitung des Rethener Männer-Quartetts. Neben zahlreichen Auftritten im In- und Ausland nahm das Männer-Quartett unter seiner Regie zwei Musik-CDs auf und erhielt die Zelter-Plakette – die deutschlandweit wichtigste Auszeichnung für Amateurchöre. Damit nicht genug: Auch im Volkschor Rethen und beim Musikverein Rethen war Werner Frenzel aktiv.
Seit 50 Jahren ist Klaus-Dieter Kurtz im Fischerei- und Freizeitverein Laatzen, seit 44 Jahren als erster Vorsitzender. In diesen Jahrzehnten hat Klaus-Dieter Kurtz viel bewegt: Er gründete die Laatzener Angeljugend, erweiterte die Pachtgewässerflächen und strukturierte die Gewässerbewirtschaftung neu. Der Fischerei- und Freizeitverein stellt Veranstaltungen wie das Osterfeuer und den Tanz in den Mai auf die Beine. Das einstige Luftbad Laatzen, heute mit dem Wiesendachhaus ein Freizeitort für alle Generationen, ist dank dieses Engagements ein über die Stadtgrenzen hinaus beliebtes Ausflugsziel.
Deutschlandweit hat sich Sabine Wiese um den Trampolinsport verdient gemacht. Seit 1974 Mitglied im VfL Grasdorf, übernahm sie 1996 die Leitung der Trampolin-Abteilung und hat seitdem das Angebot an Übungsstunden und Lehrgängen für alle Altersklassen stetig ausgebaut. Aktuell hat die Trampolinsparte mehr als 150 Mitglieder. Seit vielen Jahren bildet Sabine Wiese Trainerinnen und Trainer aus, entwickelt den Sport als Kreisfachwartin weiter und führt Bezirkskaderlehrgänge durch. Als Trainerin mit C-Lizenz kann sie selbst den Besten noch Haltung beibringen. Neben der Vereinsarbeit bietet Sabine Wiese Trampolin-AGs in Laatzener Schulen und Ferientrainingslager an. Ihre aktiven Springerinnen und Springer begleitet sie an rund 40 Wochenenden im Jahr zu nationalen und internationalen Meisterschaften und Turnieren. Ein fester Bestandteil des deutschen Wettkampfjahres ist mittlerweile der Leine-Pokal für die Trampolinjugend.

Stadt Langenhagen

Seit 1984 engagiert sich Lothar Auge in der katholischen Liebfrauengemeinde, ist ehrenamtlicher Rendant der Gemeinde, Mitglied des Kirchenvorstands und des Gemeinsamen Ausschusses und kümmert sich um die EDV. Auf diese Weise sorgt er seit vielen Jahren verlässlich dafür, dass die Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinde ihre Aufgaben in Seelsorge und Pastoral erfüllen können.
Menschen zu entlasten, die zu Hause an Demenz erkrankte Angehörige pflegen - das ist das Ziel von "Dia-Dem", eines gemeinsamen Projektes der ambulanten Pflegdienste Birkenhof und des Vereins "Gemeinsam leben in Langenhagen". Stellvertretend für das Engagement dieser beiden Partner stehen die Projektkoordinatorin Bettina Seidel und die ehrenamtliche Helferin Doris Sieker. "Dia-Dem" schult Helferinnen und Helfer, die sich dann in Gruppenangeboten oder Einzelbetreuung um Erkrankte kümmern und den Angehörigen etwas Freiraum schaffen. "Dia-Dem" informiert zudem über Angebote und vermittelt Praktika in einer Tagespflegeinrichtung. Seit 2006 sind auf diese Weise ehrenamtlich 15.000 Betreuungsstunden zusammengekommen.

Stadt Lehrte

Michael Clement setzt sich in besonderer Weise für die Entwicklung seines Heimatdorfes Immensen ein. 30 Jahre lang war er aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr, ehe er 2016 den Verein "Gemeinsam für Immensen e.V." mitbegründete. Als erster Vorsitzender gelang es ihm, mehr als 100 Mitglieder gewinnen. Der Verein stärkt der Elterninitiative zur Nachmittagsbetreuung der Grundschüler in Immensen den Rücken und schob die Initiative zur Schaffung eines Dorfladens an. Auch den ersten Vorsitz des Beirats des Dorfladens Immensen UG übernahm Michael Clement.

