Freitag, 8. Juni 2018

Weniger Unfälle

Klaus Geschwinder, Melanie Saraval,
Elke van Zadel und UIf-Birger Franz
(von links) machen sich für mehr
Verkehrssicherheit auf den Straßen
 in der Region Hannover stark.
Neues Konzept für mehr Verkehrssicherheit

Region Hannover. Auf den Straßen der Region kracht es jede Viertelstunde, jeder fünfte Unfall fordert Verletzte oder Tote. Das soll sich ändern. Das Ziel: Senkung der Unfallzahlen bis 2035 um 40 Prozent. Ein entsprechendes Konzept hat Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, jetzt der Politik vorgelegt. "Die Verkehrsunfallzahlen in der Region Hannover stagnieren seit zehn Jahren auf hohem Niveau", sagt er. 

Unfälle ereignen sich nicht nur in den Städten. Darauf weist Elke von Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover, hin. In den Orten müsse beispielsweise die Sicherheit verbessert werden, außerhalb der Ortschaften gehe es um den Kampf gegen Raser. 

Das Thema Verkehrssicherheit soll kein Fachthema mehr sein. 2017 ist deshalb das Mobilnetzwerk Hannover gegründet worden, dort arbeiten nicht nur Polizei und Verkehrswacht zusammen, sondern viele gesellschaftliche Gruppen. Nachgedacht wird derzeit über die "ideale Kreuzung" und über einen besseren Schutz für Fußgänger und Radfahrer. 

Beim Nachdenken über Lösungen kann ein Perspektivwechsel nützlich sein. Den ermöglicht der so genannte Audiositz. Von diesem Hochsitz aus kann der Verkehr aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden. 

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