Stadt Pattensen

Für alleinstehende Seniorinnen und Senioren ist es mit zunehmendem Alter oft schwierig, aus dem Haus zu kommen und etwas zu unternehmen, erst recht, wenn die ersten Mobilitätseinschränkungen da sind. Mittlerweile neun Seniorenbegleiterinnen und -begleiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich um diese Menschen zu kümmern, mit ihnen spazieren zu gehen und sie bei Unternehmungen zu begleiten. "DUO" nennt sich dieses Projekt, hervorgegangen aus dem Modellprojekt "Miteinander in Pattensen, Wege finden - aktiv mit Senioren". Frank Förster, Heidi Friedrichs und Martina Krause kümmern sich jeweils ein- bis zweimal in der Woche um ein bis drei Seniorinnen und Senioren und sorgen so dafür, dass die alten Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Stadt Ronnenberg

Die Erinnerungsarbeit in Ronnenberg ist Peter Hertel seit den 1980er Jahren ein Herzensanliegen, seit 2004 ist er auch im Auftrag der Stadt Ronnenberg in diesem Bereich tätig. Intensiv hat er zur Geschichte der Juden in Ronnenberg und zu anderen Themen recherchiert und CDs und Bücher zur Geschichte der Stadt publiziert, unter anderem den "Stadtplan durch das jüdische Ronnenberg". Auch das 2010 erschienene Buch "Ronnenberg – Sieben Traditionen – Eine Stadt" trägt maßgeblich seine Handschrift. Ebenfalls war Peter Hertel 2014 Mitbegründer des späteren Fördervereins "Erinnerungsarbeit Ronnenberg e.V.". Er ist an der Verlegung von Stolpersteinen und an der Organisation von Ausstellungen, Kulturabenden und Gedenkveranstaltungen beteiligt. Ihm ist es zu verdanken, dass die Erinnerungsarbeit in Ronnenberg weit über die Grenzen der Stadt bekannt ist.
Karl-Friedrich Seemann ist bald 50 Jahre Mitglied im Heimatbund Ronnenberg, seit 2004 als Vereinsvorsitzender. Unermüdlich durchforstet er Archive auf der Suche nach Unterlagen, Urkunden und Dokumenten zur Ronnenberger Geschichte. So stieß er im Regionsarchiv in Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge auf lange verschollene Aufzeichnungen. Die Ergebnisse seiner Recherchen publiziert er in Heften und kleineren Büchern – ein wahrer Fundus für geschichtsinteressierte Leserinnen und Leser. Karl-Friedrich Seemann möchte auf diese Weise die geschichtliche Bedeutung seines Heimatortes dokumentieren und bekannt machen.

Stadt Springe

So weit gefächert wie ihre Interessen, so breit aufgestellt ist auch das Engagement von Walburga Schwabe. Bereits in ihrer Jugend 1948 leitete sie in Magdeburg eine kirchliche Kindergruppe. Mehr als 15 Jahre lang übernahm sie das Amt der dritten Vorsitzenden des Sportvereins Völksen und brachte in der Zeit maßgeblich den Bau einer neuen Sporthalle voran. Sie sorgte 1977 für die Gründung des FDP-Ortsverbands Völksen, arbeitete im Ortsrat mit und war stellvertretende Ortsbürgermeisterin. Zehn Jahre lang leitete sie zudem in den Diakonischen Werken eine Theatergruppe mit Menschen mit Behinderungen und kümmerte sich um die öffentlichen Auftritte der Gruppe. Die Wiederherstellung und Reaktivierung des alten Dorfbrunnens an der Schöpfstelle "Heiligen Brunnen" in Völksen – gefördert von der Gartenregion Hannover – ist ebenfalls Walburga Schwabe zu verdanken. Seit 2017 engagiert sie sich wieder aktiv in der Evangelischen Kirchengemeinde Völksen, wo sie einen monatlichen Singkreis anleitet.

Gemeinde Uetze

Zuerst ging es 2015 nur um die Reparatur von gespendeten Fahrrädern, die an Geflüchtete abgegeben wurden, inzwischen ist daraus in Hänigsen eine Generationswerkstatt geworden: Manfred Scheller werkelt seit drei Jahren zusammen mit fünf weiteren Ehrenamtlichen dienstags im Keller und in den Räumen der Hänigser Kunstspirale. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Reparatur von Fahrrädern. Die Generationswerkstatt ist zum Treffpunkt für viele Menschen geworden. Manfred Scheller hat sich außerdem dafür eingesetzt, dass den Hänigserinnen und Hänigsern nun auch ein Lastenrad mit Elektromotor zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung steht – dank der Zusammenarbeit mit dem ADFC Burgdorf.
Was für andere ein Vollzeit-Job wäre, macht Integrationslotsin Brunhilde Tannenberg ehrenamtlich: Im Dorftreff Hänigsen gibt sie jede Woche rund zwölf Stunden lang Deutschunterricht. Zusätzlich ist sie dort mittwochs im Café Grenzenlos im Einsatz. Auch in der Schule ist sie regelmäßig zu Gast - als Lese-Oma für die Kleinsten einmal in der Woche und sechs Stunden pro Woche, um Kindern zu helfen, die Unterstützung beim Lernen brauchen. Als Integrationslotsin begleitet sie darüber hinaus drei Stunden je Woche Geflüchtete zu Rechtsanwälten und bei Behördengängen.

Gemeinde Wedemark

Dank des Engagements von Nalah Ben Moussa ist die Gemeinde Wedemark ein bisschen bunter und die Verständigung zwischen Alteingesessenen und neu Hinzugezogenen – vor allem mit ausländischen Wurzeln – noch ein bisschen besser. Sie steht nicht nur als Übersetzerin zur Verfügung, sondern organisiert auch Arabischkurse zusammen mit einem Kreis von ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrern, den sie aufgebaut hat. Der Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten der Gemeinde Wedemark steht sie bei interkulturellen Fragestellungen stets zur Seite. Nalah Ben Moussa organisiert Tanzabende für Frauen und bietet offene Sprechstunden für Geflüchtete an. Auch der Verein "Miteinander Wedemark e.V. - Netzwerk für Flüchtlingshilfe und interkulturelle Arbeit" profitiert von ihrer Unterstützung.

Gemeinde Wennigsen

Wenn in Wennigsen jemand Fragen zum Klimaschutz hat, ist er bei Detlev Krüger-Nedde an der richtigen Adresse: 2008 vom Rat der Gemeinde zum ehrenamtlichen Klimaschutzbeauftragten ernannt, hat er seitdem zahlreiche Projekte und Kampagnen initiiert, betreut und begleitet. Darüber hinaus ist er beratendes Mitglied im Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Klimaschutz der Gemeinde Wennigsen.
Ein Dorf packt an: Sechs Jahre lang haben die Mitglieder des Vereins "Dorfgemeinschaftsverein Bredenbeck e. V." geplant, Anträge gestellt, Zuschüsse organisiert und schließlich mit angepackt, um eine denkmalgeschützte Scheune in ein integratives Dorfgemeinschaftshaus zu verwandeln und so einen neuen Dorfmittelpunkt zu schaffen. 2019 wurde das Gebäude eröffnet – nach rund 9000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden – und bietet nun ein Dach für alle 13 Bredenbecker Vereine, die sich im Dorfgemeinschaftsverein zusammengeschlossen haben und das Haus nutzen. Über die Vereine ist fast jeder Zweite in Bredenbeck Mitglied des Dorfgemeinschaftsvereins. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Behr wird stellvertretend für die vielen Aktiven im Verein geehrt.

Stadt Wunstorf

Dank Susanne Jahn, seit 1999 lizenzierte Übungsleiterin im TuS Wunstorf für Kinder und Jugendliche, kann der TuS Wunstorf ein umfangreiches Angebot von Kursen für die jüngeren Altersgruppen vorweisen - vom Baby-Kurs bis zu Angeboten für Jugendliche. Susanne Jahn ist Beauftragte für Prävention und Abteilungsleiterin für das Eltern- /Kind-Turnen sowie das Kinder- und Jugendturnen. Seit einigen Jahren kooperiert sie mit den örtlichen Kindertagesstätten und nimmt mit den Kindern am Bewegungspass und am Kindersportabzeichen der Region Hannover teil.
Die DLRG in Wunstorf ist ohne Reinhard Selzer praktisch nicht vorstellbar: Seit 1977 Mitglied, übernahm er bald das Amt des Schatzmeisters, ehe er 1998 erster Vorsitzender wurde. Die Jugendarbeit ist ihm ein besonderes Anliegen: Reinhard Selzer ist für die Nichtschwimmer-, Schwimmer- und Rettungsschwimmerausbildung zuständig, koordiniert Erste-Hilfe-Kurse und Lehrer- und Sanitätsfortbildungen und steht beim wöchentlichen Training als Ansprechpartner für Eltern, Schwimmkinder, Kursteilnehmende sowie Trainerinnen und Trainer zur Verfügung – bevor er anschließend die Erwachsenengruppe trainiert. Herr Selzer ist Bindeglied zu den Bäderbetrieben und beteiligt sich an der Organisation von Veranstaltungen wie dem Wunstorfer Wirtschaftswochenende und dem Tag der Parke. Aktuell treibt er den geplanten Neubau eines DLRG-Ausbildungszentrums voran.

Seit seinem Eintritt ins Technische Hilfswerk (THW) im Jahr 1974 hat Wolfgang Wehrhahn an vielen Orten mit zugepackt, wo Not am Mann war: Beim Zugunglück in Eschede 1998 war er ebenso im Einsatz wie bei den Hochwassern an der Elbe 2002 und 2013, um nur einige wenige zu nennen. Bis 2003 bekleidete er verschiedene Führungsfunktionen im Technischen Zug des Ortsverbands Hannover, war für die Ausbildung zuständig und wechselte schließlich 2005 als Ortsbeauftragter in den Ortsverband Wunstorf. Wolfgang Wehrhahn verdankt der Ortsverband seinen Ruf als einsatzstarke Einheit. 2019 gab er den Staffelstab als Ortsbeauftragter weiter, ist aber weiterhin aktiv als Fachberater für Behörden und Kommunen.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Tür zu

Beim Abflug klappt noch alles.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Hannover Airport: Warten auf den Hausmeister

Flug Nummer X3 2831, TUIfly, von Funchal nach Hannover, 14. Januar 2020, Abflug 18.55 Uhr, Ankunft 15. Januar 2020, 0.10 Uhr.

0.10 Uhr. Das Flugzeug ist in Funchal mit fast 90 Minuten Verspätung gestartet. Wir sind noch in der Luft, der Pilot drückt aufs Gaspedal, holt sich unterwegs eine Sondererlaubnis nach der anderen für Abkürzungen, kurz vor dem Landeanflug verkündet er: "Wir haben von der Verspätung einiges eingeholt. Wir landen in Hannover um 1.09 Uhr. Sieben Minuten später sind wir am Gate."

1.09 Uhr. Die Maschine setzt auf. 

1.16 Uhr. Wir können die Gurte lösen. Wir sind am Gate. Man reckt und streckt sich.

1.21 Uhr. Der Pilot teilt mit, dass wir das Flugzeug über die beiden Treppen verlassen können, sobald jemand die Eingangstür zur Ankunftshalle aufgeschlossen habe. Der Hausmeister des Flughafens sei von ihm informiert worden. 

1.25 Uhr. Der Hausmeister hat die Tür aufgeschlossen. Wir legen die wenigen Meter bis zur offenen Tür an der frischen Luft zurück.

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Montag, 6. Januar 2020

Girls´ Day

Zwei spannende Tage in Berlin

Immer noch gibt es zu wenige Frauen in der Politik. Ob im Bundestag, in den Landesparlamenten oder auf kommunaler Ebene, die Männer haben zu oft das Sagen. Damit das nicht so bleibt, gibt es den "Girls´ Day".

Auch dieses Jahr lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium Caren Marks eine Jugendliche aus ihrem Wahlkreis nach Berlin ein. Das Programm am 25. und 26. März ist spannend. 

"Ich freue mich auf die Bewerbungen, ein kurzes Motivationsschreiben zur gewünschten Teilnahme am ´Girls´ Day´ bei mir im Deutschen Bundestag reicht völlig aus", sagt Caren Marks. 

Bewerben können sich Mädchen von 16 bis 18 aus Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wunstorf und aus der Wedemark unter caren.marks@bundestag.de. Anmeldeschluss ist am 10. Februar.